Alles zur Versicherung: Unfallversicherung
Zahlt die AUVA bei einem Freizeitunfall?
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Kurz gesagt
Welche Unfallversicherung brauchen Sportler in Österreich? Eine private Unfallversicherung mit hoher Summe für dauernde Invalidität, Progression und mindestens 15.000 Euro Bergungskosten. Sie kostet ab etwa 8 Euro im Monat, guter Schutz meist 150 bis 300 Euro im Jahr. Ein verbreitetes Vereinspaket zahlt höchstens 70.000 Euro und gilt nur beim Vereinssport.
Öffentlich genannte Prämien und Vereinsleistungen für Österreich, Stand Oktober 2026.
| Beispiel | Richtwert |
|---|---|
| Private Unfallversicherung, guter Schutz für Erwachsene | etwa 150 bis 300 Euro im Jahr |
| Private Unfallversicherung, einfacher Einstieg | ab etwa 8 Euro im Monat |
| Vereinspaket über den Dachverband, nur Unfall | etwa 3 bis 10 Euro im Jahr je Mitglied |
| Vereinspaket über den Dachverband, Unfall, Haftpflicht und Rechtsschutz | etwa 4 bis 11 Euro im Jahr je Mitglied |
Vereinsprämien laut Leistungsübersicht des Dachverbands (Stand März 2023),
für Flugsportvereine gelten eigene Prämien.
Das Rechenbeispiel ist ein Richtwert aus der Angebotspraxis.
Vereinspakete unterscheiden sich je Dachverband; das genaue Angebot holen wir ein.
Rechenbeispiel
Sie will vor allem schwere Folgen und teure Bergungen absichern.
| Dauernde Invalidität 150.000 Euro, Progression 350 Prozent | etwa 150 bis 230 Euro im Jahr (Richtwert aus der Angebotspraxis) |
| Bergungskosten 30.000 Euro, weltweit | oft enthalten |
| Kein Spitalgeld, kein Taggeld | 0 Euro |
| Vereinsschutz Volleyball | zusätzlich über den Verein |
Zusammen etwa 150 bis 230 Euro im Jahr, rund 13 bis 19 Euro im Monat.
Viele Sportvereine in Österreich versichern ihre Mitglieder über ihren Dachverband gegen Unfälle. Ein verbreitetes Paket zahlt für dauernde Invalidität 35.000 Euro, den Anteil über 50 Prozent dreifach, höchstens 70.000 Euro, und Bergungskosten bis 15.000 Euro mit 500 Euro Selbstbehalt.
Dieser Schutz gilt nur beim Vereinssport, bei Vereinsveranstaltungen und auf dem direkten Weg dorthin. Beim privaten Skitag oder der Bergtour am Wochenende sind Sie damit nicht versichert. Leistungen gibt es oft erst ab 15 Prozent Invalidität.
| Leistung | Vereinspaket, Beispiel | Private Unfallversicherung, Beispiel |
|---|---|---|
| Dauernde Invalidität | 35.000 Euro, höchstens 70.000 Euro | 100.000 Euro, mit Progression bis 350.000 Euro |
| Bergungskosten | 15.000 Euro, 500 Euro Selbstbehalt | oft 15.000 bis 50.000 Euro |
| Unfalltod | 5.000 Euro | frei wählbar |
| Geltung | nur Vereinssport | rund um die Uhr, weltweit |
Die gesetzliche Unfallversicherung schützt Sie nur bei der Arbeit, in Schule oder Studium und auf dem Weg dorthin. Rund drei Viertel aller Unfälle passieren aber im Haushalt, in der Freizeit und beim Sport.
Beim Skifahren, Skitourengehen, Klettern oder Radfahren zahlt deshalb nur Ihre private Unfallversicherung. Hubschrauberbergungen in den Bergen übernimmt die Sozialversicherung bei Freizeitunfällen oft nicht, und sie kosten schnell mehrere tausend Euro.
Gängige Freizeitsportarten wie Skifahren, Wandern, Mountainbiken und Klettern sind in guten Unfallversicherungen ohne Aufschlag versichert. Für Flugsport wie Paragleiten verlangen viele Versicherer einen Zuschlag oder bieten eigene Deckungen an.
Motorsportrennen und die Teilnahme als Lizenz- oder Berufssportler sind häufig ausgeschlossen. Prüfen Sie die Bedingungen, bevor Sie eine neue Sportart beginnen, und melden Sie Änderungen.
Für Sportler in Österreich zählen eine Versicherungssumme für dauernde Invalidität ab 100.000 Euro, eine Progression ab 350 Prozent und Bergungskosten ab 15.000 Euro, auch im Ausland.
Taggeld und Spitalgeld machen die Prämie teurer, helfen bei schweren Folgen aber wenig. Wer angestellt ist und Entgeltfortzahlung hat, kann oft darauf verzichten.
Haben Sie schon eine gute private Unfallversicherung mit Bergungskosten, brauchen Sie als Freizeitsportler keinen zweiten Vertrag. Prüfen Sie nur, ob Ihre Sportarten eingeschlossen sind.
Die Unfallversicherung ersetzt keine Berufsunfähigkeitsversicherung. Die meisten Fälle von Berufsunfähigkeit gehen auf Krankheiten zurück, nicht auf Unfälle.
Fragen und Antworten
Oft ja, über den Dachverband.
Die Summen sind niedrig, und der Schutz gilt nur beim Vereinssport.
Nein.
Die gesetzliche Unfallversicherung gilt nur für Arbeits-, Schul- und Wegunfälle.
Bei Freizeitunfällen oft nicht die Kasse.
Die private Unfallversicherung zahlt, wenn Bergungskosten eingeschlossen sind.
Für übliche Freizeitsportarten meist nicht.
Abweichende Prämien oder Einschränkungen gibt es vor allem bei Flugsport und Lizenzsport.
Ja, wenn Sie Unfälle in der Freizeit absichern wollen.
Der Vereinsschutz und die Schülerunfallversicherung decken nur Teilbereiche.
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Die Grundsumme der Unfallversicherung sollte in Österreich mindestens 100.000 Euro sein, für …
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