Alles zur Versicherung: Unfallversicherung
Zahlt die AUVA bei einem Freizeitunfall?
Versicherungen
Bootsversicherung, alle Bootstypen Haftpflicht Kasko Rechtsschutz Insassen-Unfall Yacht und Superyacht Für Gewerbekunden Alle anderen Versicherungen (Makler) Nach Revier Nur Haftpflicht? Nach Werft Oldtimer und SonderfälleWechseln
Bootsversicherung vergleichen Police prüfen lassen Wechsel übernehmen lassenÜber uns
Wer wir sind Wann wir nicht passen Wer trägt Ihr Risiko? Kundenstimmen KontaktWissen
Wissen A bis Z Spiele und Werkstücke Rechner und Werkzeuge Branchennachrichten Bootsfinanzierung Warnlage Gefahrenstellen Fahrtgebiet und Standort Gestohlen gemeldet Magazin und Podcast Mitmachen Rennkalender und MessenIm Schadenfall
Schaden melden Notruf +49 3375 29 28 95 Kunden-Login Beitrag berechnenVersicherungsmakler / Versicherungsfragen / Unfallversicherung
Kurz gesagt
Für die meisten lohnt sich ein Spitalgeld in der Unfallversicherung nicht. Es zahlt nur nach einem Unfall, nicht bei Krankheit, und ein Spitalsaufenthalt dauert in Österreich im Schnitt 6,1 Tage. Bei 20 Euro Spitalgeld sind das rund 120 Euro. Dieselbe Prämie wirkt in einer höheren Versicherungssumme für Dauerinvalidität deutlich stärker.
Belegte Aufenthaltsdauer und Kostenbeiträge in Österreich, dazu Prämienrichtwerte.
| Beispiel | Richtwert |
|---|---|
| Durchschnittliche stationäre Aufenthaltsdauer 2024 | 6,1 Tage |
| Kostenbeitrag je Pflegetag in Vorarlberg 2026 | 15,58 Euro, höchstens 28 Tage, also bis 436,24 Euro im Jahr |
| Auszahlung bei 6 Tagen und 20 Euro Spitalgeld | 120 Euro |
| Übliches Unfall-Spitalgeld je Tag | Richtwert 10 bis 50 Euro |
| Aufpreis für 20 Euro Unfall-Spitalgeld | Richtwert etwa 10 bis 30 Euro im Jahr |
Stand Oktober 2026.
Aufenthaltsdauer nach Statistik Austria, Kostenbeitrag nach dem Informationsblatt der Vorarlberger Landeskrankenhäuser; in anderen Bundesländern gelten andere Beträge, Kinder unter 18 Jahren sind in Vorarlberg befreit.
Übliche Tagessätze, Aufpreis und die Beträge im Rechenbeispiel sind Richtwerte aus der Angebotspraxis und schwanken je Tarif;
das genaue Angebot holen wir ein.
Rechenbeispiel
Ein Mann, 40 Jahre, aus Innsbruck schließt 20 Euro Unfall-Spitalgeld ein. In zehn Jahren hat er einen Skiunfall mit sechs Tagen im Spital.
| Aufpreis für das Spitalgeld, zehn Jahre | etwa 100 bis 300 Euro |
| Leistung bei 6 Tagen Spital | 120 Euro |
| Kostenbeitrag für dieselben 6 Tage, Richtwert | etwa 60 bis 100 Euro je nach Bundesland |
| Alternative: 20.000 Euro mehr Versicherungssumme, Leistung bei 20 Prozent Invalidität | 4.000 Euro mehr |
Das Spitalgeld deckt den Kostenbeitrag und ein paar Nebenkosten, holt die Prämie aber oft nicht herein. Für einen bleibenden Schaden ist dasselbe Geld in der Versicherungssumme deutlich wirksamer.
Das Spitalgeld, auch Unfall-Spitaltaggeld genannt, zahlt für jeden Tag, den Sie nach einem Unfall stationär im Spital liegen, einen vereinbarten Betrag. Sie müssen keine Kosten nachweisen, das Geld ist frei verfügbar. Viele Tarife zahlen es für bis zu 365 Tage je Unfall.
Manche Tarife ergänzen ein Genesungsgeld nach der Entlassung oder ein Taggeld für einen Aufenthalt in einer Reha-Einrichtung. Tagesklinische Eingriffe ohne Übernachtung zählen nicht in jedem Tarif.
Ein stationärer Spitalsaufenthalt dauert in Österreich laut Statistik Austria im Schnitt 6,1 Tage. Bei 20 Euro Spitalgeld bringt ein Unfall mit Spitalsaufenthalt also rund 120 Euro, bei 50 Euro rund 300 Euro. Das ist angenehm, ändert aber an Ihrer Lage nach einem schweren Unfall wenig.
Dem steht eine Prämie gegenüber, die Sie jedes Jahr zahlen, auch in den vielen Jahren ohne Unfall. Und die meisten Spitalsaufenthalte haben eine Krankheit als Grund. Dann zahlt die Unfallversicherung nichts.
| Spitalgeld je Tag | 6 Tage Spital | 14 Tage Spital | 28 Tage Spital |
|---|---|---|---|
| 10 Euro | 60 Euro | 140 Euro | 280 Euro |
| 20 Euro | 120 Euro | 280 Euro | 560 Euro |
| 30 Euro | 180 Euro | 420 Euro | 840 Euro |
| 50 Euro | 300 Euro | 700 Euro | 1.400 Euro |
Spitalgeld ersetzt kein Einkommen. Angestellte erhalten Entgeltfortzahlung vom Dienstgeber und danach Krankengeld der Krankenkasse. Selbstständige sollten ein echtes Taggeld oder eine Krankengeld-Zusatzversicherung prüfen, die auch bei Krankheit zahlt.
Es bringt Ihnen auch keine Sonderklasse. Zweibettzimmer und freie Arztwahl im Spital gibt es über eine private Krankenversicherung für die Sonderklasse, nicht über das Spitalgeld der Unfallversicherung.
Kostet der Zusatz nur wenige Euro im Jahr, deckt er die Nebenkosten eines Spitalsaufenthalts: den Kostenbeitrag je Pflegetag, der je nach Bundesland verschieden hoch ist, Fahrten der Angehörigen, Parken, Telefon und Fernsehen. Bei Kindern, die oft von einem Elternteil begleitet werden, hilft das spürbar.
Wer Motorrad fährt, Ski tourt, klettert oder reitet, liegt nach Unfällen häufiger im Spital. Dann kann sich der Baustein eher rechnen. Wichtig bleibt die Reihenfolge: zuerst Versicherungssumme, Progression und Gliedertaxe richtig, dann Zusätze.
Wer den Aufpreis für das Spitalgeld in eine höhere Versicherungssumme für Dauerinvalidität steckt, sichert den Fall ab, der wirklich teuer wird. Schon 20.000 Euro mehr Versicherungssumme bringen bei 20 Prozent Invalidität 4.000 Euro mehr, einmalig.
Wer im Spital mehr Komfort möchte, ist mit einer Sonderklasseversicherung besser bedient, wer Einkommen schützen will, mit einem Taggeld. Beide zahlen auch bei Krankheit.
Fragen und Antworten
Nein, nur wenn ein Unfall der Grund für den Spitalsaufenthalt ist. Für Krankheit brauchen Sie eine Spitalgeldversicherung in der Krankenversicherung.
Wenn Sie es nehmen, reichen meist 10 bis 20 Euro je Tag. Damit sind der Kostenbeitrag und kleine Nebenkosten gedeckt.
Ein Betrag je Pflegetag in der allgemeinen Klasse, den Erwachsene für höchstens 28 Tage im Jahr zahlen. Die Höhe legt jedes Bundesland fest, in Vorarlberg sind es 2026 15,58 Euro.
Nein. Die gesetzliche Unfallversicherung deckt Arbeits- und Schulunfälle samt Weg. Für Freizeitunfälle gibt es nur die private Unfallversicherung.
Für Kinder, für Menschen mit riskantem Sport und für alle, die ihn sehr günstig bekommen, nachdem Versicherungssumme und Gliedertaxe stimmen.
NAMMERT Versicherungsmakler
Wir vergleichen Versicherer und melden uns. Kostenlos, die Vergütung zahlt der Versicherer.
Danke, Ihre Anfrage ist bei uns.
Wir melden uns innerhalb eines Werktags. Wenn etwas eilt: +49 3375 29 12 77.
Alles zur Versicherung: Unfallversicherung
Zahlt die AUVA bei einem Freizeitunfall?
Was leistet eine private Unfallversicherung in Österreich?
Kernleistung ist die Kapitalleistung bei Dauerinvalidität: Versicherungssumme mal Invalidität …
Wie hoch sollte die Grundsumme der Unfallversicherung in Österreich sein?
Die Grundsumme der Unfallversicherung sollte in Österreich mindestens 100.000 Euro sein, für …
Ist eine private Unfallversicherung in Österreich sinnvoll?
Für viele ja, weil die gesetzliche Unfallversicherung der AUVA nur Arbeits- und Schulunfälle …
Was kostet eine private Unfallversicherung in Österreich?
Eine gute private Unfallversicherung kostet für Erwachsene in Österreich meist 150 bis 300 Eu …
NAMMERT Assekuradeur GmbH mit Sitz in Deutschland, Versicherungsmakler nach § 34d Abs. 1 GewO.
Vermittlerregister D-C08Q-TOSD4-37, in Österreich tätig im Rahmen der Dienstleistungsfreiheit.
Bei Boots- und Yachtversicherungen sind wir Assekuradeur und nicht Makler.
Erstinformation lesen · Stand
War das hilfreich?
Kostenloser Rückruf
Nummer und Wunschzeit genügen, jemand aus unserem Team meldet sich.
Jede und jeder hier hat den Sportbootführerschein See und Binnen.
Wer neu anfängt, macht ihn im ersten Jahr, die Kosten übernehmen wir.
Sofort erreichbar: +49 3375 29 12 77 · WhatsApp · info@nammert.com
Danke, wir melden uns so schnell wie möglich.
Ihre Rückrufbitte ist eingegangen. Nicht warten? Rufen Sie an: +49 3375 29 12 77.
Jetzt selbst berechnen