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Kompaktpolizze
Für kleinere Umsätze mit vereinfachter Limitvergabe und fixer Prämie.
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Jede Lieferung auf Ziel ist ein Kredit an Ihren Kunden. Die Kreditversicherung, oft auch Warenkredit- oder Forderungsversicherung genannt, ersetzt den Großteil einer Forderung, wenn der Abnehmer insolvent wird oder schlicht nicht zahlt. In Österreich ist der Markt klein und übersichtlich, umso wichtiger ist der Vergleich der Bedingungen.
Die Frage, die hier fast jeder zuerst stellt
Dann, wenn der Ausfall eines einzelnen Kunden Ihren Betrieb in Liquiditätsnot bringen würde. Das trifft vor allem Lieferanten mit wenigen großen Abnehmern, langen Zahlungszielen oder Exportgeschäft zu. Die Polizze ersetzt meist 70 bis 90 Prozent der ausgefallenen Forderung. Wer fast nur an Privatkunden oder gegen Vorauszahlung verkauft, kann sich die Prämie sparen.
Selbst rechnen
Fällt eine Forderung aus, holen Sie den Verlust nur über neuen Umsatz wieder herein, mit Ihrer Marge.
Grobe Rechnung.
In Österreich teilen sich wenige Anbieter die Kreditversicherung. Marktführer ist die Acredia, dazu kommen Coface, Atradius, Credendo und die österreichische Niederlassung der R+V. Für Exporte in schwierige Märkte oder mit langen Laufzeiten gibt es zusätzlich die Haftungen des Bundes nach dem Ausfuhrförderungsgesetz, die die Oesterreichische Kontrollbank abwickelt.
Für Sie heißt das: Die Auswahl ist überschaubar, aber die Limitpolitik der Häuser unterscheidet sich je Branche und Land deutlich. Derselbe Kunde kann bei einem Versicherer ein hohes Limit bekommen und beim anderen keines.
Versichert ist jeder Abnehmer bis zu einem Limit, das der Versicherer nach Prüfung der Bilanzen und seiner Zahlungsdaten vergibt. Lieferungen darüber hinaus sind Ihr eigenes Risiko. Verschlechtert sich die Bonität, kann das Limit für künftige Lieferungen gekürzt oder gestrichen werden; was schon geliefert ist, bleibt versichert.
Viele Kunden sehen in einer Limitkürzung einen Nachteil. Tatsächlich ist sie oft die früheste Warnung vor einer Insolvenz, lange bevor der KSV1870 oder das Firmenbuch etwas zeigen.
Auch bezahlte Rechnungen können zurückgefordert werden. Der Insolvenzverwalter kann Zahlungen anfechten, die der Schuldner vor der Insolvenzeröffnung geleistet hat, wenn der Lieferant die Zahlungsunfähigkeit kannte oder kennen musste (§§ 27 ff. IO). Wer mit einem angeschlagenen Kunden Ratenzahlungen vereinbart, sollte wissen, ob seine Polizze die Anfechtung mitversichert.
Pech-Rad
Sechs Schäden, die wirklich passieren. Das Rad entscheidet, welcher Sie trifft, und zeigt, wer zahlt.
Kosten:
Die Prämie wird in Promille vom versicherten Umsatz berechnet, dazu kommen Prüfgebühren je Kunde und eine Mindestprämie. Unabhängige veröffentlichte Preisvergleiche für Österreich gibt es nicht, daher nennen wir keine Beträge.
Die Prämie steht erst im Angebot fest, nach Prüfung von Umsatzstruktur und Kundenliste.
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Für kleinere Umsätze mit vereinfachter Limitvergabe und fixer Prämie.
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Alle Firmenkunden versichert, Limits je Kunde, Standard für den Mittelstand.
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Für große Umsätze: hohe Eigenbehalte, Einzelkundendeckungen oder Kombination mit Bankfinanzierung.
| Kriterium | Mindeststandard | Starker Tarif | Warum das zählt |
|---|---|---|---|
| Ersatzquote | 70 Prozent | 90 Prozent | Jeder Prozentpunkt Selbstbehalt ist im Schadenfall Ihr Verlust. |
| Nichtzahlung | nur Insolvenz versichert | Nichtzahlung nach kurzer Frist versichert | Viele Schuldner gehen nie in ein Verfahren, sie zahlen nur nicht. |
| Kleinforderungen | Limitantrag für jeden Kunden | Selbstprüfungsgrenze ohne Antrag | Erspart Verwaltungsaufwand bei vielen kleinen Kunden. |
| Anfechtung | nicht versichert | versichert | Rückforderungen treffen vor allem Lieferanten, die Kunden in der Krise entgegenkommen. |
| Meldefristen | knapp | großzügig und verlängerbar | Eine versäumte Meldung kostet sonst die ganze Leistung. |
| Länderabdeckung | nur Inland | Inland und Export in wichtige Zielländer | Für österreichische Exporteure ist Deutschland oft der größte Einzelmarkt. |
Der österreichische Markt für Kreditversicherung ist konzentriert. Die Liste ist ein Überblick ohne Wertung und sagt nichts darüber, mit wem wir zusammenarbeiten.
| Versicherer | Einordnung |
|---|---|
| Acredia | österreichischer Kreditversicherer, Marktführer im Inland |
| Coface Austria | österreichische Niederlassung der französischen Coface-Gruppe |
| Atradius | niederländisch-spanische Gruppe, in Österreich über eine Niederlassung tätig |
| Credendo | belgische Kreditversicherungsgruppe mit Präsenz in Österreich |
| R+V Österreich | Niederlassung der deutschen R+V Allgemeine, Waren- und Kautionskredit |
| Oesterreichische Kontrollbank (OeKB) | wickelt die Exportgarantien des Bundes ab, kein privater Versicherer |
Alle Forderungen an Firmenkunden versichert, Standardlösung.
Nur ausgewählte Großkunden, gezielter Schutz bei höherem Prämiensatz.
Garantien für Anzahlungen und Haftrücklässe, entlastet den Bankrahmen.
Über die OeKB für politische und wirtschaftliche Risiken, auch bei langen Laufzeiten.
Mythos oder Wahrheit
Fünf Sätze, die man über diese Versicherung hört. Tippen Sie zuerst, dann lösen wir auf.
Bei einem Sanierungsplan bekommt man mindestens 20 Prozent seiner Forderung.
Das stimmt.
Stimmt, wenn der Plan angenommen und erfüllt wird. Die Insolvenzordnung verlangt eine Mindestquote von 20 Prozent, in der Eigenverwaltung 30 Prozent. Scheitert der Plan, kann es deutlich weniger werden.
Der KSV1870 ist eine Kreditversicherung.
Das stimmt nicht.
Nein. Der KSV1870 ist ein Gläubigerschutzverband: Er liefert Bonitätsauskünfte, treibt Forderungen ein und vertritt Gläubiger im Insolvenzverfahren. Den Ausfall selbst ersetzt er nicht.
Eigentumsvorbehalt schützt mich im Konkurs meines Kunden vollständig.
Das stimmt nicht.
Selten. Ist die Ware eingebaut oder weiterverkauft, ist der Vorbehalt meist erloschen. Er hilft nur bei Ware, die noch unverändert beim Kunden liegt.
Eine Kreditversicherung kann überfällige Rechnungen für mich eintreiben.
Das stimmt.
Ja. Viele Polizzen enthalten ein Inkasso, das schon vor dem Schadenfall mahnt und verhandelt. Oft kommt das Geld so, bevor überhaupt ein Schaden entsteht.
Wer einem Kunden Aufschub gewährt, bleibt automatisch versichert.
Das stimmt nicht.
Nein. Wer Zahlungsziele ohne Zustimmung des Versicherers verlängert, riskiert die Deckung für diese Rechnung. Stundungen daher vorher melden und abstimmen.
Fragen und Antworten
Meist 70 bis 90 Prozent der versicherten Forderung bis zum Kreditlimit. Den Rest tragen Sie als Selbstbehalt. Voraussetzung ist, dass Limit und Meldefristen eingehalten wurden.
Bei guten Polizzen nicht. Zahlt ein Kunde nach Ablauf einer vereinbarten Frist nicht, gilt das als Versicherungsfall. Polizzen, die nur die Insolvenz erfassen, sind deutlich schwächer.
Schon gelieferte Ware bleibt versichert. Für neue Lieferungen sollten Sie Vorauszahlung, Bankgarantie oder Eigentumsvorbehalt vereinbaren. Mit aktuellen Unterlagen des Kunden lässt sich das Limit oft neu prüfen lassen.
Nein. Die Kreditversicherung ist ein privater Vertrag, die Exportgarantien sind Haftungen der Republik Österreich, abgewickelt von der OeKB. Die staatliche Deckung ist vor allem für schwierige Länder und lange Laufzeiten gedacht.
Nicht unbedingt. Der Versicherer prüft über Wirtschaftsauskunfteien und eigene Daten. Bei hohen Limits kann er den Kunden um aktuelle Bilanzen ersuchen.
Ja. Versicherte Forderungen sind eine bessere Sicherheit, und Factoringgesellschaften setzen eine Kreditversicherung häufig voraus.
Üblich sind ein bis drei Jahre mit Verlängerung, wenn nicht fristgerecht gekündigt wird. Die Kündigungsfrist steht in der Polizze. Limits passt der Versicherer unabhängig davon laufend an.
Weil sich die wenigen Anbieter in Limitpolitik, Nichtzahlungsfristen und Anfechtungsschutz deutlich unterscheiden. Wir holen Angebote ein und unterstützen Sie bei Limitanfragen. Die Vergütung trägt der Versicherer.
NAMMERT Versicherungsmakler
Wir holen Angebote ein und melden uns mit einem Vergleich. Kostenlos und ohne Verpflichtung, die Vergütung zahlt der Versicherer.
Wir melden uns innerhalb eines Werktags. Wenn etwas eilt: +49 3375 29 12 77.

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Zur BootsversicherungNAMMERT Assekuradeur GmbH mit Sitz in Deutschland, Versicherungsmakler mit Erlaubnis nach § 34d Abs. 1 GewO, Vermittlerregister D-C08Q-TOSD4-37, in Österreich tätig im Rahmen der Dienstleistungsfreiheit. Bei Boots- und Yachtversicherungen sind wir Assekuradeur und nicht Makler. Erstinformation lesen · Stand
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