Wie bin ich in Österreich abgesichert, wenn ich meine Eltern pflege?
Pflegen Sie in Österreich Ihre Eltern ab Pflegegeldstufe 3 zu Hause, können Sie sich in der P …
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Kurz gesagt
Pensionisten brauchen weiter die Haushaltsversicherung mit Privathaftpflicht und mit eigenem Haus die Eigenheimversicherung, zusammen oft rund 270 bis 780 Euro im Jahr. Welche nicht mehr nötig sind: Die Berufsunfähigkeitsversicherung endet mit der Pension, die Ablebensversicherung oft mit dem getilgten Kredit. Nach vorn rückt die Pflege zu Hause, das Pflegegeld beträgt 206,20 bis 2.214,80 Euro im Monat.
Veröffentlichte Prämien und Leistungen, die in der Pension in Österreich eine Rolle spielen.
| Beispiel | Richtwert |
|---|---|
| Haushaltsversicherung, 70 Quadratmeter in Wien | etwa 72 bis 180 Euro im Jahr |
| Eigenheimversicherung, Einfamilienhaus | etwa 200 bis 600 Euro im Jahr |
| Pflegegeld Stufe 1 bis Stufe 7, 2026 | 206,20 bis 2.214,80 Euro im Monat |
| Seniorentarif Unfall, 75 Jahre, rund 50.000 Euro mit Hilfeleistungen | etwa 150 bis 400 Euro im Jahr |
| Sterbeversicherung, Eintritt mit 70, Summe 7.500 Euro | etwa 60,35 Euro im Monat |
Werte aus veröffentlichten Tarifbeispielen und amtlichen Angaben, Stand Oktober 2026.
Ihre Prämie hängt von Alter, Wohnort und Umfang ab; das genaue Angebot holen wir ein.
Rechenbeispiel
So sieht der Grundschutz aus, wenn Berufsunfähigkeit und Ablebensversicherung ausgelaufen sind.
| Haushaltsversicherung mit Haftpflicht | etwa 72 bis 180 Euro |
| Eigenheimversicherung | etwa 200 bis 600 Euro |
| Berufsunfähigkeit und Ablebensversicherung | 0 Euro, ausgelaufen |
Zusammen etwa 272 bis 780 Euro im Jahr; eine Vorsorge für Pflege zu Hause kommt gesondert dazu.
Die Haftung für Schäden an anderen endet nicht mit dem Pensionsantritt. In Österreich steckt die Privathaftpflicht meist in der Haushaltsversicherung; als eigene Polizze kostet sie etwa 35 bis 60 Euro im Jahr. Pensionisten sollten sie in keinem Fall aufgeben.
Haushalts- und Eigenheimversicherung bleiben, solange Sie Einrichtung und ein eigenes Haus haben. Ziehen Sie in eine kleinere Wohnung, passen Sie Wohnfläche und Versicherungssumme an, sonst zahlen Sie für Quadratmeter, die es nicht mehr gibt.
| Vertrag | In der Pension |
|---|---|
| Haushaltsversicherung mit Haftpflicht | behalten, Wohnfläche anpassen |
| Eigenheimversicherung | behalten, solange Sie Eigentümer sind |
| Berufsunfähigkeit | endet mit dem vereinbarten Endalter |
| Ablebensversicherung | oft entbehrlich, wenn der Kredit getilgt ist |
| Unfallversicherung | Altvertrag ab 75 prüfen |
| Pflegevorsorge | vor allem für Pflege zu Hause prüfen |
Die Berufsunfähigkeitsversicherung sichert das Erwerbseinkommen ab. Mit der Pension gibt es dieses Einkommen nicht mehr, der Vertrag endet meist mit dem vereinbarten Endalter von selbst.
Die Ablebensversicherung brauchen Pensionisten, solange ein Kredit offen ist oder der Partner ohne sie nicht auskommt. Ist das Haus abbezahlt und die Witwenpension mit Ersparnissen ausreichend, kann sie auslaufen. Eine Sterbeversicherung kostet mit 70 Jahren für 7.500 Euro etwa 60 Euro im Monat; wer lange lebt, zahlt oft mehr ein, als ausbezahlt wird.
Seit 1. Jänner 2018 darf die Sozialhilfe für die Kosten im Pflegeheim nicht mehr auf Ihr Vermögen zugreifen, das regelt § 330a ASVG. Das Haus bleibt also geschützt, wenn Sie ins Heim müssen.
Die Lücke entsteht vor allem bei Pflege zu Hause. Das Pflegegeld beträgt 2026 je nach Stufe 206,20 bis 2.214,80 Euro im Monat, eine Betreuung rund um die Uhr kostet mehr. Eine private Pflegeversicherung kostet mit 50 Jahren oft 50 bis 100 Euro im Monat; im Pensionsalter wird sie teurer und an Gesundheitsfragen geknüpft.
In der Pension besteht kein gesetzlicher Unfallschutz über die Arbeit mehr. Für Pensionisten, die allein leben, ist eine Unfallversicherung mit Hilfe im Haushalt nach einem Sturz oft wertvoller als eine hohe Summe. Prüfen Sie Altverträge: Bei einem Versicherer werden die Leistungen ohne Umstellung ab dem 75. Geburtstag um 50 Prozent gekürzt.
Manche Kfz-Tarife verlangen einen Schadenersatzbeitrag von 250 bis 300 Euro, wenn ein Lenker ab 70 oder 77 Jahren einen Schaden verursacht. Von der Pension gehen seit 1. Juni 2025 6 Prozent an die Krankenversicherung; einen Zuschuss zur privaten Sonderklasse gibt es nicht.
Wer zur Miete wohnt und kein Auto fährt, kommt in der Pension meist mit einer Haushaltsversicherung samt Haftpflicht aus. Eine private Pflegeversicherung lohnt sich bei kleinem Vermögen kaum, weil das Vermögen im Heim ohnehin geschützt ist.
Norman Nammert vermittelt als Versicherungsmakler und prüft mit Ihnen, welche Polizzen in der Pension bleiben und welche Sie kündigen. Die Courtage zahlt der Versicherer, für Pensionisten ist die Durchsicht kostenlos.
Fragen und Antworten
Die Krankenversicherung läuft über die Pension automatisch.
Für ein zugelassenes Auto ist die Kfz-Haftpflicht Pflicht, alles andere ist freiwillig.
Ja.
Wer einem anderen schadet, haftet in jedem Alter.
In Österreich ist sie meist Teil der Haushaltsversicherung.
Nein.
Seit 1.
Jänner 2018 ist der Zugriff auf das Vermögen für Pflegeheimkosten nach § 330a ASVG verboten,
auch gegenüber Erben.
Nein.
Die private Sonderklasse zahlen Pensionisten in Österreich zur Gänze selbst.
Nur für wenige.
Wer lange lebt, zahlt meist mehr ein, als ausbezahlt wird.
Ein eigenes Sparbuch für das Begräbnis ist oft günstiger.
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Ihr Makler: Norman Nammert, unter der Marke NAMMERT.
Versicherungsmakler nach § 34d Abs. 1 GewO mit Sitz in Deutschland.
Vermittlerregister D-C08Q-TOSD4-37.
In Österreich tätig im Rahmen der Dienstleistungsfreiheit.
Die NAMMERT Assekuradeur GmbH ist ein eigenes Unternehmen.
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