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Einstieg für Kleinbetriebe
Pauschalpolizzen mit wenigen Fragen, Summen im unteren sechsstelligen Bereich, Notfallhilfe und Haftpflicht inklusive, Ertragsausfall mit kurzer Haftzeit.
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Ab 1. Oktober 2026 gilt in Österreich das NISG 2026, und damit wird Cybersicherheit für tausende Betriebe zur Pflicht der Geschäftsführung. Die Cyberversicherung ersetzt keine Schutzmaßnahme, aber sie zahlt, wenn trotzdem etwas passiert: Forensik, Wiederherstellung, Betriebsunterbrechung und Ansprüche Dritter. Für Gewerbebetriebe, Praxen und Kanzleien ist sie heute so selbstverständlich wie die Feuerversicherung.
Die Frage, die hier fast jeder zuerst stellt
Das hängt vor allem von Umsatz, Branche und dem Stand Ihrer IT-Sicherheit ab, eine seriöse Pauschalzahl gibt es nicht. Ein Dienstleister mit wenigen Mitarbeitern und gutem Grundschutz zahlt einen Bruchteil dessen, was ein Onlinehändler mit vielen Kartendaten zahlt. Entscheidend für den Preis sind offline gelagerte Datensicherungen, Zwei-Faktor-Anmeldung und regelmäßige Updates. Wer diese Punkte erfüllt, bekommt bessere Konditionen und mehr Auswahl.
Selbst rechnen
Ein Verschlüsselungstrojaner legt die Rechner lahm. Die Leute sind da, arbeiten können sie nicht, und der Forensiker rechnet nach Stunden ab.
Acht Arbeitsstunden je Tag.
Österreich hat die NIS-2-Richtlinie mit dem Netz- und Informationssystemsicherheitsgesetz 2026 umgesetzt. Der Nationalrat hat es im Dezember 2025 beschlossen, voll anwendbar ist es ab 1. Oktober 2026. Erfasst sind mittlere und große Unternehmen in den 18 Sektoren der Anlagen des Gesetzes, also ab 50 Beschäftigten oder mehr als 10 Mio. € Umsatz und Bilanzsumme. Sie müssen sich binnen drei Monaten bei der Cybersicherheitsbehörde registrieren, Risikomanagement nachweisen und Vorfälle melden.
Die Verantwortung liegt ausdrücklich bei der Geschäftsleitung. Sie muss die Maßnahmen genehmigen, ihre Umsetzung überwachen und sich schulen lassen. Wer das vernachlässigt, riskiert Strafen und persönliche Haftung. Eine Cyberversicherung beweist dabei nichts, aber der Risikofragebogen des Versicherers ist eine brauchbare erste Bestandsaufnahme.
Auch Betriebe außerhalb des NISG sind betroffen, sobald sie personenbezogene Daten verarbeiten, also praktisch alle. Nach einer Verletzung des Datenschutzes ist die österreichische Datenschutzbehörde binnen 72 Stunden zu verständigen, bei hohem Risiko auch die betroffenen Personen. Kunden können Schadenersatz verlangen, auch für immaterielle Schäden.
Eine gute Polizze zahlt die Rechtsberatung für diese Meldungen, die Verständigung der Betroffenen und die Abwehr unberechtigter Ansprüche. Ob Verwaltungsstrafen versicherbar sind, ist rechtlich heikel; verlassen Sie sich nicht darauf.
Der eigentliche Nutzen zeigt sich in der ersten Nacht. Wer eine Hotline anrufen kann, hinter der Forensiker und Juristen bereitstehen, verliert keine Zeit mit der Suche nach Hilfe. Deshalb lohnt der Blick darauf, ob diese Soforthilfe ohne vorherige Deckungszusage beginnt und wer sie leistet.
Der größte Posten ist in der Regel der Ertragsausfall. Achten Sie auf die Haftzeit, also wie viele Monate der Ausfall ersetzt wird, und auf die Wartezeit, ab der die Zahlung einsetzt. Zwölf Stunden Wartezeit und zwölf Monate Haftzeit sind ein anderer Vertrag als drei Tage und drei Monate.
Pech-Rad
Sechs Schäden, die wirklich passieren. Das Rad entscheidet, welcher Sie trifft, und zeigt, wer zahlt.
Kosten:
Österreichische Versicherer kalkulieren die Prämie nach Umsatz, Branche und IT-Reifegrad. Unabhängige Preisvergleiche für Firmenkunden sind in Österreich nicht veröffentlicht, deshalb nennen wir keine Beträge. Zur Prämie kommt die Versicherungssteuer.
Die Prämie steht erst im Angebot fest, nach Prüfung des Fragebogens durch den Versicherer.
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Pauschalpolizzen mit wenigen Fragen, Summen im unteren sechsstelligen Bereich, Notfallhilfe und Haftpflicht inklusive, Ertragsausfall mit kurzer Haftzeit.
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Höhere Summen, längere Haftzeit, Bausteine für Zahlungsbetrug und Ausfall von IT-Dienstleistern. Individuelle Prüfung, oft mit kurzem Gespräch.
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Individuelle Deckung über mehrere Versicherer, Risikodialog mit technischer Prüfung, abgestimmt auf die übrigen Betriebsversicherungen.
| Kriterium | Mindeststandard | Starker Tarif | Warum das zählt |
|---|---|---|---|
| Soforthilfe | Hotline werktags | durchgehend, Einsatz ohne vorherige Deckungszusage | Angriffe passieren bevorzugt am Wochenende und in der Nacht. |
| Haftzeit Ertragsausfall | drei Monate | zwölf Monate | Kunden kommen nicht zurück, sobald die Server laufen. |
| Wartezeit | 72 Stunden | zwölf Stunden oder weniger | Für einen Handelsbetrieb sind drei Tage ohne Kasse ein voller Schaden, den sonst niemand trägt. |
| IT-Dienstleister | nicht versichert | Angriff beim Dienstleister löst Ertragsausfall aus | Wer Software aus der Cloud bezieht, steht still, wenn der Anbieter angegriffen wird. |
| Fahrlässigkeit | grobe Fahrlässigkeit ausgeschlossen | auch grobe Fahrlässigkeit von Mitarbeitern versichert | Der Klick auf den falschen Anhang ist der Normalfall, nicht die Ausnahme. |
| Zahlungsbetrug | nicht enthalten | gefälschte Überweisungsaufträge und Rechnungen versichert | Geänderte Kontodaten in einer echten Lieferantenmail sind schwer zu erkennen. |
| Rückwärtsdeckung | keine | unbekannte Vorfälle vor Beginn eingeschlossen | Ein Eindringling bleibt oft lange unbemerkt. |
In Österreich bieten die großen Sachversicherer Cyberpolizzen für Betriebe an, dazu Spezialversicherer. Die Liste ist ein Marktüberblick ohne Wertung.
| Versicherer | Einordnung |
|---|---|
| UNIQA | börsennotierte österreichische Versicherungsgruppe, Firmenkunden über Außendienst und Makler |
| Generali Versicherung | Teil der italienischen Generali-Gruppe |
| Allianz Elementar | österreichische Tochter des Allianz-Konzerns |
| Wiener Städtische | Teil der Vienna Insurance Group |
| Zurich Versicherung | österreichische Gesellschaft der Zurich Insurance Group |
| Hiscox | Spezialversicherer aus dem Londoner Markt, Vertrieb über Makler |
| Donau Versicherung | Teil der Vienna Insurance Group |
Fixe Pakete für Kleinbetriebe mit vereinfachter Antragstellung.
Eigenschaden, Ertragsausfall und Haftpflicht mit eigenen Summen je Baustein.
Kleiner Baustein in einer Bündelpolizze, geringe Summen, als Einstieg brauchbar.
Für Schäden durch eigene Mitarbeiter und Identitätsbetrug, ergänzt die Cyberpolizze.
Mythos oder Wahrheit
Fünf Sätze, die man über diese Versicherung hört. Tippen Sie zuerst, dann lösen wir auf.
Eine Cyberpolizze zahlt auch, wenn der Angriff aus dem Ausland kommt.
Das stimmt.
Ja, die Herkunft des Täters spielt keine Rolle. Ausgenommen sind nur Angriffe, die einem Staat zuzurechnen sind und unter die Kriegsklausel fallen.
Mein IT-Betreuer haftet ohnehin für jeden Hackerangriff.
Das stimmt nicht.
Nein. Er haftet nur, wenn man ihm einen konkreten Fehler nachweist, und viele Wartungsverträge begrenzen die Haftung stark. Der Schaden bleibt bis dahin beim Betrieb.
Ein langes Passwort mit Sonderzeichen reicht als Schutz.
Das stimmt nicht.
Nein. Gestohlene Passwörter werden gekauft, nicht erraten. Erst die Anmeldung mit zweitem Faktor macht sie wertlos, und viele Versicherer verlangen das inzwischen vor Abschluss.
Auch ein Einpersonenunternehmen kann eine Cyberpolizze abschließen.
Das stimmt.
Ja. Es gibt Pakete für EPU mit kleinen Summen, oft kombiniert mit Soforthilfe. Gerade wer allein arbeitet, hat niemanden, der die IT im Ernstfall wieder aufsetzt.
Wer im Fragebogen Backups angibt, die es nicht gibt, riskiert den ganzen Schutz.
Das stimmt.
Stimmt. Falsche Angaben vor Vertragsabschluss erlauben dem Versicherer nach dem VersVG, die Leistung zu verweigern oder zurückzutreten. Lieber eine Lücke ehrlich angeben und schließen.
Fragen und Antworten
Wenn Sie in einem der Sektoren der Gesetzesanlagen tätig sind und mindestens 50 Beschäftigte oder mehr als 10 Mio. € Umsatz und Bilanzsumme haben, sehr wahrscheinlich ja. Einige Einrichtungen sind unabhängig von der Größe erfasst. Die Wirtschaftskammer bietet Orientierung, verbindlich prüfen sollte das ein Berater.
Binnen drei Monaten ab Inkrafttreten am 1. Oktober 2026, also bis Ende 2026. Die Registrierung erfolgt bei der Cybersicherheitsbehörde. Unabhängig davon beginnen ab Oktober die Pflichten zu Risikomanagement und Meldung.
In einer guten Polizze ja, auch bei grober Fahrlässigkeit des Mitarbeiters. Prüfen Sie, ob die Bedingungen Fahrlässigkeit einschränken, denn genau so beginnen die meisten Angriffe.
Wenn Kasse oder Kassensoftware durch einen Angriff ausfallen, zahlt die Cyberpolizze Wiederherstellung und Ertragsausfall. Den reinen Hardwaredefekt ohne Angriff deckt dagegen die Elektronikversicherung.
Nur soweit das rechtlich zulässig ist, und das ist bei Verwaltungsstrafen umstritten. Sicher übernommen werden Kosten der rechtlichen Vertretung im Verfahren und berechtigte Schadenersatzansprüche Betroffener.
Schätzen Sie, was drei bis vier Wochen Stillstand kosten, und rechnen Sie Wiederherstellung und Haftpflicht dazu. Die Summe steht meist einmal pro Jahr für alle Schäden zur Verfügung, nicht je Fall.
Häufig in den Grundschutz: getrennte Datensicherung, Zwei-Faktor-Anmeldung, aktuelle Updates und Virenschutz. Ohne diese Punkte lehnen viele Versicherer ab. Die Investition senkt zugleich das Risiko selbst.
Betriebliche Polizzen laufen meist ein Jahr und verlängern sich stillschweigend, gekündigt wird schriftlich vor Ablauf nach der vereinbarten Frist. Nach einem Schadenfall haben beide Seiten ein Kündigungsrecht. Beim Wechsel darauf achten, dass kein Tag ohne Schutz bleibt.
Weil die Unterschiede in Klauseln stecken, die man erst im Schadenfall liest: Wartezeit, Dienstleisterausfall, Kriegsausschluss. Wir vergleichen die Bedingungen für Sie und vertreten Ihre Seite gegenüber dem Versicherer.
NAMMERT Versicherungsmakler
Wir holen Angebote ein und melden uns mit einem Vergleich. Kostenlos und ohne Verpflichtung, die Vergütung zahlt der Versicherer.
Wir melden uns innerhalb eines Werktags. Wenn etwas eilt: +49 3375 29 12 77.

Muss ein Betrieb in Österreich eine Haftpflichtversicherung haben?

Welche Betriebsunterbrechungsversicherung brauche ich: Sach-BU oder BUFT?

Was deckt eine Elektronikversicherung, das die Betriebsinhaltsversicherung nicht deckt?

Haftet ein GmbH-Geschäftsführer in Österreich mit seinem Privatvermögen?
Welche Versicherungen brauche ich?
Zehn Lebenslagen, ehrlich eingeteilt
Ihren Fall suchen, sehen, welche Police zahlt
Versicherungen, die Sie meist nicht brauchen
Boot oder Yacht? Da sind wir nicht Makler, sondern Assekuradeur: eigene Tarife, eigene Schadenregulierung.
Zur BootsversicherungNAMMERT Assekuradeur GmbH mit Sitz in Deutschland, Versicherungsmakler mit Erlaubnis nach § 34d Abs. 1 GewO, Vermittlerregister D-C08Q-TOSD4-37, in Österreich tätig im Rahmen der Dienstleistungsfreiheit. Bei Boots- und Yachtversicherungen sind wir Assekuradeur und nicht Makler. Erstinformation lesen · Stand
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