Zum Inhalt springen

Private Office · Yacht und Superyacht

Superyacht versichern, von Wien bis Monaco.

Der Eigner wohnt in Wien, Salzburg oder Kitzbühel, die Yacht liegt in Kroatien, an der Riviera oder in der Karibik. Wir stellen ihr Versicherungsprogramm zusammen und platzieren es am internationalen Versicherungsmarkt.

Eine Obergrenze beim Schiffswert gibt es dabei nicht, und einen Rechner mit Preis auch nicht. Wer eine Superyacht versichern will, redet zuerst mit Norman Nammert, persönlich.

Kapitän und Offizierin auf der Brücke einer großen Yacht in der Abenddämmerung
Der Eigner in Österreich, die Brücke am Meer: Das Programm muss beides zusammenbringen.
Ohne

Obergrenze beim Schiffswert

Weltweit

von der Adria bis Florida

Ein Name

Norman Nammert, persönlich

Vertraulich

Erklärung vorab zum Herunterladen

Für wen

Wer bei uns anruft

In Österreich gehört eine große Yacht selten einfach einer Person. Sie liegt in einer Privatstiftung, in einer Gesellschaft oder wird von einem Family Office betreut, und am Telefon ist oft der Kapitän. Jeder davon hat andere Fragen, und so fragen wir auch.

01

Kapitäninnen und Kapitäne

Sie führen das Schiff, der Eigner ist weit weg.

Zwischen Ihnen und dem Eigner liegen oft tausend Kilometer und die Alpen. Sie kennen die Yacht, die Crew und den letzten Survey. Mit Ihnen bauen wir das Risikobild, und wenn im Hafen etwas passiert, haben Sie eine Nummer, unter der jemand den Fall kennt.

  • Crew-Deckung mit Nachweis nach MLC 2006
  • Schadenaufnahme mit Ihnen, vollständig eingereicht
  • Nachweise für Marina, Flagge und Charter
02

Yachtmanagement

Viele Schiffe, viele Fristen, eine Stelle.

Sie betreuen Yachten österreichischer Eigner, die selten an Bord sind und trotzdem alles wissen wollen. Wir führen Laufzeiten, Nachweise und Änderungen für jedes Schiff, damit Werftzeit, Saisonwechsel und Verlängerung ohne Lücke ineinandergreifen.

  • Ablaufkalender für alle Yachten
  • Änderungen bei Revier, Crew oder Charter
  • Dokumente auf Englisch für Häfen und Flaggenstaat
03

Privatstiftungen und Family Offices

Die Yacht ist Vermögen. Sie gehört entsprechend versichert.

Liegt die Yacht in einer Privatstiftung oder wird sie von einem Family Office verwaltet, zählen vereinbarter Wert, Haftung der Begünstigten und das, was an Bord ist. Wir stellen die Angebote nebeneinander, mit allen Abweichungen in den Bedingungen, damit der Vorstand auf Grundlage von Papier entscheidet.

  • Vereinbarter Wert statt Zeitwert
  • Kunst und Wertsachen an Bord mit eigener Summe
  • Ohne Namen in der ersten Korrespondenz
04

Eignergesellschaften und Unternehmen

Gehört sie einer Gesellschaft, steht das im Vertrag.

Hält eine GmbH oder eine ausländische Gesellschaft die Yacht, empfängt sie Geschäftspartner oder wird sie verchartert, dann müssen Versicherungsnehmerin, mitversicherte Personen und Nutzung genau zusammenpassen. Sonst stimmt im Schadenfall der Vertrag nicht mit dem Alltag an Bord überein.

  • Gesellschaft als Versicherungsnehmerin
  • Gesellschafter, Gäste und Crew klar getrennt
  • Gewerbliche Charter im Vertrag benannt
05

Eigner

Sie rufen selbst an. Das freut uns am meisten.

Manche Eigner wollen wissen, mit wem sie es zu tun haben, bevor sie Kapitän oder Stiftung einbinden. Dann reden wir zuerst über die Yacht und darüber, was Sie in den nächsten Jahren mit ihr vorhaben, und erst danach über Polizzen.

  • Ein Gespräch, kein Fragebogen
  • Auf Wunsch an Bord oder per Video
  • Kapitän und Management nur, wenn Sie es wollen
06

Werften, Neubau und Refit

Schutz ab dem ersten Spant.

Ein Neubau in Italien, ein Refit in Kroatien, die Überführung an die Riviera: Unterwegs wechselt das Risiko zwischen Werft, Eigner, Projektleitung und Transporteur. Wir decken Bauzeit, Werftaufenthalt und Überführung so ab, dass bei der Übergabe keine Lücke entsteht.

  • Bauzeitdeckung für Neubau und Refit
  • Überführung auf eigenem Kiel oder per Frachter
  • Nahtloser Übergang bei Ablieferung

Was dazugehört

Ein Programm, nicht eine Polizze

Eine große Yacht ist ein kleiner Betrieb mit Crew, Gästen und Technik. Versichert wird darum alles, was zu ihr gehört. Aus diesen Bausteinen stellen wir das Programm zusammen.

Kasko mit vereinbartem Wert

Rumpf, Maschinen und Ausrüstung zu einem Wert, der beim Abschluss festgelegt wird. Bei Totalverlust gibt es keine Diskussion über Abzüge.

Haftpflicht und P&I

Ansprüche Dritter, Umweltschäden, Wrackbeseitigung und Haftung gegenüber Crew und Gästen, mit Summen in der Größenordnung der Yacht.

Crew

Heuer, Heimschaffung, Krankheit und Unfall der Besatzung samt Sicherheitsnachweis, den das Seearbeitsübereinkommen vorschreibt.

Charter

Vermietung an Gäste ausdrücklich im Vertrag geregelt, mit den Pflichten gegenüber Chartergästen und Agenturen.

Tender und Wasserspielzeug

Beiboote, Jetskis, Seabobs und das restliche Spielzeug an Bord, jeweils mit eigener Summe.

Kunst und Werte an Bord

Bilder, Skulpturen und Schmuck sind auf See Salz, Feuchte und Bewegung ausgesetzt. Dafür braucht es eine eigene Regelung.

Krieg, Piraterie, Beschlagnahme

Führt die Route durch heikle Gewässer, werden diese Gefahren ausdrücklich eingeschlossen und nicht stillschweigend ausgeklammert.

Werft, Refit und Überführung

Die Monate in der Werft und die Fahrt dorthin, auf eigenem Kiel oder als Fracht.

Personen an Bord

Unfallschutz für Eigner, Familie und Gäste, passend zu dem, was in Österreich schon besteht.

Wo sie liegt

Von der Adria bis Florida

Österreichische Yachten liegen fast überall, nur nicht zu Hause. Jedes Revier bringt eigene Fragen mit, und die klären wir vor der Ausschreibung.

Kroatien und Montenegro

Das Hausrevier vieler Österreicher. Bora im Winterhalbjahr, Charter braucht je Land eigene Genehmigungen, der Weg von Wien ist kurz, der Weg der Unterlagen oft nicht.

Monaco und Côte d’Azur

Knappe Liegeplätze, dichte Saison, im September die Yacht Show. Die Häfen verlangen einen Nachweis der Haftpflicht in passender Höhe.

Balearen

Rund um Palma liegen große Refit-Werften. Ankern auf den Seegraswiesen ist verboten, und für eine Strafe kommt keine Versicherung auf.

Florida und Bahamas

Hurrikansaison im Atlantik vom 1. Juni bis 30. November. Wo die Yacht in diesen Monaten liegt, gehört schon in die Ausschreibung.

Karibik

Winter zwischen den Inseln, viele Staaten auf wenigen Meilen. Charter über Grenzen und der Zoll gehören vorher geregelt.

Nordeuropa und Eis

Mit Explorer-Yachten nach Norwegen, Spitzbergen oder in die Antarktis: Fahrtgebiet, Eis und Rettungsweg müssen vor dem Ablegen im Programm stehen.

Unterwegs

Überführung, Atlantik, Weltreise: Zwischen den Saisons passiert oft mehr als in ihnen.

Nordeuropa und Eis

So arbeiten wir

Vier Schritte, ein Gesprächspartner

1

Vertrauliches Gespräch

Telefonisch, per Video oder an Bord. Unsere Vertraulichkeitserklärung schicken wir Ihnen auf Wunsch vorher unterschrieben.

2

Risikobild

Gemeinsam mit Kapitän oder Management: Yacht, Survey, Crew, Fahrtplan, laufende Verträge und Schäden der letzten Jahre.

3

Ausschreibung

Wir holen Angebote am internationalen Markt ein und stellen sie Ihnen nebeneinander, Unterschiede inklusive.

4

Begleitung

Verlängerungen, Änderungen und Nachweise gehen über uns. Einen Schaden nehmen wir auf und reichen ihn vollständig ein, entscheiden wird der Versicherer.

Diskretion gehört dazu

Name der Yacht und Name des Eigners brauchen wir für die erste Anfrage nicht. Ein Projektname genügt.

Unterlagen gehen nur an Versicherer, die für Ihr Risiko in Betracht kommen, und erst nach Ihrer Zustimmung.

Über Kunden reden wir nicht. Über prominente schon gar nicht.

Vertraulichkeitserklärung herunterladen (PDF)

Eine einseitige Erklärung von uns, Sie selbst unterschreiben nichts.

Norman Nammert, Inhaber und Versicherungsmakler

Ihr Gesprächspartner

Norman Nammert leitet das Familienunternehmen in zweiter Generation, 1989 hat die Vermittlung begonnen. Segeln hat er schon als Schüler gelernt.

Er arbeitet als Versicherungsmakler und vertritt damit Ihre Interessen, nicht die eines Versicherers. Ihre Anfrage landet bei ihm selbst, nicht in einem Callcenter.

Versicherungsmakler nach § 34d Abs. 1 GewO (Deutschland), Register D-C08Q-TOSD4-37

Mehr über Norman Nammert

Anfrage

Vertraulich anfragen

Sagen Sie uns, in welcher Rolle Sie schreiben. Das Formular zeigt dann nur die Angaben für den ersten Schritt. Die Anfrage geht direkt an Norman Nammert.

Lieber reden?

+49 3375 29 12 77
Ich schreibe als

Vertraulichkeitserklärung herunterladen (PDF)

Ihre Angaben verwenden wir nur für diese Anfrage. Datenschutz

Yachten im eigenen Tarif

Passt Ihre Yacht in unsere eigenen Tarife, ist Premium die höchste Stufe, mit fester Taxe ohne Altersgrenze und 50 Millionen Euro Haftpflicht. Jede Leistung samt Fundstelle finden Sie unter Premium im Detail.

Premium im Detail

Fragen und Antworten

Häufig gefragt

Gibt es beim Wert der Yacht eine Grenze nach oben?

Nein.

Superyachten bringen wir am internationalen Versicherungsmarkt unter,

nicht in unseren eigenen Tarifen.

Große Summen verteilen sich dort meist auf mehrere Versicherer,

eine feste Höchstgrenze für den Schiffswert gibt es daher nicht.

Darf die Stiftung oder Gesellschaft Versicherungsnehmerin sein?

Ja.

Hält eine Privatstiftung oder eine Gesellschaft die Yacht, wird sie Versicherungsnehmerin,

Begünstigte und Gesellschafter werden als mitversicherte Personen benannt.

Ihr Sitz und die Flagge gehören in die Ausschreibung.

Kann der Kapitän anfragen, obwohl der Eigner in Österreich lebt?

Ja, und oft ist das der schnellste Weg, weil der Kapitän die Yacht am besten kennt.

Den Auftrag gibt danach der Eigner, die Stiftung oder die Gesellschaft.

Was schreibt das Seearbeitsübereinkommen für die Crew vor?

Seit 18.

Jänner 2017 müssen Schiffe im Geltungsbereich des Seearbeitsübereinkommens (MLC 2006) eine

finanzielle Sicherheit nachweisen,

für die Heimschaffung der Besatzung und für Ansprüche bei Tod oder dauernder Arbeitsunfähigkeit.

Die Bescheinigungen sind an Bord.

Wird die Yacht gewerblich eingesetzt, kommt diese Deckung ins Programm.

Was kostet es, eine Superyacht zu versichern?

Das ergibt sich aus Wert, Revier, Crew, Charter und den Schäden der letzten Jahre.

Einen Beitrag nennen wir erst nach der Ausschreibung, mit allen Angeboten im Vergleich,

nicht vorab aus einer Liste.

Bleibt das alles unter uns?

Ja.

Zum Start reicht ein Projektname.

Unterlagen gehen erst mit Ihrer Zustimmung an Versicherer,

auf Wunsch erst nach unserer unterschriebenen Vertraulichkeitserklärung.