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Charter im Toskanischen Archipel: Nationalpark und Sperrzonen um Elba und Giglio
Kurze Antwort
Elba, Giglio, Capraia und die übrigen Inseln des Toskanischen Archipels liegen in einem Nationalpark. Rund um Montecristo, Pianosa und Gorgona gelten strenge Sperrzonen, bei den anderen Inseln Zonen mit Regeln für Ankern und Fischen.
Von Österreich aus ist die Toskana mit dem Auto gut erreichbar, und so beginnt ein Charter im Toskanischen Archipel oft an der Küste bei Piombino oder Punta Ala oder gleich auf Elba. Die sieben großen Inseln, also Elba, Giglio, Capraia, Giannutri, Pianosa, Montecristo und Gorgona, gehören zum Nationalpark Toskanischer Archipel, der auch Teile des Meeres umfasst. Das Revier ist abwechslungsreich, doch nicht jede Insel ist ein Ziel: Rund um Montecristo, Pianosa und Gorgona gelten Sperrzonen, die man nur mit Genehmigung oder überhaupt nicht befahren darf.
Bei den übrigen Inseln ist der Park in Zonen gegliedert. In den strengen Zonen sind Ankern, Fischen und teilweise auch das Befahren untersagt, in den anderen ist es erlaubt, aber geregelt. Um Giglio und Capraia liegen im Sommer Bojenfelder, an denen Sie gegen Gebühr festmachen. In vielen Buchten wächst Posidonia, ein Seegras, auf dem in Schutzgebieten nicht geankert werden soll. Und der Wind: Im Kanal von Piombino zwischen Elba und dem Festland frischt er oft kräftig auf, und bei Libeccio aus Südwest werden manche Ankerplätze unruhig.
Lassen Sie sich bei der Übergabe die Zonen des Parks und die Bojenfelder zeigen und fragen Sie, welche Inseln für Ihre Yacht nicht in Frage kommen. Lesen Sie vor jedem Schlag die Anordnungen der Hafenbehörde, der Capitaneria di porto, und den Wetterbericht. Ankern Sie auf Sand statt auf Seegras und reservieren Sie im Hochsommer Bojen oder Hafenplätze, wo das geht. Für Schäden, die Ihre Charteryacht an Bojen, Stegen oder fremden Booten anrichtet, haften Sie als Skipper persönlich; eine eigene Skipperhaftpflicht gehört deshalb zur Vorbereitung.
Zum Merken
Zonen und Bojen geplant
Bucht erlaubt, Seegras geschont, ruhige Nacht
Montecristo auf eigene Faust
Sperrzone, Kontrolle, Strafe
Im Toskanischen Archipel kommen erst die Zonen, dann die Route.
Fragen und Antworten
Häufige Fragen
Kann ich mit der Charteryacht nach Montecristo?
Nicht ohne Weiteres. Montecristo steht unter strengem Schutz, Befahren und Anlanden sind nur mit Genehmigung erlaubt. Für Charteryachten ist die Insel in aller Regel kein Ziel.
Wo darf ich im Toskanischen Archipel ankern?
In vielen Buchten von Elba, Giglio und Capraia, außerhalb der strengen Zonen und möglichst auf Sand statt auf Seegras. Manche Buchten haben im Sommer gebührenpflichtige Bojenfelder.
Reicht mein österreichischer Befähigungsausweis für die Toskana?
Das entscheidet die Charterbasis. Viele erkennen das ICC und gängige Seescheine an, ein reiner Binnenschein reicht für das Meer nicht. Lassen Sie sich das vor der Buchung schriftlich bestätigen.
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