Alles zur Versicherung: Drohnenversicherung
Brauche ich für meine Drohne eine Versicherung?
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Kurz gesagt
Eine private Drohnenhaftpflicht kostet in Österreich ab etwa 42 Euro im Jahr, für Drohnen bis 5 Kilogramm mit Geltung in Europa ab etwa 80 Euro. Je nach Umfang liegen die Prämien meist zwischen 50 und 200 Euro. Dazu kommen 46,80 Euro für die Registrierung bei Austro Control alle drei Jahre. Eine Kasko für die eigene Drohne lohnt sich nur bei teuren Geräten.
Öffentlich genannte Tarifangaben für Österreich, Stand 2026, ergänzt um eine veröffentlichte Kaskotabelle.
| Beispiel | Richtwert |
|---|---|
| Drohnenhaftpflicht privat, leichteste Geräteklasse, 1,5 Millionen Euro Summe | ab etwa 42 Euro im Jahr |
| Drohnenhaftpflicht privat, Drohne bis 5 Kilogramm, Europa | ab etwa 80 Euro im Jahr |
| Übliche Spanne je nach Umfang | etwa 50 bis 200 Euro im Jahr |
| Älterer Tarif nur für Österreich (Stand 2017) | 75 Euro im Jahr, 60 Euro für Bestandskunden |
| Kasko, Kaufpreis 100 bis 1.000 Euro, 150 Euro Selbstbehalt | 89 Euro netto, mit 11 Prozent Steuer rund 99 Euro im Jahr |
| Registrierung bei Austro Control | 46,80 Euro für 3 Jahre |
Richtwerte, Stand September 2026, aus öffentlich genannten Tarifangaben. Die Kaskotabelle stammt von einem Anbieter aus dem deutschsprachigen Markt (Stand August 2023), der Bruttowert mit österreichischer Versicherungssteuer ist von uns gerechnet. Gewerbliche Drohnenhaftpflicht kostet meist ein Mehrfaches der privaten, das ist ein Richtwert aus der Angebotspraxis. Das genaue Angebot holen wir ein.
Rechenbeispiel
Hobbyfotograf aus Salzburg, fliegt in Österreich und im Urlaub in Italien. Was Pflicht kostet und was die Kasko dazu bringt.
| Drohnenhaftpflicht, Europa, 1,5 Millionen Euro | etwa 42 bis 80 Euro im Jahr |
| Registrierung bei Austro Control | 46,80 Euro für 3 Jahre, rund 16 Euro im Jahr |
| Kompetenznachweis A1 und A3 | kostenlos |
| Kasko, freiwillig, 150 Euro Selbstbehalt | rund 99 Euro im Jahr |
Die Pflicht kostet etwa 58 bis 96 Euro im Jahr. Mit Kasko verdoppeln sich die Kosten fast, das lohnt sich nur, wenn Sie einen Totalschaden nicht selbst tragen wollen.
Den größten Unterschied machen Gewicht, Geltungsbereich und Nutzung. Österreichische Tarife staffeln nach Geräteklassen, die leichteste Klasse ist am günstigsten. Wer nur in Österreich fliegt, zahlt weniger als mit Schutz in ganz Europa oder weltweit.
Private Polizzen gelten meist für die offene Kategorie bis 5 Kilogramm. Wer Fotos für Kunden fliegt, Dächer prüft oder Immobilien filmt, braucht einen gewerblichen Tarif, der deutlich mehr kostet.
| Faktor | Wirkung auf die Prämie |
|---|---|
| Gewicht und Geräteklasse | stark, leichte Drohnen sind am günstigsten |
| Geltungsbereich | Österreich günstiger als Europa oder weltweit |
| Versicherungssumme 1,5 oder 5 Millionen Euro | mäßig, die höhere Summe kostet einen Aufschlag |
| Private oder gewerbliche Nutzung | stark, gewerblich eigener Tarif |
| Selbstbehalt | senkt die Prämie, kleine Schäden zahlen Sie selbst |
| Wert der Drohne | nur für die Kasko entscheidend |
Anders als viele denken, steckt die Drohne in Österreich normalerweise nicht in der Privathaftpflicht der Haushaltsversicherung. Luftfahrzeuge gelten dort als eigenes Risiko und sind ausgeschlossen. Einzelne Versicherer bieten eine Erweiterung an, oft gegen Aufpreis.
Ob der Einschluss oder eine eigene Polizze günstiger ist, hängt von Gewicht und Reisezielen ab. Wichtig ist, dass Sie eine Polizzennummer haben, die Austro Control bei der Registrierung akzeptiert, und dass die Summe das gesetzliche Minimum erreicht.
Die Kasko zahlt Schäden an Ihrer eigenen Drohne, etwa nach Absturz oder Diebstahl. In einer veröffentlichten Tariftabelle kostet sie für Geräte bis 1.000 Euro Kaufpreis 89 Euro netto im Jahr, mit 11 Prozent österreichischer Versicherungssteuer rund 99 Euro, bei 150 Euro Selbstbehalt.
Bei einer Drohne für 400 Euro bleibt nach Selbstbehalt und Altersabzügen im Schadenfall wenig übrig. Rechnen Sie ehrlich: Können Sie einen Verlust selbst tragen, sparen Sie die Prämie.
Die Registrierung als Betreiber bei Austro Control kostet 46,80 Euro und gilt drei Jahre. Sie ist nötig ab 250 Gramm oder wenn die Drohne eine Kamera trägt. Der Kompetenznachweis für A1 und A3 ist kostenlos, die Zusatzprüfung für A2 kostet 69,60 Euro.
Für Einsätze in der speziellen Kategorie, etwa über Menschenansammlungen, braucht es eine Betriebsgenehmigung mit eigenen Kosten.
Billige Tarife gelten oft nur in Österreich, haben niedrige Gewichtsgrenzen oder einen Selbstbehalt in Prozent des Schadens. Ein älterer Tarif sah zum Beispiel 10 Prozent Selbstbehalt bis 2.000 Euro bei Sachschäden vor.
Auch an der Summe sollten Sie nicht sparen. Das gesetzliche Minimum entspricht gerundet 0,6 bis 0,9 Millionen Euro, ein schwerer Personenschaden mit Verdienstentgang und Schmerzengeld kann mehr kosten.
Fragen und Antworten
Für private Flüge meist etwa 3,50 bis 7 Euro im Monat, je nach Gewicht und Geltungsbereich.
Meist nicht. Drohnen sind dort grundsätzlich ausgeschlossen. Fragen Sie nach einer Erweiterung oder schließen Sie eine eigene Polizze ab.
Gängige Tarife bieten 1,5 oder 5 Millionen Euro. Der Aufschlag für die höhere Summe ist meist überschaubar, lassen Sie sich beide anbieten.
In der Haftpflicht oft ja, je nach Tarif. In der Kasko wird meist jede Drohne einzeln mit ihrem Wert versichert.
Meist nicht. Nach 150 Euro Selbstbehalt und Altersabzügen bleibt im Schadenfall wenig übrig.
Bei gewerblicher Nutzung als Betriebsausgabe. Privat in der Regel nicht, fragen Sie im Einzelfall Ihre Steuerberatung.
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NAMMERT Assekuradeur GmbH mit Sitz in Deutschland, Versicherungsmakler mit Erlaubnis nach § 34d Abs. 1 GewO, Vermittlerregister D-C08Q-TOSD4-37, in Österreich tätig im Rahmen der Dienstleistungsfreiheit. Bei Boots- und Yachtversicherungen sind wir Assekuradeur und nicht Makler. Erstinformation lesen · Stand
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