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Kfz-Haftpflicht ist Pflicht, und für Einsatzfahrzeuge lohnt sich ein Flottenvertrag mit Vollkasko und Einschluss des Sonderausbaus.
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Ein Krankentransport ist ein Arbeitsplatz, der mit Blaulicht durch die Kreuzung fährt und dabei einen Menschen trägt, der sich nicht selbst helfen kann. Unfälle, Stürze beim Tragen und Fehler in der Versorgung sind hier Alltagsrisiken. Hier steht, wie sich private Transportdienste und Rettungsorganisationen in Österreich absichern.
Die Frage, die hier fast jeder zuerst stellt
Wenn der Schaden durch den Betrieb des Fahrzeugs entsteht, etwa bei einer Vollbremsung oder einem Unfall, ja: das ist ein Fall für die Kfz-Haftpflicht. Stürzt der Patient aber beim Umlagern von der Trage oder wird eine Sauerstoffversorgung falsch angeschlossen, ist das ein Fehler bei der Versorgung und gehört in die Betriebs- oder Berufshaftpflicht. Beide Verträge müssen deshalb lückenlos zusammenpassen.
Mit Sondersignal über rote Ampeln: Wegerecht bedeutet nicht Freibrief. Unfälle bei Einsatzfahrten sind häufig und teuer, oft mit mehreren Beteiligten.
Schmale Stiegenhäuser, Glatteis, übergewichtige Patienten: Stürze beim Tragen verletzen Patienten und Sanitäter zugleich.
Nach dem Sanitätergesetz dürfen Sanitäter bestimmte Maßnahmen setzen. Wird dabei etwas übersehen oder falsch gemacht, folgen Ansprüche.
Patienten mit ansteckenden Krankheiten, Nadelstichverletzungen, Desinfektion unter Zeitdruck: Das Personal trägt ein hohes Gesundheitsrisiko.
Ein Unfall nimmt einen Wagen für Wochen aus dem Dienst. Verträge mit Auftraggebern verlangen aber eine feste Zahl einsatzbereiter Fahrzeuge.
Brillen, Hörgeräte, Handys und Geldbörsen von Patienten gehen beim Transport verloren oder werden beschädigt.
Einschätzung im Vergleich zu anderen Branchen, 1 gering bis 5 hoch.
Unverzichtbar
Kfz-Haftpflicht ist Pflicht, und für Einsatzfahrzeuge lohnt sich ein Flottenvertrag mit Vollkasko und Einschluss des Sonderausbaus.
Deckt Schäden bei Patienten und Dritten außerhalb des Fahrbetriebs, vom Sturz beim Tragen bis zum Kratzer im Stiegenhaus.
Dringend empfohlen
Für Fehler bei der sanitätsdienstlichen Versorgung; manche Betriebshaftpflicht schließt diese Tätigkeit aus.
Ergänzt die AUVA für Personal und Freiwillige, auch in der Freizeit, mit Kapital bei bleibenden Schäden.
Defibrillator, Monitor und Beatmungsgerät kosten zusammen schnell 40.000 Euro je Fahrzeug und gehen bei Stürzen kaputt.
Sinnvoll je nach Betrieb
Für den Umsatzausfall, wenn die Station nach einem Brand oder die Flotte nach einem Hagelschaden stillsteht.
Für Streit mit Sozialversicherungsträgern über Abrechnungen und für Verfahren nach Verkehrsunfällen.
Für den Vorstand einer Rettungsorganisation als Verein oder die Geschäftsführung einer GmbH.
Der größte Posten ist die Flotte. Rettungsfahrzeuge haben ein höheres Unfallrisiko und einen teuren Ausbau, deshalb liegen die Prämien deutlich über denen normaler Transporter. Dazu kommen Haftpflicht und Technik.
| Versicherung | Beispiel | Richtwert |
|---|---|---|
| Flottenversicherung | Krankentransportwagen, Haftpflicht und Vollkasko mit Ausbau | etwa 1.800 bis 3.500 Euro im Jahr je Fahrzeug |
| Betriebshaftpflicht | Transportdienst mit zehn Fahrzeugen und 30 Beschäftigten, 5 Mio. Euro Deckung | etwa 1.500 bis 4.000 Euro im Jahr |
| Elektronikversicherung | Medizintechnik in fünf Fahrzeugen im Wert von 150.000 Euro | etwa 900 bis 2.000 Euro im Jahr |
| Gruppenunfallversicherung | 30 Personen, Invalidität 100.000 Euro je Person | etwa 1.200 bis 2.700 Euro im Jahr |
Zum Vergleich: Haftpflicht und Kasko für einen Krankentransportwagen kosten im Jahr ungefähr so viel wie ein bis zwei Wochen Dieselverbrauch der ganzen Flotte eines kleinen Dienstes.
Richtwerte aus unserer Angebotspraxis ohne 11 Prozent Versicherungssteuer und ohne motorbezogene Versicherungssteuer, Stand September 2026. Für Rettungsdienste gibt es keine öffentlichen Tarifbeispiele; die Quelle erläutert den Rahmen der Berufs- und Betriebshaftpflicht in Österreich.
01
Für: Krankentransport mit bis zu drei Fahrzeugen
Zusammen etwa 7.000 bis 14.000 Euro im Jahr
Dieses Paket anfragen02
Für: Rettungs- und Transportdienst mit fünf bis zehn Fahrzeugen
Zusammen etwa 18.000 bis 42.000 Euro im Jahr
Dieses Paket anfragen03
Für: Rettungsorganisation mit Station, Freiwilligen und Vorstand
Zusammen individuell, meist ab 40.000 Euro im Jahr
Dieses Paket anfragenSechs Einsätze, wie sie so vorkommen. Hier alle in einer einzigen Schicht. Gehen Sie die Schicht durch und sehen Sie, wer zahlt.
Auf der Einsatzfahrt kollidiert der Rettungswagen in einer Kreuzung mit einem Pkw, dessen Lenker das Blaulicht übersehen hat. Zwei Verletzte.
Beim Tragen im engen Stiegenhaus rutscht ein Sanitäter aus. Die Patientin fällt von der Trage und bricht sich den Arm.
Der Defibrillator fällt beim Ausladen auf den Asphalt und ist nicht mehr einsatzfähig.
Ein Sanitäter verletzt sich an einer herumliegenden Kanüle und muss wochenlang Medikamente nehmen.
Die Angehörigen eines Patienten werfen der Besatzung vor, einen Schlaganfall nicht erkannt und zu spät gemeldet zu haben.
Beim Rangieren an der Rampe beschädigt der Wagen das Rolltor eines Pflegeheims.
Welches Paket hätten Sie gehabt?
Beispielhafte Summen, ohne Selbstbeteiligung. Ob und wie viel gezahlt wird, hängt von den Bedingungen ab.
Als Makler holen wir Angebote mehrerer Versicherer ein und achten darauf, dass Kfz-Versicherung und Haftpflicht keine Lücke beim Umlagern lassen.
In der Bootsversicherung regulieren wir Schäden selbst. Diese Erfahrung hilft, wenn nach einem Einsatzunfall Haftungsquoten und Werkstattrechnungen strittig sind.
Fahrzeuge, Station, Personal und die Absicherung des Vorstands betreuen wir gemeinsam, erreichbar unter +49 3375 29 12 77.
Ihr Dienst zahlt uns nichts, unsere Vergütung kommt vom Versicherer. Als deutscher Familienbetrieb seit 1989 sind wir in Österreich im Rahmen der Dienstleistungsfreiheit tätig.
Fragen und Antworten
Gesetzlich Pflicht ist die Kfz-Haftpflicht für jedes Fahrzeug. Verträge mit Ländern, Gemeinden und der Sozialversicherung sowie die Landesrettungsgesetze verlangen in der Praxis zusätzlich eine Betriebshaftpflicht mit ausreichender Summe.
Angestellte und Freiwillige handeln für die Organisation, die dafür haftet. Deshalb muss die Haftpflicht der Organisation die sanitätsdienstliche Tätigkeit ausdrücklich einschließen. Bei grober Fahrlässigkeit kann der Dienstgeber nur eingeschränkt Rückgriff nehmen.
Freiwillige Mitglieder anerkannter Rettungsorganisationen sind bei Einsätzen und Übungen über die gesetzliche Unfallversicherung geschützt. Für bleibende Schäden und Unfälle außerhalb des Einsatzes ist eine Gruppenunfallversicherung sinnvoll.
Haftpflicht und Vollkasko mit Ausbau liegen meist bei 1.800 bis 3.500 Euro im Jahr je Fahrzeug, abhängig von Schadenverlauf, Selbstbehalt und Wert des Ausbaus.
Die Kfz-Haftpflicht zahlt die Schäden anderer, die Kasko den eigenen Wagen. Auch mit Sondersignal müssen Lenker auf andere achten; bei einem Unfall wird die Haftung oft geteilt.
Wir empfehlen sie. Die Kasko deckt Medizintechnik oft nur bis zu einer kleinen Summe und nur bei einem Unfall des Fahrzeugs, nicht wenn ein Gerät beim Tragen herunterfällt.
NAMMERT Versicherungsmakler
Die empfohlenen Versicherungen sind schon angekreuzt. Ändern Sie, was nicht passt, wir holen Angebote ein und melden uns mit einem Vergleich.
Wir melden uns innerhalb eines Werktags. Wenn etwas eilt: +49 3375 29 12 77.

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Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2025 (WZ 2025). Alle Betriebsarten
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