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Was will der Versicherer über meine Regattayacht wissen?
Kurze Antwort
Bei einer Regattayacht entscheidet sich das meiste vor dem Vertrag. Gefragt wird nach Rigg, Segeln und Wartung, nicht nach Pokalen, und wer darauf belastbar antwortet, kann die Yacht ohne Einschränkung am Rigg versichern.
Eine Yacht, die regelmäßig Wettfahrten geht, ist für einen Versicherer nicht ein anderes Boot, aber ein anderes Risiko. Auf der Bahn stehen Rigg und Segel planmäßig nahe an der Auslegungsgrenze, und zwar jedes Wochenende, ob am Attersee, am Neusiedler See oder bei einer Woche an der Adria. Deshalb ist die Regatta bei den meisten Häusern weniger eine Frage der Deckung als eine Frage der Annahme, und die wird vor dem Vertrag gestellt.
Die Fragen zielen auf das, was auf der Bahn tatsächlich bricht: das Alter von Mast und Spieren, der Zustand des stehenden und des laufenden Gutes, das Datum der letzten Riggwartung und der Zustand jedes einzelnen Segels samt Baujahr. Manche Häuser legen dafür einen eigenen Zustandsfragebogen für Rennyachten vor, andere stellen eine einzige Antragsfrage. Wer darauf nur ungefähr antworten kann, bekommt kein Angebot oder eines mit Einschränkungen am Rigg.
Daraus folgt eine einfache Vorbereitung. Lassen Sie das Rigg prüfen und legen Sie den Befund zum Antrag, halten Sie fest, wann Fallen, Wanten und Terminals gewechselt wurden, und führen Sie eine kurze Liste der Segel mit Baujahr. Diese Unterlagen brauchen Sie zweimal: einmal für die Annahme und einmal dann, wenn ein Riggschaden von einem Verschleißschaden getrennt werden muss. In unseren Tarifen schließt Basis die Regatta aus, Basis-Plus versichert Vereinsregatten, Premium alle Regatten; welcher Selbstbehalt dazu passt, zeigt der Rechner.
Zum Merken
Vor dem Vertrag
entscheidet sich bei der Regattayacht das meiste
Rigg, Segel, Wartung
sind die drei Fragen, die wirklich gestellt werden
Wer vollständig antwortet, muss später nicht über den Zustand vor dem Schaden streiten.
Fragen und Antworten
Häufige Fragen
Wie alt darf das stehende Gut sein?
Eine feste Grenze nennt kaum ein Bedingungswerk, gefragt wird aber fast überall danach. Als Faustzahl gilt bei Fahrtenyachten ein Wechsel nach etwa zehn Jahren, bei Regattanutzung früher.
Kostet die Regattanutzung mehr Prämie?
Nicht überall. Häufiger als ein Zuschlag auf die Prämie ist eine Einschränkung am Rigg oder eine Bedingung an die Wartung. Fragen Sie beides ab, nicht nur den Preis.
Zählt eine Clubwettfahrt schon als Regatta?
In der Regel ja, sobald sie ausgeschrieben und gewertet wird. Welche Veranstaltungen Ihr Tarif einschließt, steht in der Polizze, und im Zweifel melden Sie die Teilnahme vorher an.
NAMMERT Assekuradeur GmbH, Karl-Marx-Straße 4, 15711 Königs Wusterhausen, +49 3375 29 12 77
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