Betriebshaftpflicht
Deckt Personen- und Sachschäden durch Ihre Produkte, mit erweiterter Produkthaftpflicht und Einschluss von Importen aus Drittländern.
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Ein Webshop hat kein Geschäftslokal, in das Kunden stolpern. Die Risiken liegen woanders: im Produkt, das Sie aus Asien importieren und für das Sie in Europa wie ein Hersteller haften, im Shop, der nach einem Angriff offline ist, und im Paket, das beim Kunden zerbrochen ankommt.
Die Frage, die hier fast jeder zuerst stellt
Wenn Sie die Ware selbst aus einem Land außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums einführen, haften Sie nach dem Produkthaftungsgesetz wie ein Hersteller. Kaufen Sie bei einem Händler in der EU, haften Sie, wenn Sie den Lieferanten nicht rasch nennen können. Eine Betriebshaftpflicht mit erweiterter Produkthaftpflicht ist deshalb der wichtigste Baustein für fast jeden Shop.
Ladegerät, Spielzeug, Kosmetik: Wer direkt aus China oder den USA einkauft, gilt als Importeur und haftet für Brände, Verletzungen und Allergien wie der Hersteller.
Ein Angriff auf Shopsystem oder Hosting legt den Verkauf lahm, oft genau in der Aktionswoche vor Weihnachten.
Adressen, Bestellungen, Zahlungsdaten: Ein Datenleck bringt Meldepflichten bei der Datenschutzbehörde, Kosten für Forensik und Schadenersatzforderungen.
Bei Verbrauchern geht die Gefahr erst mit der Übergabe über. Was auf dem Weg bricht oder verschwindet, ersetzen Sie.
Viele Shops lagern im Keller oder in der Garage. Die Haushaltsversicherung zahlt für gewerbliche Ware in der Regel nicht.
Fehler im Impressum, bei Preisangaben oder im Rücktrittsrecht nach dem FAGG führen zu Unterlassungsklagen von Mitbewerbern oder Verbänden.
Einschätzung im Vergleich zu anderen Branchen, 1 gering bis 5 hoch.
Unverzichtbar
Deckt Personen- und Sachschäden durch Ihre Produkte, mit erweiterter Produkthaftpflicht und Einschluss von Importen aus Drittländern.
Dringend empfohlen
Zahlt Forensik, Wiederherstellung, Datenschutzmeldungen und den Umsatzausfall, wenn der Shop nach einem Angriff stillsteht.
Versichert Ware und Ausstattung im Lager gegen Feuer, Wasser und Einbruch, auch im eigenen Keller, wenn er als Betriebsstätte genannt ist.
Ersetzt Ware, die beim Versand beschädigt wird oder verloren geht, über die knappe Haftung der Paketdienste hinaus.
Sinnvoll je nach Betrieb
Hilft bei Streit mit Lieferanten, Plattformen oder Kunden; Unterlassungsklagen nach dem UWG sind oft nur eingeschränkt gedeckt.
Sichert den Ertrag, wenn das Lager abbrennt und Sie wochenlang nicht liefern können.
Für Shops, die Firmenkunden auf Rechnung beliefern und bei Insolvenz eines Großkunden sonst viel Geld verlieren.
Für Webshops zählen vor allem Umsatz, Produktart und Herkunft der Ware. Elektronik und Kosmetik aus Drittländern kosten mehr als Bücher aus Österreich. Spezialanbieter für E-Commerce veröffentlichen Preisbeispiele nach Umsatzstufen.
| Versicherung | Beispiel | Richtwert |
|---|---|---|
| Betriebshaftpflicht | Webshop bis 50.000 Euro Umsatz, Basisdeckung | ab etwa 180 Euro im Jahr |
| Betriebshaftpflicht | Webshop mit rund 250.000 Euro Umsatz, mit Produkthaftpflicht | etwa 350 bis 500 Euro im Jahr |
| Cyberversicherung | Shop mit rund 1 Mio. Euro Umsatz, Haftpflicht, Produkthaftung und Cyber-Betriebsunterbrechung | etwa 1.000 bis 1.500 Euro im Jahr |
| Betriebsinhalt | Lager mit Ware im Wert von 40.000 Euro | etwa 150 bis 350 Euro im Jahr |
| Transportversicherung | Versandpauschale für bis zu 5.000 Pakete im Jahr | etwa 200 bis 600 Euro im Jahr |
Zum Vergleich: Die Haftpflicht mit Produkthaftung für einen kleinen Shop kostet im Jahr etwa so viel wie das Porto für rund 90 Pakete innerhalb Österreichs.
Die ersten drei Beispiele sind veröffentlichte Nettopreise eines Spezialversicherers für Onlinehändler in Österreich; die übrigen sind Richtwerte aus unserer Angebotspraxis. Alle ohne 11 Prozent Versicherungssteuer, Stand September 2026.
01
Für: Nebenerwerbs- oder Einzelshop bis 50.000 Euro Umsatz
Zusammen etwa 180 bis 350 Euro im Jahr
Dieses Paket anfragen02
Für: Shop mit eigenem Lager und Umsatz bis 500.000 Euro
Zusammen etwa 900 bis 2.000 Euro im Jahr
Dieses Paket anfragen03
Für: Eigenmarke mit Import, mehrere Marktplätze, Firmenkunden
Zusammen etwa 2.500 bis 6.000 Euro im Jahr
Dieses Paket anfragenSechs Schäden, die Onlinehändler wirklich erleben, gebündelt auf einen Black Friday. Klicken Sie sich durch und sehen Sie, wer zahlt.
Kurz nach Aktionsstart ist der Shop verschlüsselt. Ein IT-Forensiker arbeitet die Nacht durch, der Shop bleibt zwei Tage offline.
Eine Kundin meldet, dass eine importierte Powerbank beim Laden ihren Schreibtisch in Brand gesetzt hat.
Eine Palette Glasvasen kommt beim Lager völlig zerbrochen an.
Ein Mitbewerber klagt wegen fehlerhafter Grundpreisangaben auf Unterlassung.
Die Datenschutzbehörde fragt nach dem Datenleck von heute Nacht; eine Anwaltskanzlei übernimmt Meldungen und Kundeninformation.
Im Kellerlager platzt ein Wasserrohr. Kartons und Ware stehen im Wasser.
Welches Paket hätten Sie gehabt?
Beispielhafte Summen, ohne Selbstbeteiligung. Ob und wie viel gezahlt wird, hängt von den Bedingungen ab.
Als Makler vergleichen wir mehrere Anbieter, gerade bei Produkthaftung für Drittlandware und Cyber-Umsatzausfall, wo die Bedingungen stark auseinandergehen.
In der Bootsversicherung regulieren wir Schäden selbst. Deshalb wissen wir, welche Belege ein Versicherer nach einem Cyberangriff oder einem Produktschaden sehen will.
Webshop, Lager, Auto und Ihre private Vorsorge betreuen wir gemeinsam, per Mail oder unter +49 3375 29 12 77.
Wir sind ein deutscher Makler und in Österreich im Rahmen der Dienstleistungsfreiheit tätig. Unsere Beratung ist kostenlos, der Versicherer zahlt die Vergütung.
Fragen und Antworten
Gesetzlich nicht, aber Amazon und andere Marktplätze verlangen ab gewissen Umsätzen einen Nachweis. Wichtiger noch: Als Importeur haften Sie für Produktschäden unbegrenzt mit Ihrem Vermögen.
Spezialanbieter starten bei etwa 180 Euro im Jahr für kleine Shops. Mit Produkthaftpflicht und rund 250.000 Euro Umsatz liegen Sie meist bei 350 bis 500 Euro, jeweils netto.
Bei Verbrauchern Sie, denn die Gefahr geht erst mit der Übergabe über. Der Paketdienst haftet nur begrenzt, eine Transportversicherung ersetzt den Rest.
Verwaltungsstrafen sind in Österreich meist nicht versicherbar. Versichert sind aber Anwalts- und Forensikkosten, Kundeninformation und Schadenersatzansprüche Betroffener.
Ja, wenn es im Antrag steht. Weil Sie die Ware nie sehen, prüfen Versicherer genau, woher sie kommt. Ohne Angabe riskieren Sie im Schadenfall den Schutz.
Ja, über die gesetzliche Unfallversicherung der Selbstständigen; 2026 kostet sie 12,95 Euro im Monat. Die Leistungen sind begrenzt, für Einkommensschutz brauchen Sie eine private Vorsorge.
NAMMERT Versicherungsmakler
Die empfohlenen Versicherungen sind schon angekreuzt. Ändern Sie, was nicht passt, wir holen Angebote ein und melden uns mit einem Vergleich.
Wir melden uns innerhalb eines Werktags. Wenn etwas eilt: +49 3375 29 12 77.

Ist meine Ware nach einem Einbruch voll ersetzt?

Hafte ich als Großhändler für ein fehlerhaftes Produkt, das ich nicht hergestellt habe?

Zahlt die Versicherung, wenn meine Software einfach nicht funktioniert?
Diese Seite gilt für folgende Wirtschaftszweige (ÖNACE entspricht auf Klassenebene der europäischen NACE):
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2025 (WZ 2025). Alle Betriebsarten
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Zur BootsversicherungNAMMERT Assekuradeur GmbH mit Sitz in Deutschland, Versicherungsmakler mit Erlaubnis nach § 34d Abs. 1 GewO, Vermittlerregister D-C08Q-TOSD4-37, in Österreich tätig im Rahmen der Dienstleistungsfreiheit. Bei Boots- und Yachtversicherungen sind wir Assekuradeur und nicht Makler. Erstinformation lesen · Stand
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