Alles zur Versicherung: Private Pensionsvorsorge
Brauche ich in Österreich überhaupt eine private Pensionsvorsorge?
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Kurz gesagt
Als einzige Vorsorge oft nicht. Garantien liegen nahe null, dazu kommen 4 Prozent Versicherungssteuer und Abschlusskosten. Sinnvoll ist sie, wenn Sie eine lebenslange Zusatzpension wollen, egal wie alt Sie werden. Die staatlich geförderte Zukunftsvorsorge bringt 2026 eine Prämie von 4,25 Prozent auf bis zu 3.817,04 Euro Einzahlung, also höchstens 162,22 Euro.
Öffentlich genannte Zahlen für Österreich, Stand 2026.
| Beispiel | Richtwert |
|---|---|
| Staatliche Prämie Zukunftsvorsorge 2026 | 4,25 Prozent auf bis zu 3.817,04 Euro |
| Höchste staatliche Förderung 2026 | 162,22 Euro im Jahr |
| Versicherungssteuer auf Pensionsversicherungen | 4 Prozent der Prämie |
| Gesamtrendite klassischer Tarife | typisch etwa 1,5 bis 2,5 Prozent |
Richtwerte, Stand September 2026. Die Werte im Beispiel sind ein Richtwert aus der Angebotspraxis und keine Zusage einer Rendite. Keine Anlageberatung.
Rechenbeispiel
Er zahlt 30 Jahre lang ein. So wirken Steuer und Kosten auf das Ergebnis.
| Summe der Einzahlungen | 54.000 Euro |
| Versicherungssteuer 4 Prozent | etwa 2.080 Euro |
| Kapital bei etwa 2 Prozent nach Kosten | etwa 72.000 Euro (Richtwert aus der Angebotspraxis) |
| Lebenslange Zusatzpension daraus | etwa 250 bis 300 Euro im Monat (Richtwert aus der Angebotspraxis) |
Er braucht rund 15 bis 18 Jahre Pension, bis die Auszahlungen die Einzahlungen übersteigen. Wer sehr alt wird, gewinnt, wer früh stirbt, nicht.
Seit der Pensionsreform wird die Pension über das Pensionskonto berechnet. Jedes Jahr kommt ein Anteil Ihres Einkommens dazu. Wer Lücken hat, etwa durch Teilzeit, Kinderbetreuung oder späten Berufsstart, sieht auf dem Pensionskonto oft einen deutlich niedrigeren Betrag als das letzte Gehalt.
Den eigenen Stand zeigt der Kontoauszug der Pensionsversicherung. Das ist der beste Startpunkt, bevor Sie irgendetwas abschließen.
Sie zahlt eine Pension, solange Sie leben, auch mit 100. Dieses Risiko, das Geld zu überleben, kann kein Sparplan abnehmen. Erträge in der Ansparphase bleiben unter bestimmten Bedingungen steuerfrei.
Wer sich selbst schlecht zum Sparen bringt, profitiert von der festen Prämie. Und im Todesfall vor Pensionsbeginn kann eine Leistung an Angehörige vereinbart werden.
Die Garantien sind klein, oft liegt das garantierte Kapital sogar unter der Summe der Einzahlungen. Abschluss und Verwaltung kosten, und auf jede Prämie fallen 4 Prozent Versicherungssteuer an. Wer früh kündigt, bekommt oft deutlich weniger zurück, als er eingezahlt hat.
Ein breit gestreuter Fondssparplan ist flexibler und oft günstiger. Er zahlt aber keine lebenslange Pension, und Gewinne unterliegen der Kapitalertragsteuer.
| Form | Stärke | Schwäche |
|---|---|---|
| Klassische Pensionsversicherung | lebenslange Pension, Garantie | niedrige Rendite, Kosten |
| Fondsgebundene Pensionsversicherung | Chance auf mehr Ertrag, lebenslange Pension | Kosten, Schwankungen |
| Prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge | staatliche Prämie | enge Regeln, kleine Förderung |
| Fondssparplan | flexibel, günstig | keine lebenslange Pension, Kapitalertragsteuer |
Wenn Sie langfristig sparen, das Geld bis zur Pension nicht brauchen und Wert auf eine lebenslange Zahlung legen. Oft ist eine Mischung sinnvoll: ein Teil in einen günstigen Fondssparplan, ein Teil in eine Pensionsversicherung, die das Langlebigkeitsrisiko abdeckt.
Nicht passend ist sie, wenn Sie noch Schulden mit hohen Zinsen haben oder keine Rücklage für Notfälle.
Fragen und Antworten
4,25 Prozent auf Einzahlungen bis 3.817,04 Euro, also höchstens 162,22 Euro im Jahr.
Auf dem Pensionskonto der Pensionsversicherung, abrufbar online oder per Brief.
Bei klassischen privaten Pensionsversicherungen meist ja, wenn die Mindestlaufzeit eingehalten ist. Die Prämien tragen aber 4 Prozent Versicherungssteuer.
Oft günstiger und flexibler, aber ohne lebenslange Pension. Viele kombinieren beides.
Sie bekommen den Rückkaufswert, in den ersten Jahren oft weniger als eingezahlt. Eine Prämienfreistellung ist häufig günstiger.
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NAMMERT Assekuradeur GmbH mit Sitz in Deutschland, Versicherungsmakler mit Erlaubnis nach § 34d Abs. 1 GewO, Vermittlerregister D-C08Q-TOSD4-37, in Österreich tätig im Rahmen der Dienstleistungsfreiheit. Bei Boots- und Yachtversicherungen sind wir Assekuradeur und nicht Makler. Erstinformation lesen · Stand
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