Alles zur Versicherung: Ablebensversicherung
Wie hoch soll die Ablebensversicherung sein?
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Kurz gesagt
Für übliche Summen ab 100.000 Euro praktisch nicht. Ohne Fragen gibt es in Österreich vor allem Sterbe- und Begräbniskostenversicherungen mit Summen bis etwa 20.000 Euro und meist drei Jahren Wartezeit, in der bei Krankheit nur die Prämien zurückkommen. Für Familie und Wohnkredit lohnt es sich fast immer, die Fragen ehrlich zu beantworten und vorher anonym anzufragen.
Veröffentlichte Prämien österreichischer Anbieter, Stand der jeweiligen Quelle.
| Beispiel | Richtwert |
|---|---|
| Sterbeversicherung ohne Fragen, 7.500 Euro, Eintritt mit 30, 25 Jahre Zahldauer | etwa 34 Euro im Monat |
| Sterbeversicherung ohne Fragen, 7.500 Euro, Eintritt mit 40, 20 Jahre Zahldauer | etwa 42 Euro im Monat |
| Sterbeversicherung ohne Fragen, 7.500 Euro, Eintritt mit 50, 20 Jahre Zahldauer | etwa 43 Euro im Monat |
| Zum Vergleich: Ablebensversicherung mit Fragen, 40 Jahre, 50.000 Euro, 20 Jahre | etwa 9 bis 10 Euro im Monat |
| Normaler Tarif mit Zuschlag wegen Vorerkrankung | etwa 25 bis 100 Prozent Aufschlag |
Stand Oktober 2026. Die Sterbeversicherung im Beispiel ist lebenslang und mit Gewinnbeteiligung, daher mit einer Ablebensversicherung nur grob vergleichbar. Der Aufschlag bei Vorerkrankung ist ein Richtwert aus der Angebotspraxis.
Rechenbeispiel
So viel zahlen Sie ein, wenn Sie die ganze Zahldauer erleben.
| Monatsprämie | 43,18 Euro |
| Zahldauer | 20 Jahre, also 240 Monate |
| Eingezahlt | rund 10.360 Euro |
| Garantierte Summe | 7.500 Euro, durch Gewinnbeteiligung etwas mehr möglich |
Wer die Zahldauer erlebt, zahlt rund 2.900 Euro mehr ein, als garantiert ausgezahlt wird. Sie kaufen damit vor allem Sicherheit für die ersten Jahre nach der Wartezeit.
Eine Ablebensversicherung zahlt eine große Summe, wenn Sie während der Laufzeit sterben. Ohne Fragen würden vor allem Menschen abschließen, die schon schwer krank sind, und die Prämie würde für alle stark steigen. Deshalb fragen die Versicherer nach Krankheiten, Behandlungen, Gewicht, Beruf und Rauchen.
Verschweigen ist keine Lösung. Nach üblichen Bedingungen kann der Versicherer bei falschen Angaben drei Jahre lang zurücktreten, bei Arglist zehn Jahre, und tritt der Todesfall in dieser Zeit ein, auch danach. Die Familie geht dann leer aus.
Ohne Gesundheitsfragen bieten österreichische Versicherer vor allem Sterbe- oder Begräbniskostenversicherungen an. Sie sind für die Kosten eines Begräbnisses gedacht, nicht für eine Familie mit Kredit.
Die Tabelle zeigt, was realistisch möglich ist.
| Weg | Typische Summe | Gesundheitsfragen | Haken |
|---|---|---|---|
| Sterbe- oder Begräbniskostenversicherung | etwa 4.000 bis 20.000 Euro | keine | drei Jahre Wartezeit, hoher Preis je Euro Schutz |
| Nachversicherung im bestehenden Vertrag | bei einem Tarif bis 50 Prozent der Summe, höchstens 50.000 Euro | keine | nur bei Anlass wie Geburt oder Wohnungskauf |
| Ablebensschutz über den Wohnkredit der Bank | Höhe des Kredits | meist vollständig | Vinkulierung, oft kein Preisvergleich |
| Normaler Tarif mit anonymer Voranfrage | frei wählbar | vollständig | Zuschlag oder Ausschluss möglich, aber voller Schutz |
Bei Tarifen ohne Fragen gilt fast immer eine Wartezeit von drei Jahren, bei einzelnen Anbietern etwas kürzer. Stirbt man in dieser Zeit an einer Krankheit, zahlt der Versicherer nur die eingezahlten Prämien zurück, bei manchen ohne die Versicherungssteuer. Bei Unfalltod gilt sofort die volle Summe.
Wer wegen einer schweren Erkrankung keine normale Polizze bekommt, sollte das nüchtern sehen: Voller Schutz beginnt erst nach drei Jahren.
Viele Vorerkrankungen führen nicht zur Ablehnung, sondern zu einem Zuschlag oder einem Ausschluss. Gut eingestellter Bluthochdruck, eine länger zurückliegende Depression oder Übergewicht werden sehr unterschiedlich bewertet.
Deshalb lohnt die anonyme Risikovoranfrage: Wir schicken Ihre Gesundheitsangaben ohne Namen an mehrere Versicherer und sehen, wer zu welchen Bedingungen annimmt. Erst wenn das Ergebnis passt, stellen Sie einen echten Antrag.
Wer heute gesund ist, sollte einen Tarif mit Nachversicherung wählen. Bei einem österreichischen Anbieter darf die Summe bei Geburt eines Kindes um bis zu 50 Prozent, höchstens 50.000 Euro, und bei Hausbau oder Wohnungskauf um bis zu 30 Prozent steigen, jeweils ohne neue Gesundheitsprüfung.
Das ist der eigentliche Weg zu mehr Schutz ohne Fragen: früh abschließen und bei Bedarf aufstocken.
Wollen Sie nur das Begräbnis absichern und können das Geld auf einem Sparbuch zurücklegen, brauchen Sie keine Sterbeversicherung. Bei 7.500 Euro Summe und 43 Euro im Monat über 20 Jahre zahlen Sie über 10.000 Euro ein.
Und wenn niemand von Ihrem Einkommen lebt, brauchen Sie gar keinen Ablebensschutz, mit oder ohne Fragen.
Fragen und Antworten
Als Einzelvertrag praktisch nicht. Hohe Summen ohne Fragen gibt es allenfalls über Gruppenverträge, etwa beim Arbeitgeber, meist mit Grenzen.
In den ersten Jahren, meist drei, zahlt der Versicherer bei Tod durch Krankheit nur die Prämien zurück. Bei Unfalltod gilt sofort die volle Summe.
Der Versicherer kann zurücktreten oder anfechten und im Todesfall die Zahlung verweigern. Bei Arglist gilt das nach üblichen Bedingungen bis zu zehn Jahre.
Wir fragen mit Ihren Gesundheitsdaten, aber ohne Ihren Namen bei mehreren Versicherern an. Sie sehen die Bedingungen, bevor Sie einen echten Antrag stellen.
Oft nicht. Viele Erkrankungen führen zu einem Zuschlag oder werden nach einigen beschwerdefreien Jahren nicht mehr gewertet.
Bei manchen Anbietern bis zum 80. Lebensjahr, mit Summen zwischen etwa 4.000 und 20.000 Euro.
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Was kostet eine Ablebensversicherung in Österreich?
Mit 30 Jahren zahlen Sie für 200.000 Euro über 20 Jahre meist etwa 9 bis 19 Euro im Monat, mit 40 Jahren etwa 15 bis 3 …
NAMMERT Assekuradeur GmbH mit Sitz in Deutschland, Versicherungsmakler mit Erlaubnis nach § 34d Abs. 1 GewO, Vermittlerregister D-C08Q-TOSD4-37, in Österreich tätig im Rahmen der Dienstleistungsfreiheit. Bei Boots- und Yachtversicherungen sind wir Assekuradeur und nicht Makler. Erstinformation lesen · Stand
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