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Adria: 21 ACI-Marinas bleiben bis 2058 beim selben Betreiber
Für Eigner mit Liegeplatz an der kroatischen Adria gibt es Klarheit für die nächsten Jahrzehnte. Die Regierung in Zagreb hat die Konzessionen für 21 der 22 ACI-Marinas um 28 Jahre bis 2058 verlängert und das Konzessionsentgelt angehoben.
Markt NAMMERT Assekuradeur GmbH
Für viele österreichische Eigner ist die kroatische Küste das Revier nach der Saison auf Donau, Attersee und Neusiedler See, und entlang dieser Küste liegen die Häfen der staatlichen ACI-Marinas. Die kroatische Regierung hat am 1. Oktober 2026 die Konzessionen der staatlichen ACI d.d. für 21 dieser Häfen verlängert, darunter Umag, Pula, Cres, Žut, Skradin, Split, Korčula und Dubrovnik. Statt 2030 laufen sie nun bis 2058, also 28 Jahre länger.
Laut Seeministerium betreibt ACI insgesamt 22 Marinas mit rund 6.000 Liegeplätzen zwischen Umag und Dubrovnik. Mit der Verlängerung wird das Entgelt an den Staat angehoben: fester Teil 1,50 Euro je Quadratmeter, alle fünf Jahre plus 0,07 Euro, dazu 4 Prozent des Jahresumsatzes. Die öffentlichen Einnahmen daraus schätzt das Ministerium auf rund 700 Millionen Euro, verteilt zu 76,23 Prozent auf den Staatshaushalt, zu 10,19 Prozent auf die Gespanschaften und zu 13,58 Prozent auf Städte und Gemeinden.
ACI will rund 140 Millionen Euro in alle Häfen investieren. Minister Oleg Butković sprach laut Morski.hr von 380 Arbeitsplätzen, die damit erhalten bleiben. Bei der Fläche der Häfen widersprechen sich die Angaben, sie bleibt deshalb weg, und zu den Liegeplatzpreisen sagt keine Quelle etwas.
Wer einen Jahresliegeplatz in einer ACI-Marina hat, muss jetzt nichts tun. Neu ist vor allem, dass die Marinas bis 2058 beim selben Betreiber bleiben und nicht um 2030 neu vergeben werden. Ob das höhere Entgelt bei den Liegeplatzpreisen ankommt, werden die nächsten Preislisten zeigen.
Was das für Eigner heißt
Für die Polizze ändert die Verlängerung nichts. Die Kasko gilt nach unseren Bedingungen auf allen Gewässern innerhalb des in der Polizze dokumentierten Fahrtgebiets (A-2.1.1), und das Mittelmeer ist eines der auswählbaren Fahrtgebiete (A-2.2). Wer sein Boot vom Binnensee an die Adria verlegt hat, sollte deshalb nachsehen, ob das Fahrtgebiet in der Polizze mitgewandert ist. Betroffen sind vor allem Segelyachten, Motoryachten und Katamarane mit festem Liegeplatz in Kroatien, dazu Charterkunden, deren Törn in einer ACI-Marina beginnt.
Unsere Sicht als Assekuradeur, nicht Teil der Meldung. Was Ihr Vertrag leistet, steht im Wortlaut.
Woher wir das haben
- Ministarstvo mora, prometa i infrastrukture: Vlada RH, Odluka o izmjenama odluka o koncesiji pomorskog dobra, luke nautičkog turizma (01.10.2026)
- Morski.hr: Vlada ACI-ju produljila koncesije za 21 ACI marinu za 28 godina (01.10.2026)
Der Text ist unser eigener; aus den Quellen stammen Sachverhalte und Zahlen, keine Formulierungen.