Alles zur Versicherung: Eigenheim
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Kurz gesagt
Für ein Einfamilienhaus zahlen Sie in Österreich meist etwa 200 bis 600 Euro im Jahr, einfache Deckungen beginnen bei rund 15 bis 20 Euro im Monat. Große Häuser, gefährdete Lagen und umfangreiche Bausteine kosten auch mehr als 1.000 Euro. Lage, Wohnfläche, Bauweise und die Höhe der Katastrophendeckung bestimmen den Preis.
Öffentlich genannte Prämienspannen für Österreich, Stand 2026.
| Beispiel | Richtwert |
|---|---|
| Einfamilienhaus, Grunddeckung | ab etwa 200 Euro im Jahr |
| Einfamilienhaus, erweiterte Leistungen | rund 600 Euro im Jahr |
| Großes Haus oder Risikolage, nur Eigenheim | auch über 1.000 Euro im Jahr |
| Wirkung eines Selbstbehalts | etwa 10 bis 20 Prozent weniger Prämie |
Richtwerte, Stand September 2026, aus öffentlich genannten Prämienspannen. Ihre Prämie hängt von Lage, Fläche, Bauweise und Katastrophendeckung ab; das genaue Angebot holen wir ein.
Rechenbeispiel
Die Familie will Grundschutz mit höherer Katastrophendeckung, weil ein Bach in der Nähe liegt.
| Eigenheim mit Leitungswasser, Sturm und Hagel, Selbstbehalt 300 Euro | etwa 300 bis 500 Euro (Richtwert aus der Angebotspraxis) |
| Höhere Katastrophendeckung | etwa 50 bis 150 Euro (Richtwert aus der Angebotspraxis) |
| Photovoltaik auf dem Dach | etwa 30 bis 80 Euro (Richtwert aus der Angebotspraxis) |
Zusammen etwa 380 bis 730 Euro im Jahr, innerhalb der öffentlich genannten Spanne.
Die Eigenheimversicherung schützt das Gebäude gegen Feuer, Sturm, Hagel, Leitungswasser und je nach Tarif weitere Gefahren. Viele Versicherer verbinden sie mit der Haushaltsversicherung und der Haftpflicht für Haus und Grund in einer Polizze.
Gerechnet wird meist nach verbauter Fläche oder Neubauwert, dazu nach Postleitzahl, Bauweise, Dach, Heizung und Zubauten wie Photovoltaik oder Wintergarten.
| Faktor | Wirkung auf die Prämie |
|---|---|
| Lage und Postleitzahl | stark, Hochwasser- und Hagelzonen teurer |
| Wohnfläche und Neubauwert | direkt |
| Bauweise, Dach, Heizung | Massivbau meist günstiger als Holz |
| Photovoltaik und Nebengebäude | Aufschlag oder eigener Baustein |
| Katastrophendeckung | je höher, desto teurer |
| Selbstbehalt | senkt die Prämie um etwa 10 bis 20 Prozent |
| Laufzeit, oft 10 Jahre | Dauerrabatt, dafür lange Bindung |
Hochwasser, Überschwemmung, Vermurung und Lawinen sind in vielen Eigenheimversicherungen nur bis zu einer kleinen Summe versichert, oft 5.000 bis 10.000 Euro. Ein Hochwasserschaden am Haus geht schnell in die Zehntausende.
Mehr Deckung gibt es gegen Aufpreis, in gefährdeten Zonen aber nur eingeschränkt. Hilfe aus dem Katastrophenfonds der Länder ersetzt meist nur einen Teil des Schadens und ist kein Rechtsanspruch.
Die Versicherungssumme muss dem Neubauwert entsprechen. Ist sie zu niedrig, kürzt der Versicherer jeden Schaden anteilig. Achten Sie auf eine Wertanpassung nach Index oder Baukosten und auf einen Unterversicherungsverzicht.
Billige Tarife haben oft enge Grenzen bei Leitungswasser, keine Deckung für grobe Fahrlässigkeit oder keine Aufräum- und Abbruchkosten. Das kostet im Schadenfall mehr, als die Ersparnis bringt.
Fragen und Antworten
Einfache Deckungen beginnen bei etwa 15 bis 20 Euro, umfangreiche Pakete kosten deutlich mehr.
Meist wegen der Wertanpassung an Index oder Baukosten. Die Versicherungssumme steigt mit, damit Sie nicht unterversichert sind.
Oft nur bis zu einer kleinen Summe von 5.000 bis 10.000 Euro. Mehr kostet Aufpreis und ist in Gefahrenzonen begrenzt.
Oft ja. Er spart etwa 10 bis 20 Prozent Prämie, kleine Schäden zahlen Sie dann selbst.
Als Verbraucher können Sie Verträge über drei Jahre zum Ende des dritten Jahres kündigen. Ein Laufzeitrabatt kann dann nachverrechnet werden.
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NAMMERT Assekuradeur GmbH mit Sitz in Deutschland, Versicherungsmakler mit Erlaubnis nach § 34d Abs. 1 GewO, Vermittlerregister D-C08Q-TOSD4-37, in Österreich tätig im Rahmen der Dienstleistungsfreiheit. Bei Boots- und Yachtversicherungen sind wir Assekuradeur und nicht Makler. Erstinformation lesen · Stand
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