Betriebshaftpflicht
Erfüllt die Deckungsvorsorge nach § 16 PHG und deckt mit erweiterter Produkthaftpflicht auch Ein- und Ausbaukosten bei gewerblichen Kunden.
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Ein gedrucktes Ersatzteil bricht beim Kunden, ein Pulverbrand legt die Anlage still, Konstruktionsdaten eines Auftraggebers werden gestohlen. 3D-Druck-Dienstleister und Betriebe der additiven Fertigung in Österreich sind Hersteller im Sinne des Produkthaftungsgesetzes und müssen dafür sogar ausdrücklich vorsorgen. Hier steht, was das Gesetz verlangt und welche Versicherungen der Betrieb darüber hinaus braucht.
Die Frage, die hier fast jeder zuerst stellt
Das Produkthaftungsgesetz verlangt in § 16 Vorsorge für Produkthaftungsansprüche, in der Praxis über eine Betriebshaftpflicht mit Produkthaftpflicht. Wichtig ist der Umfang: Industriekunden fordern vor allem Ersatz für Ausbau, Einbau und Stillstand, und diese Schäden deckt nur eine erweiterte Produkthaftpflicht.
Bauteil versagt
Ein gedruckter Halter bricht in einer Produktionsanlage. Ausbau, Ersatz und Stillstand kosten ein Vielfaches des Teilepreises.
Einsatz unbekannt
Ein Prototyp landet ohne Absprache in einem sicherheitsrelevanten Bauteil.
Brandgefahr
Pulver, Laser und beheizte Bauräume machen Brand und Staubexplosion zum Hauptrisiko in der Halle.
Maschinenschaden
Optik, Laser oder Steuerung fallen durch Bedienfehler oder Überspannung aus.
Konstruktionsdaten
CAD-Daten der Kunden sind Betriebsgeheimnisse. Ein Leck führt zu Ansprüchen und Vertrauensverlust.
Einschätzung im Vergleich zu anderen Branchen, 1 gering bis 5 hoch.
Unverzichtbar
Erfüllt die Deckungsvorsorge nach § 16 PHG und deckt mit erweiterter Produkthaftpflicht auch Ein- und Ausbaukosten bei gewerblichen Kunden.
Dringend empfohlen
Für Industriedrucker und Metallanlagen gegen Bedienfehler, Kurzschluss und technische Defekte.
Für Ausstattung, Pulver und Ware gegen Feuer, Einbruch, Leitungswasser und Sturm.
Für laufende Kosten und entgangenen Gewinn nach einem Brand oder Maschinenschaden.
Für Angriffe auf Server mit Kundendaten, Wiederherstellung und Abwicklung von Datenlecks.
Sinnvoll je nach Betrieb
Für kleinere Drucker, Scanner und Rechner, auch bei Überspannung.
Die Prämie hängt von Umsatz, Abnehmerbranchen und Verfahren ab. Kunststoffdruck für Design und Prototypen ist günstig, Metalldruck für Fahrzeug- und Maschinenbau deutlich teurer.
| Versicherung | Beispiel | Richtwert |
|---|---|---|
| Betriebshaftpflicht | Kleiner Dienstleister mit Kunststoffdruck, Umsatz bis 250.000 Euro, 5 Mio. Euro | etwa 500 bis 1.100 Euro im Jahr |
| Betriebshaftpflicht | Metalldruck für Maschinenbau, Umsatz 2 Mio. Euro | etwa 3.000 bis 9.000 Euro im Jahr |
| Maschinenbruch | Lasersinteranlage im Wert von 250.000 Euro | etwa 1.500 bis 3.500 Euro im Jahr |
| Betriebsinhalt | Ausstattung und Material im Wert von 150.000 Euro | etwa 450 bis 1.100 Euro im Jahr |
| Cyberversicherung | Betrieb mit zehn Arbeitsplätzen und Kundenportal | etwa 700 bis 1.700 Euro im Jahr |
Zum Vergleich: Die Produkthaftpflicht eines kleinen Druckdienstleisters kostet im Jahr ungefähr so viel wie ein paar Kilogramm Metallpulver.
Richtwerte aus der Angebotspraxis ohne 11 Prozent Versicherungssteuer und ohne Feuerschutzsteuer,
Stand Oktober 2026.
Die Quelle belegt die gesetzlichen Vorgaben;
Ihre Prämie holen wir nach Besichtigung oder Fragebogen ein.
01
Druckstudio
Für: Kleiner Betrieb mit Kunststoffdruckern für Prototypen und Design
Zusammen etwa 900 bis 2.200 Euro im Jahr
Dieses Paket anfragen02
Fertiger
Für: Betrieb mit Industriedruckern, Nachbearbeitung und Serienteilen
Zusammen etwa 5.000 bis 14.000 Euro im Jahr
Dieses Paket anfragen03
Metalldruck
Für: Additive Fertigung mit Metallpulver für Industriekunden
Zusammen individuell, meist ab etwa 12.000 Euro im Jahr
Dieses Paket anfragenSechs Dinge, die in der additiven Fertigung wirklich vorkommen, hier alle an einem Montag. Gehen Sie den Tag durch und sehen Sie, wer zahlt.
Ein gedrucktes Zahnrad versagt in der Abfüllanlage eines Kunden. Ausbau, Ersatz und ein halber Tag Stillstand.
Beim Sieben entzündet sich Metallpulver, die Anlage ist beschädigt.
Ruß verteilt sich in der Halle, Material und fertige Teile sind unbrauchbar.
Drei Wochen ohne Anlage: Aufträge müssen weitergegeben werden.
Ein Angriff verschlüsselt den Dateiserver mit Konstruktionsdaten.
Überspannung nach einem Gewitter zerstört zwei Desktopdrucker und einen Scanner.
Welches Paket hätten Sie gehabt?
Beispielhafte Summen ohne Selbstbeteiligung.
Was gezahlt wird, regeln die Bedingungen.
Produkthaftpflicht im Detail
Norman Nammert vergleicht als Versicherungsmakler die Bausteine der Produkthaftpflicht, die bei additiver Fertigung zählen.
Maschine, Halle und Daten zusammen
Wir stimmen die Verträge aufeinander ab, damit keine Lücke bleibt, erreichbar unter +49 3375 29 12 77.
Kostenlos für Ihren Betrieb
Die Vergütung zahlt der Versicherer. Wir sind seit 1989 in der Versicherungsvermittlung tätig und arbeiten in Österreich im Rahmen der Dienstleistungsfreiheit.
Fragen und Antworten
§ 16 PHG verpflichtet Hersteller und Importeure,
durch eine Haftpflichtversicherung oder auf andere geeignete Weise Vorsorge für
Produkthaftungsansprüche zu treffen.
Ja, nach § 1 PHG für Tod, Körperverletzung und Sachschäden durch einen Produktfehler.
Sachschäden werden nach § 2 nur über 500 Euro ersetzt.
Nicht, wenn die beschädigte Sache überwiegend im Unternehmen verwendet wurde.
Diese Ansprüche kommen aus Vertrag und brauchen die erweiterte Produkthaftpflicht.
Für kleine Betriebe mit Kunststoffdruck etwa 500 bis 1.100 Euro im Jahr,
für Metalldruck eher 3.000 bis 9.000 Euro,
ohne Versicherungssteuer und als Richtwert aus der Angebotspraxis.
Ansprüche nach dem PHG erlöschen zehn Jahre, nachdem das Produkt in Verkehr gebracht wurde,
sofern sie nicht vorher gerichtlich geltend gemacht wurden.
NAMMERT Versicherungsmakler
Die empfohlenen Versicherungen sind angekreuzt.
Ändern Sie, was nicht passt; wir vergleichen.
Danke, Ihre Anfrage ist bei uns.
Wir melden uns innerhalb eines Werktags. Wenn etwas eilt: +49 3375 29 12 77.

Sind die Spritzgusswerkzeuge meiner Kunden bei mir mitversichert?

Zahlt die Haftpflicht, wenn meine Anlage beim Kunden nicht die vereinbarte Leistung bringt?

Muss ich als Zulieferer für den Rückruf meines Kunden zahlen?

Ist die wertvolle Geige meines Kunden bei mir in der Werkstatt versichert?
Boot oder Yacht? Dafür gibt es eigene Deckungskonzepte, ebenfalls über Ihren Makler.
Zur BootsversicherungIhr Makler: Norman Nammert, unter der Marke NAMMERT.
Versicherungsmakler nach § 34d Abs. 1 GewO mit Sitz in Deutschland.
Vermittlerregister D-C08Q-TOSD4-37.
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Die NAMMERT Assekuradeur GmbH ist ein eigenes Unternehmen.
Sie vermittelt Ihren Vertrag nicht.
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Wer neu anfängt, macht ihn im ersten Jahr, die Kosten übernehmen wir.
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