Alles zur Versicherung: Bestattungsvorsorge
Brauche ich eine Bestattungsvorsorge?
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Kurz gesagt
Nein, die Krankenkasse zahlt für die meisten Versicherten in Österreich kein Sterbegeld. Das ASVG, das für die Österreichische Gesundheitskasse gilt, kennt keines. Die BVAEB darf öffentlich Bediensteten per Satzung einen Zuschuss von höchstens 436,04 Euro gewähren. Noch Geld gibt es aus der Unfallversicherung, wenn der Tod Folge eines Arbeitsunfalls war, 2026 mindestens 1.962,59 Euro.
Leistungen der Sozialversicherung im Todesfall 2026 und Richtwerte für die private Vorsorge.
| Beispiel | Richtwert |
|---|---|
| Krankenkasse nach ASVG | 0 Euro |
| Zuschuss der BVAEB | bis 436,04 Euro |
| Teilersatz Unfallversicherung 2026 | mindestens 1.962,59 Euro |
| Sterbeversicherung, Eintritt mit 55, Summe 6.000 Euro | etwa 30,50 Euro im Monat |
| Begräbnis mit Grab, Stein und Pflege | etwa 7.000 bis 13.000 Euro |
Stand Oktober 2026.
Prämien und Begräbniskosten sind Richtwerte aus öffentlich genannten Tarifbeispielen und
Preislisten;
das genaue Angebot holen wir ein.
Rechenbeispiel
Der Vater war bei der ÖGK versichert und stirbt nach langer Krankheit. Das Begräbnis kostet 8.000 Euro, auf dem Konto liegen 3.000 Euro.
| Sterbegeld der Krankenkasse | 0 Euro |
| Teilersatz Unfallversicherung | 0 Euro, kein Arbeitsunfall |
| Aus der Verlassenschaft | 3.000 Euro |
| Von den Angehörigen zu tragen | 5.000 Euro |
Ohne eigene Vorsorge bleibt der größte Teil bei der Familie. Die Beträge sind ein Richtwert aus der Angebotspraxis.
Für Arbeitnehmer, Pensionisten und Mitversicherte bei der Österreichischen Gesundheitskasse gilt das ASVG. Unter den Leistungen der Krankenversicherung findet sich dort kein Sterbegeld und kein Bestattungskostenbeitrag. Die Krankenkasse zahlt im Todesfall also nichts für das Begräbnis.
Anders ist es bei öffentlich Bediensteten, die bei der BVAEB versichert sind: § 51 Absatz 5 B-KUVG erlaubt einen Zuschuss zu den Bestattungskosten per Satzung, je nach wirtschaftlicher Lage bis 436,04 Euro. Einen festen Anspruch darauf gibt es nicht.
Die Übersicht zeigt, welche Stellen in Österreich überhaupt Geld zum Begräbnis beitragen.
| Stelle | Voraussetzung | Höhe 2026 |
|---|---|---|
| Österreichische Gesundheitskasse | keine Leistung vorgesehen | 0 Euro |
| BVAEB | Satzung, wirtschaftliche Verhältnisse | bis 436,04 Euro |
| Unfallversicherung | Tod durch Arbeitsunfall oder Berufskrankheit | ein Fünfzehntel der Bemessungsgrundlage, mindestens 1.962,59 Euro |
| Verlassenschaft | Nachlass vorhanden | Kosten eines angemessenen Begräbnisses |
War der Tod Folge eines Arbeitsunfalls oder einer Berufskrankheit, gebührt nach § 214 ASVG ein Teilersatz der Bestattungskosten. Er beträgt ein Fünfzehntel der Bemessungsgrundlage, mindestens das Eineinhalbfache des Ausgleichszulagenrichtsatzes, 2026 also 1.962,59 Euro. Zuständig ist meist die AUVA.
Für die meisten Familien kommt im Todesfall kein Geld von einer Kasse. Das Begräbnis zahlt die Verlassenschaft nach § 549 ABGB. Ist dort wenig, müssen Angehörige vorstrecken oder selbst tragen. Wer das vermeiden will, legt Geld zurück oder schließt eine Sterbeversicherung mit namentlichem Bezugsrecht ab.
Liegen 7.000 Euro oder mehr auf einem Konto und ist klar, wie die Familie im Todesfall darauf zugreift, ist das Begräbnis bezahlt. Eine Sterbeversicherung brauchen Sie dann nicht, nur weil die Krankenkasse nichts zahlt.
Fragen und Antworten
Ein allgemeines nicht.
Nur nach Arbeitsunfall oder Berufskrankheit zahlt die Unfallversicherung einen Teilersatz.
Nein, das ASVG sieht keine solche Leistung der Krankenversicherung vor.
Per Satzung einen Zuschuss zu den Bestattungskosten bis 436,04 Euro,
abhängig von der wirtschaftlichen Lage.
Zuerst die Verlassenschaft.
Reicht sie nicht, tragen meist die Angehörigen, in Härtefällen hilft die Sozialhilfe des Landes.
Manche Kollektivverträge oder Betriebsvereinbarungen sehen Leistungen im Todesfall vor.
Ein allgemeiner Anspruch besteht nicht.
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Ist eine Sterbeversicherung in Österreich sinnvoll?
Für viele nicht. Wer mit 55 für 6.000 Euro abschließt, zahlt rund 30,50 Euro im Monat und übe …
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Wenn Sie gesund sind und regelmäßig sparen, ist das Sparbuch meist besser: keine Vertragskost …
Was kostet eine Sterbeversicherung in Österreich?
Eine Sterbeversicherung in Österreich kostet für 7.500 Euro Summe bei Eintritt mit 40 etwa 23 …
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