Alles zur Versicherung: Drohnenversicherung
Brauche ich für meine Drohne eine Versicherung?
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Kurz gesagt
Meist nicht. In Österreich steckt die Privathaftpflicht in der Haushaltsversicherung, Drohnen sind dort aber grundsätzlich ausgeschlossen. Reichen kann sie nur, wenn die Drohne ausdrücklich eingeschlossen ist, Gewicht und Summe passen und Sie rein privat fliegen. Sonst brauchen Sie eine eigene Drohnenhaftpflicht, privat ab etwa 42 Euro im Jahr.
Öffentlich genannte Tarifangaben für Österreich, Stand 2026.
| Beispiel | Richtwert |
|---|---|
| Eigene Drohnenhaftpflicht, leichteste Geräteklasse, 1,5 Millionen Euro | ab etwa 42 Euro im Jahr |
| Eigene Drohnenhaftpflicht bis 5 Kilogramm, Europa | ab etwa 80 Euro im Jahr |
| Übliche Spanne je nach Umfang | etwa 50 bis 200 Euro im Jahr |
| Erweiterung der Haushaltsversicherung um Drohnen | oft 20 bis 50 Euro im Jahr Aufpreis (Richtwert aus der Angebotspraxis) |
Richtwerte, Stand September 2026. Der Aufpreis für den Einschluss in die Haushaltsversicherung ist ein Richtwert aus der Angebotspraxis, viele Versicherer bieten ihn gar nicht an. Ihre Prämie hängt von Gewicht, Summe und Geltungsbereich ab; das genaue Angebot holen wir ein.
Rechenbeispiel
Er hat eine Haushaltsversicherung mit Privathaftpflicht und will wissen, ob er etwas dazukaufen muss.
| Bedingungen der Haushaltsversicherung | Luftfahrzeuge ausgeschlossen |
| Weg 1: Erweiterung beim eigenen Versicherer, falls angeboten | etwa 20 bis 50 Euro im Jahr (Richtwert aus der Angebotspraxis) |
| Weg 2: eigene Drohnenhaftpflicht bis 5 Kilogramm, Europa | ab etwa 80 Euro im Jahr |
| Registrierung bei Austro Control | 46,80 Euro für 3 Jahre |
Ohne Zukauf fliegt er unversichert. Wer viel im Ausland fliegt, fährt mit der eigenen Polizze meist sicherer, weil Geltungsbereich und Summe klar geregelt sind.
Die Privathaftpflicht in der Haushaltsversicherung deckt Schäden aus dem Alltag. Luftfahrzeuge, und damit Drohnen, gelten als eigenes Risiko und sind in den üblichen Bedingungen ausgeschlossen. Wer einfach losfliegt, hat deshalb oft keinen Schutz, obwohl er eine gute Haushaltsversicherung hat.
Dazu kommt die gesetzliche Pflicht: § 164 Luftfahrtgesetz verlangt vom Halter eine Haftpflicht über die Beträge aus § 151. Bei der Registrierung bei Austro Control geben Sie die Polizzennummer an, die Behörde will also einen Vertrag sehen, der die Drohne erfasst.
Manche Versicherer erweitern die Haushaltsversicherung um Drohnen. Das kann reichen, wenn drei Dinge stimmen: Die Drohne ist ausdrücklich genannt, die Gewichtsgrenze liegt über dem Abfluggewicht mit Akku und die Summe erreicht das gesetzliche Minimum.
Lassen Sie sich den Einschluss schriftlich bestätigen, mit Summe und Geltungsbereich. Ohne diese Bestätigung haben Sie bei der Registrierung und bei einer Kontrolle nichts in der Hand.
| Ihre Lage | Haushaltsversicherung reicht? |
|---|---|
| Drohnen nicht erwähnt | nein, eigene Polizze nötig |
| Luftfahrzeuge ausdrücklich ausgeschlossen | nein, eigene Polizze nötig |
| Drohne als Erweiterung eingeschlossen, Gewicht und Summe passen | ja, mit schriftlicher Bestätigung |
| Flüge im Ausland, Einschluss gilt nur in Österreich | nur teilweise |
| Bezahlte Aufnahmen, auch nebenbei | nein, gewerbliche Polizze |
| Drohne über 5 Kilogramm | fast nie, Spezialtarif nötig |
Eigene Tarife für private Piloten decken meist die offene Kategorie bis 5 Kilogramm, wahlweise mit 1,5 oder 5 Millionen Euro Summe. Manche gelten in ganz Europa und in Mittelmeerländern, einzelne schließen auch Hallenflüge und Wettbewerbe ein.
Einige Tarife decken auch reine Vermögensschäden aus Foto- und Filmaufnahmen, etwa wenn sich ein Nachbar in seiner Privatsphäre verletzt fühlt. Das ist in einer erweiterten Haushaltsversicherung selten geregelt.
Hat Ihr Versicherer die Drohne schriftlich in die Haushaltsversicherung eingeschlossen, mit passender Summe, Gewichtsgrenze und Geltungsbereich, wäre eine zweite Polizze doppelt bezahlt.
Eine eigene Drohnenhaftpflicht lohnt sich, wenn der Einschluss fehlt, die Grenze zu niedrig liegt, Sie oft im Ausland fliegen oder mit Aufnahmen etwas verdienen. Und keine Haftpflicht zahlt für Ihre eigene Drohne, dafür gibt es die Kasko.
Fragen und Antworten
Luftfahrzeuge gelten als eigenes Risiko mit gesetzlicher Versicherungspflicht. Die üblichen Bedingungen nehmen sie deshalb aus.
Nur wenn die Drohne darin ausdrücklich eingeschlossen ist. Bei der Registrierung geben Sie die Polizzennummer an.
Das regelt jeder Tarif anders. Manche Drohnenpolizzen schließen Personen im gemeinsamen Haushalt ein, andere jeden Piloten mit Ihrer Erlaubnis.
Nur wenn der Geltungsbereich das Reiseland umfasst. Manche Tarife gelten nur in Österreich, andere in Europa.
Es drohen Geldstrafen bis 22.000 Euro, und für jeden Schaden haften Sie selbst.
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Alles zur Versicherung: Drohnenversicherung
Brauche ich für meine Drohne eine Versicherung?
Ist eine Drohnenversicherung in Österreich Pflicht?
Ja. Nach § 164 Luftfahrtgesetz muss der Halter eine Haftpflichtversicherung abschließen, mindestens über die Beträge a …
Was kostet eine Drohnenversicherung in Österreich?
Eine private Drohnenhaftpflicht kostet in Österreich ab etwa 42 Euro im Jahr, für Drohnen bis 5 Kilogramm mit Geltung …
Wer zahlt in Österreich den Schaden an meiner eigenen Drohne?
Die Haftpflicht zahlt nie für Ihre eigene Drohne. Für Absturz und Diebstahl brauchen Sie eine Drohnenkasko. In einer v …
NAMMERT Assekuradeur GmbH mit Sitz in Deutschland, Versicherungsmakler mit Erlaubnis nach § 34d Abs. 1 GewO, Vermittlerregister D-C08Q-TOSD4-37, in Österreich tätig im Rahmen der Dienstleistungsfreiheit. Bei Boots- und Yachtversicherungen sind wir Assekuradeur und nicht Makler. Erstinformation lesen · Stand
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