Alles zur Versicherung: Eigenheim
Muss ich mein Haus in Österreich versichern?
Privat
Privathaftpflicht Haushaltsversicherung Eigenheim Naturkatastrophen Photovoltaik Bauherrenversicherung Kfz-Versicherung Fahrrad und E-Bike Reiseversicherung Drohnenversicherung Hunde- und Pferdehaftpflicht Tierkrankenversicherung Rechtsschutz Unfallversicherung Berufsunfähigkeit Ablebensversicherung Bestattungsvorsorge Private Pensionsvorsorge Private Krankenversicherung Zusatzkrankenversicherung Zahnversicherung PflegevorsorgeGewerbe
Betriebshaftpflicht Berufshaftpflicht D&O-Versicherung Firmenrechtsschutz Betriebsinhalt Betriebsgebäude Betriebsunterbrechung Elektronikversicherung Maschinenbruch Bauwesenversicherung Transportversicherung Flottenversicherung Cyberversicherung Kreditversicherung Betriebliche Vorsorge Betriebliche Krankenversicherung Gruppenunfallversicherung Nach BetriebsartRatgeber
Welche Versicherungen brauche ich? Wer zahlt den Schaden? Versicherungen, die nicht jeder braucht Kündigungsfristen Versicherungsfragen Bedingungen aller Tarife vergleichenVersicherer
Versicherer in Österreich Versicherer von A bis Z Versicherer in Spanien Beschwerden im VergleichKontakt
+49 3375 29 12 77 Kontakt Kunden-Login, Verträge, DokumenteSprache
Deutsch English Español Boot und YachtVersicherungsmakler / Versicherungsfragen / Eigenheim
Kurz gesagt
Nein, den gleitenden Neuwertfaktor gibt es in Österreich nicht, auch keinen Wert 1914. Stattdessen passen Verträge mit Wertanpassung Versicherungssumme und Prämie jährlich an den Baukostenindex von Statistik Austria an; im März 2026 lag der Wohnhausbau 2,8 Prozent über dem Vorjahr. In veröffentlichten Bedingungen behält nur, wer jede Anpassung annimmt, den Unterversicherungsverzicht.
Veröffentlichte Indexwerte und gerechnete Beispiele für Österreich.
| Beispiel | Richtwert |
|---|---|
| Baukostenindex Wohnhaus- und Siedlungsbau März 2026 (2025 = 100) | 102,3 Punkte |
| Veränderung zum März 2025 | plus 2,8 Prozent |
| Veränderung Februar zu März 2026 | plus 1,0 Prozent |
| Prämie 600 Euro, Anpassung um 2,8 Prozent | etwa 616,80 Euro im Jahr |
Indexwerte nach Statistik Austria, vorläufig.
Die Prämie von 600 Euro ist ein Richtwert aus der Angebotspraxis, die Anpassung ist gerechnet.
Ihr Index und Ihr Stichtag stehen in der Polizze; das genaue Angebot holen wir ein.
Rechenbeispiel
So wirkt eine Anpassung um 2,8 Prozent, wenn die letzte Anpassung ein Jahr zurückliegt und für die Hauptfälligkeit im Juni der März-Wert zählt.
| Neue Versicherungssumme (450.000 × 1,028) | 462.600 Euro |
| Neue Prämie (600 × 1,028) | 616,80 Euro |
| Mehrprämie | 16,80 Euro im Jahr |
Für 16,80 Euro mehr im Jahr wächst die Summe um 12.600 Euro, und der Unterversicherungsverzicht bleibt erhalten.
Der gleitende Neuwertfaktor gehört zur deutschen Wohngebäudeversicherung. Dort steht das Haus mit seinem gedachten Baupreis von 1914 im Vertrag, und ein jährlicher Faktor rechnet die Prämie auf heutige Baukosten um.
In Österreich wird das Haus von Anfang an in Euro bewertet, meist über verbaute Fläche, Geschoße und Ausstattung. Damit diese Summe nicht veraltet, sehen veröffentlichte Bedingungen eine Wertanpassungsklausel vor.
| Merkmal | Deutschland | Österreich |
|---|---|---|
| Bewertung | Wert 1914 in Mark oder Wohnfläche | Neubauwert in Euro, meist nach verbauter Fläche |
| Jährliche Anpassung | gleitender Neuwertfaktor 27,8 oder Anpassungsfaktor 27,63 (2026) | Baukostenindex von Statistik Austria |
| Schutz vor Unterversicherung | Verzicht bei richtig ermitteltem Wert 1914 | Verzicht bei richtiger Fläche und angenommener Wertanpassung |
| Gesetz bei zu niedriger Summe | § 75 VVG | § 56 VersVG |
In veröffentlichten Bedingungen ist die Versicherungssumme an den in der Polizze genannten Baukostenindex gebunden. Summe und Prämie steigen oder sinken jedes Jahr zur Hauptfälligkeit im selben Verhältnis wie der Index, gemessen an der Indexzahl drei Monate vor diesem Monat.
Die Veränderung in Prozent ist 100 mal (neue Indexzahl geteilt durch Indexzahl der letzten Anpassung minus 1). Ändert sich der Index um weniger als 1 Prozent, bleibt alles gleich, bis die Schwelle überschritten ist.
Statistik Austria veröffentlicht den Baukostenindex seit Jänner 2026 auf Basis 2025 = 100. Im März 2026 lag der Wohnhaus- und Siedlungsbau bei 102,3 Punkten, 2,8 Prozent über dem Vorjahresmonat und 1,0 Prozent über Februar.
Ist Ihre Hauptfälligkeit im Juni, zählt der März-Wert, und Summe und Prämie steigen um etwa diesen Prozentsatz. Der Baukostenindex misst die Kosten der Bauunternehmen; der Baupreisindex, der auch Gewinnspannen enthält, wird getrennt geführt.
Nach § 56 VersVG haftet der Versicherer bei zu niedriger Summe nur im Verhältnis der Summe zum Wert. Veröffentlichte Bedingungen verzichten auf diesen Einwand nur, wenn die Summe nach den Bewertungsrichtlinien des Versicherers ermittelt wurde, verbaute Fläche und Geschoßanzahl stimmen, alle Zu- und Umbauten gemeldet und sämtliche Wertanpassungen angenommen wurden. Eine Unterversicherung bis 10 Prozent wird dort ohnehin nicht geltend gemacht.
Die Wertanpassung dürfen Sie im Beispiel jährlich mit einem Monat Frist zur Hauptfälligkeit kündigen. Der Vertrag bleibt, aber der Unterversicherungsverzicht erlischt. Das spart wenige Prozent Prämie und kann im Schadenfall ein Vielfaches kosten.
Die Wertanpassung hält Schritt mit den Baukosten, nicht mit Ihrem Haus. Ein Zubau, ein ausgebautes Dachgeschoß oder eine größere Garage erhöhen den Neubauwert sofort.
Melden Sie solche Änderungen. Im Beispiel erlischt der Verzicht, wenn die tatsächliche Fläche um mehr als 5 Prozent größer ist als die angegebene.
Fragen und Antworten
Nein.
Österreichische Eigenheimversicherungen bewerten das Haus in Euro, meist nach Fläche,
Bauweise und Ausstattung.
Der Wert 1914 ist eine deutsche Besonderheit.
Der in der Polizze genannte, bei Gebäuden meist der Baukostenindex von Statistik Austria.
Für die Einrichtung verwenden manche Bedingungen den Verbraucherpreisindex.
Ja.
Die Bedingungen sehen vor, dass sich Summe und Prämie auch vermindern, wenn der Index fällt.
In veröffentlichten Bedingungen ja, jährlich mit einem Monat Frist zur Hauptfälligkeit.
Der übrige Vertrag bleibt, der Unterversicherungsverzicht erlischt.
Der Versicherer zahlt nach § 56 VersVG nur im Verhältnis von Summe zu Wert.
Ist das Haus zu 80 Prozent versichert, erhalten Sie von 20.000 Euro Schaden 16.000 Euro.
NAMMERT Versicherungsmakler
Wir vergleichen Versicherer und melden uns.
Kostenlos, die Vergütung zahlt der Versicherer.
Danke, Ihre Anfrage ist bei uns.
Wir melden uns innerhalb eines Werktags. Wenn etwas eilt: +49 3375 29 12 77.
Alles zur Versicherung: Eigenheim
Muss ich mein Haus in Österreich versichern?
Wie wird die Versicherungssumme der Eigenheimversicherung festgelegt?
Wie wird sie festgelegt? Maßgeblich ist der Neubauwert, also was die Wiedererrichtung Ihres…
Warum steigt die Prämie der Eigenheimversicherung?
Meist liegt es an der vereinbarten Wertanpassung: Ihre Polizze folgt dem Baukostenindex, bei…
Was bedeutet Unterversicherung bei der Eigenheimversicherung?
Unterversicherung heißt: Die Versicherungssumme in Ihrer Polizze ist niedriger als der…
Was kostet eine Eigenheimversicherung in Österreich?
Für ein Einfamilienhaus zahlen Sie in Österreich meist etwa 200 bis 600 Euro im Jahr…
Stand
War das hilfreich?
Kostenloser Rückruf
Nummer und Wunschzeit genügen, jemand aus unserem Team meldet sich.
Wir sind Makler und vermitteln Ihnen genau den Tarif, den Sie gewählt haben,
bei jedem Versicherer am Markt.
Sofort erreichbar: +49 3375 29 12 77 · WhatsApp · info@nammert.com
Danke, wir melden uns so schnell wie möglich.
Ihre Rückrufbitte ist eingegangen. Nicht warten? Rufen Sie an: +49 3375 29 12 77.
Jetzt selbst berechnen