Alles zur Versicherung: Private Pensionsvorsorge
Brauche ich in Österreich überhaupt eine private Pensionsvorsorge?
Versicherungen
Bootsversicherung, alle Bootstypen Haftpflicht Kasko Wassersport-Rechtsschutz Insassen-Unfall Yacht und Superyacht Für Gewerbekunden Alle anderen Versicherungen (Makler) Nach Revier Nur Haftpflicht? Nach Werft Oldtimer und SonderfälleWechseln
Bootsversicherung vergleichen Police prüfen lassen Wechsel übernehmen lassenÜber uns
Wer wir sind Wann wir nicht passen Wer trägt Ihr Risiko? Kundenstimmen KontaktWissen
Wissen A bis Z Spiele und Werkstücke Akademie: Führerscheinfragen üben Rechner und Werkzeuge Branchennachrichten Bootsfinanzierung Warnlage Gefahrenstellen Fahrtgebiet und Standort Mit dem Boot ins Ausland Gestohlen gemeldet Magazin und Podcast Mitmachen Rennkalender und Messen Lieblingshafen 2027Im Schadenfall
Schaden melden Notruf +49 3375 29 28 95 Kunden-Login Beitrag berechnenVersicherungsmakler / Versicherungsfragen / Private Pensionsvorsorge
Kurz gesagt
Nein. Das Altersvorsorgedepot ist ein deutsches Gesetz, das ab 1. Jänner 2027 gilt, mit bis zu 540 Euro Zulage im Jahr. In Österreich wird ein Vorsorgedepot seit Jahren diskutiert, beschlossen ist es nicht. Auch hier gibt es als Gegenstück die prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge: 2026 legt der Staat 4,25 Prozent auf Einzahlungen bis 3.817,04 Euro drauf, höchstens 162,22 Euro.
Gesetzliche Werte für 2026 in Österreich und für das deutsche Altersvorsorgedepot ab 2027.
| Beispiel | Richtwert |
|---|---|
| Zukunftsvorsorge, Prämie 2026 | 4,25 Prozent der Einzahlung |
| Zukunftsvorsorge, höchste begünstigte Einzahlung 2026 | 3.817,04 Euro |
| Zukunftsvorsorge, höchste Prämie 2026 | 162,22 Euro |
| Altersvorsorgedepot Deutschland, höchste Grundzulage | 540 Euro im Jahr |
| Altersvorsorgedepot Deutschland, Kostendeckel Standarddepot | höchstens 1 Prozent im Jahr |
Werte laut Wirtschaftskammer und deutschem Gesetz, Stand Oktober 2026.
Zum österreichischen Vorsorgedepot gibt es keine beschlossenen Zahlen, deshalb nennen wir keine.
Rechenbeispiel
So viel bringt die Zukunftsvorsorge 2026 im besten Fall, verglichen mit dem deutschen Depot.
| Einzahlung im Jahr | 3.817,04 Euro |
| Prämie in Österreich, 4,25 Prozent | 162,22 Euro |
| Zum Vergleich in Deutschland, 1.800 Euro Eigenbeitrag | 540 Euro Zulage |
| Förderquote Österreich | rund 4 Prozent |
Die österreichische Förderung ist deutlich kleiner. Ob sich der Vertrag lohnt, hängt vor allem an Kosten und Anlage, weniger an der Prämie.
Deutschland ersetzt mit dem Altersvorsorgereformgesetz die Riester-Rente. Ab 1. Jänner 2027 gibt es dort ein gefördertes Wertpapierdepot ohne Pflichtgarantie. Der Staat zahlt 50 Prozent auf die ersten 360 Euro Eigenbeitrag und 25 Prozent bis 1.800 Euro, höchstens 540 Euro im Jahr, dazu bis 300 Euro je Kind.
Gefördert wird nach deutschem Recht. Wer in Österreich wohnt, arbeitet und versichert ist, kann es nicht nutzen. Wer in Deutschland arbeitet und dort versichert ist, klärt seinen Anspruch mit der deutschen Zulagenstelle.
Ein Vorsorgedepot nach deutschem Vorbild, etwa mit steuerfreien Kursgewinnen nach einer Behaltefrist, wird in Österreich seit Jahren politisch diskutiert. Die Regierungsparteien sind sich darüber nicht einig, ein Gesetz gibt es bis Oktober 2026 nicht.
Rechnen Sie also nicht mit einer Förderung, die noch nicht beschlossen ist. Wer heute vorsorgen will, nutzt die Wege, die es in Österreich schon gibt.
Die prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge ist das nächste staatlich geförderte Produkt. 2026 beträgt die Prämie 4,25 Prozent. Begünstigt sind Einzahlungen bis 3.817,04 Euro, die höchste Prämie liegt bei 162,22 Euro im Jahr.
Die Bindung beträgt mindestens zehn Jahre. Wer sich das Geld dann bar auszahlen lässt, statt eine Pension zu wählen, muss die Hälfte der Prämie zurückzahlen, und die bis dahin steuerfreien Erträge werden mit 27,5 Prozent nachversteuert. Die Förderung gibt es nur, solange Sie keine gesetzliche Alterspension beziehen.
| Merkmal | Altersvorsorgedepot Deutschland | Zukunftsvorsorge Österreich |
|---|---|---|
| Förderung | bis 540 Euro, plus bis 300 Euro je Kind | 4,25 Prozent, höchstens 162,22 Euro |
| Gilt ab | 1. Jänner 2027 | seit Jahren, laufend |
| Aktien | frei wählbar, keine Pflichtgarantie | vorgeschriebene Mindest- und Höchstquote |
| Bindung | Auszahlung frühestens mit 65 | mindestens zehn Jahre |
| Kinderförderung | ja | nein |
162 Euro Prämie im Jahr sind überschaubar, die Kosten mancher Verträge zehren einen Teil davon auf. Für jüngere Menschen mit langem Horizont ist ein eigener Fondssparplan oft flexibler, auch wenn er keine Prämie bekommt.
Die Zukunftsvorsorge passt eher, wenn Sie die Prämie voll ausschöpfen, die Kosten niedrig sind und Sie das Geld später als Pension beziehen wollen.
Wenn Sie in Deutschland arbeiten und dort rentenversichert oder steuerpflichtig sind, kann das Altersvorsorgedepot ab 2027 für Sie interessant sein. Klären Sie vor dem Abschluss, ob Sie zulageberechtigt sind und was bei einem späteren Umzug zurück nach Österreich mit der Förderung passiert.
Ziehen Sie mit einem laufenden Vertrag weg, kann die Förderung in Gefahr sein. Holen Sie dazu eine schriftliche Auskunft ein, bevor Sie viel Geld einzahlen.
Fragen und Antworten
Gefördert wird nach deutschem Recht.
Wer in Österreich lebt, arbeitet und versichert ist, bekommt keine Zulage.
Es wird diskutiert, ein Gesetz gibt es bis Oktober 2026 nicht.
Ob und wann es kommt, ist offen.
4,25 Prozent auf Einzahlungen bis 3.817,04 Euro, also höchstens 162,22 Euro im Jahr.
Frühestens nach zehn Jahren.
Bei Barauszahlung ist die Hälfte der Prämie zurückzuzahlen,
und die Erträge werden mit 27,5 Prozent nachversteuert.
Eine eigene Kinderzulage wie beim deutschen Altersvorsorgedepot gibt es bei der Zukunftsvorsorge
nicht.
NAMMERT Versicherungsmakler
Wir vergleichen Versicherer und melden uns.
Kostenlos, die Vergütung zahlt der Versicherer.
Danke, Ihre Anfrage ist bei uns.
Wir melden uns innerhalb eines Werktags. Wenn etwas eilt: +49 3375 29 12 77.
Alles zur Versicherung: Private Pensionsvorsorge
Brauche ich in Österreich überhaupt eine private Pensionsvorsorge?
Gibt es die Riester-Rente in Österreich?
Nein, die Riester-Rente ist ein deutsches Produkt und wird in Österreich nicht angeboten. Das …
Pensionsversicherung oder ETF-Sparplan: Was ist in Österreich besser?
Für den reinen Vermögensaufbau liegt der ETF-Sparplan meist vorn: etwa 0,05 bis 0,50 Prozent …
Lohnt sich eine private Pensionsversicherung in Österreich?
Als einzige Vorsorge oft nicht. Garantien liegen nahe null, dazu kommen 4 Prozent Versicherun …
Gibt es die Frühstart-Rente in Österreich?
Nein. Die Frühstart-Rente ist ein deutsches Vorhaben mit 10 Euro im Monat vom Staat für Kinde …
Ihr Makler: Norman Nammert, unter der Marke NAMMERT.
Versicherungsmakler nach § 34d Abs. 1 GewO mit Sitz in Deutschland.
Vermittlerregister D-C08Q-TOSD4-37.
In Österreich tätig im Rahmen der Dienstleistungsfreiheit.
Die NAMMERT Assekuradeur GmbH ist ein eigenes Unternehmen.
Sie vermittelt Ihren Vertrag nicht.
Erstinformation lesen · Stand
War das hilfreich?
Kostenloser Rückruf
Nummer und Wunschzeit genügen, jemand aus unserem Team meldet sich.
Jede und jeder hier hat den Sportbootführerschein See und Binnen.
Wer neu anfängt, macht ihn im ersten Jahr, die Kosten übernehmen wir.
Sofort erreichbar: +49 3375 29 12 77 · WhatsApp · info@nammert.com
Danke, wir melden uns so schnell wie möglich.
Ihre Rückrufbitte ist eingegangen. Nicht warten? Rufen Sie an: +49 3375 29 12 77.
Jetzt selbst berechnen