Betriebshaftpflicht
Mit Produkthaftpflicht und Importeursrisiko deckt sie Personen- und Sachschäden durch gelieferte Ware, mit Erweiterung auch Aus- und Einbaukosten.
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Ein Großhändler bewegt fremde Produkte in großen Mengen und haftet dabei oft, als hätte er sie selbst gebaut. Wer aus China importiert, ist nach dem Produkthaftungsgesetz der Hersteller. Dazu kommen ein Lager voller Ware, Lkw auf der Straße und Kunden, die auf Ziel kaufen und manchmal nie zahlen.
Die Frage, die hier fast jeder zuerst stellt
Ja, in zwei Fällen sicher: Wenn Sie ein Produkt in den Europäischen Wirtschaftsraum einführen, haften Sie nach dem Produkthaftungsgesetz wie der Hersteller. Und wenn Sie den Hersteller oder Ihren Vorlieferanten nicht rechtzeitig nennen können, haften Sie als Händler selbst. Eine Produkthaftpflicht mit Importeursrisiko ist deshalb im Großhandel kein Zusatz, sondern Kern.
Ein Ladegerät aus Fernost überhitzt beim Endkunden, die Wohnung brennt. Als Importeur stehen Sie in der Haftung, nicht der Hersteller in Shenzhen.
Fehlerhafte Dichtungen sind bereits verbaut. Der Kunde verlangt Aus- und Einbaukosten, die ein Vielfaches des Warenwerts betragen.
Ein großer Abnehmer meldet Insolvenz an, offen sind Rechnungen über 90 Tage. Ein einziger Ausfall kann die Jahresmarge auffressen.
Hochregal, Verpackung und Batterien: Ein Brand in der Lagerhalle vernichtet Ware, Regale und die Lieferfähigkeit auf Monate.
Beim Verladen stürzt eine Palette vom Stapler, auf der Autobahn wird ein Anhänger aufgeschlitzt. Beides passiert öfter als gedacht.
Ohne ERP und Webportal keine Aufträge, kein Versand, keine Rechnungen. Angreifer wissen, dass Großhändler schnell zahlen müssen.
Einschätzung im Vergleich zu anderen Branchen, 1 gering bis 5 hoch.
Unverzichtbar
Mit Produkthaftpflicht und Importeursrisiko deckt sie Personen- und Sachschäden durch gelieferte Ware, mit Erweiterung auch Aus- und Einbaukosten.
Ersetzt Lagerware, Regale und Stapler nach Feuer, Leitungswasser, Sturm und Einbruch, mit Stichtags- oder Summenanpassung für schwankende Bestände.
Dringend empfohlen
Sichert Deckungsbeitrag und Fixkosten, wenn das Lager nach einem Brand nicht liefern kann und Kunden abwandern.
Deckt Ware auf eigenen und fremden Fahrzeugen, beim Umschlag und auf dem Weg zum Kunden, auch bei Importen.
Ersetzt einen Großteil der Forderung, wenn ein Kunde zahlungsunfähig wird, und prüft Ihre Abnehmer laufend.
Ab mehreren Lieferwagen und Lkw ist ein Flottenvertrag meist günstiger und einfacher zu verwalten als Einzelpolizzen.
Hilft, wenn Warenwirtschaft oder Kundenportal verschlüsselt werden, einschließlich Forensik und Ertragsausfall.
Sinnvoll je nach Betrieb
Schützt die Geschäftsführung einer GmbH, wenn ihr wegen einer Fehlentscheidung persönliche Haftung vorgeworfen wird.
Im Großhandel richtet sich die Prämie nach Umsatz, Warengruppen, Importanteil und Lagerwert. Öffentliche Quellen nennen für die Betriebshaftpflicht in Österreich eine Spanne von etwa 200 Euro bis zu mehreren tausend Euro im Jahr.
| Versicherung | Beispiel | Richtwert |
|---|---|---|
| Betriebshaftpflicht | Großhandel mit 3 Mio. Euro Umsatz, kaum Importe, 5 Mio. Euro Summe | etwa 800 bis 2.000 Euro im Jahr |
| Betriebshaftpflicht | Import von Elektro- oder Technikware, erweiterte Produkthaftpflicht | etwa 2.500 bis 7.000 Euro im Jahr |
| Betriebsinhalt | Lager mit 800.000 Euro Warenwert, Sprinkler nicht vorhanden | etwa 1.500 bis 3.500 Euro im Jahr |
| Transportversicherung | Eigener Werkverkehr in Österreich und Nachbarländern | etwa 500 bis 2.000 Euro im Jahr |
| Kreditversicherung | Versicherter Umsatz 5 Mio. Euro mit gewerblichen Abnehmern | etwa 5.000 bis 12.000 Euro im Jahr |
Zum Vergleich: Der Grundschutz aus Produkthaftpflicht und Lagerversicherung kostet einen kleinen Großhandel im Jahr ungefähr so viel wie eine einzige volle Palette mittelteurer Ware.
Richtwerte ohne die 11 Prozent Versicherungssteuer, Stand September 2026. Die allgemeine Spanne für die Betriebshaftpflicht stammt aus den genannten Quellen, die einzelnen Beträge sind Richtwerte aus unserer Angebotspraxis. Warenkreditprämien werden individuell nach Abnehmerliste gerechnet.
01
Für: kleiner Großhandel ohne Importe, Lager unter 300.000 Euro
Zusammen etwa 1.500 bis 3.000 Euro im Jahr
Dieses Paket anfragen02
Für: Großhandel mit Importen, eigenem Werkverkehr und Kunden auf Ziel
Zusammen etwa 8.000 bis 18.000 Euro im Jahr
Dieses Paket anfragen03
Für: GmbH mit Fuhrpark, Webportal und mehreren Standorten
Zusammen etwa 18.000 bis 40.000 Euro im Jahr
Dieses Paket anfragenSechs Schäden, die Großhändler tatsächlich erleben, hier alle an einem Montag im Jänner. Tippen Sie sich durch den Tag und sehen Sie, wer zahlt.
Ein Stapler rammt ein Hochregal, drei Paletten Elektroware stürzen ab und sind unverkäuflich.
Ein Installateur meldet undichte Pressfittings aus Ihrer Lieferung. Ein Wasserschaden beim Endkunden und der Austausch in zwölf Wohnungen.
Ihr größter Abnehmer beantragt ein Sanierungsverfahren. Offen sind Rechnungen über 140.000 Euro.
Auf der Westautobahn wird die Plane eines Anhängers aufgeschlitzt, Werkzeugsätze fehlen.
Das ERP-System ist verschlüsselt. Zwei Tage kein Versand, externe Forensik, Wiederherstellung.
Ein Akku im Retourenbereich fängt Feuer, ein Hallenteil brennt aus.
Welches Paket hätten Sie gehabt?
Beispielhafte Summen, ohne Selbstbeteiligung. Ob und wie viel gezahlt wird, hängt von den Bedingungen ab.
Produkthaftpflicht ist nicht gleich Produkthaftpflicht. Als Makler legen wir die Klauseln zu Import, Einbaukosten und Rückruf mehrerer Versicherer nebeneinander.
In der Bootsversicherung bearbeiten wir Schäden selbst. Wir wissen, welche Unterlagen ein Versicherer sehen will, und helfen Ihnen, sie nach einem Großschaden schnell beizubringen.
Wir sind ein deutscher Makler, in Österreich im Rahmen der Dienstleistungsfreiheit tätig. Für Großhändler mit Kunden in Deutschland ist das oft ein Vorteil, weil wir beide Märkte kennen.
Betrieb, Fuhrpark und Privates laufen bei einem Ansprechpartner zusammen, erreichbar unter +49 3375 29 12 77. Die Vergütung zahlt der Versicherer, Sie zahlen nichts.
Fragen und Antworten
Gesetzlich ist nur die Kfz-Haftpflicht für Ihre Fahrzeuge vorgeschrieben. Die Produkthaftung nach dem Produkthaftungsgesetz trifft Sie aber unabhängig davon, ob Sie versichert sind.
Die einfache Produkthaftpflicht zahlt Personen- und Sachschäden durch ein fehlerhaftes Produkt. Die erweiterte deckt zusätzlich reine Vermögensschäden Ihrer Abnehmer, etwa Aus- und Einbaukosten oder Nachbesserung.
Meist einen Bruchteil eines Prozents des versicherten Umsatzes, abhängig von Branche und Abnehmern. Für 5 Mio. Euro Umsatz sind einige tausend Euro im Jahr üblich.
Nur mit einer eigenen Rückrufkostenversicherung oder einem ausdrücklichen Einschluss. Die normale Produkthaftpflicht zahlt den Rückruf in der Regel nicht.
Meist ja. Frachtführer haften nach der CMR nur begrenzt nach Gewicht der Ware. Bei hochwertiger Ware bleibt ohne Transportversicherung ein großer Teil des Schadens bei Ihnen.
Die AUVA für Behandlung und Rente. Sie haften dem Dienstnehmer nur bei Vorsatz. Bei grober Fahrlässigkeit kann die AUVA aber Regress nehmen, dafür sollte die Betriebshaftpflicht eintreten.
NAMMERT Versicherungsmakler
Die empfohlenen Versicherungen sind schon angekreuzt. Ändern Sie, was nicht passt, wir holen Angebote ein und melden uns mit einem Vergleich.
Wir melden uns innerhalb eines Werktags. Wenn etwas eilt: +49 3375 29 12 77.

Brauche ich als Handelsvertreter überhaupt eine Betriebshaftpflicht?

Wie hoch hafte ich eigentlich als Spediteur?

Hafte ich für Produkte, die ich nur weiterverkaufe?
Diese Seite gilt für folgende Wirtschaftszweige (ÖNACE entspricht auf Klassenebene der europäischen NACE):
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2025 (WZ 2025). Alle Betriebsarten
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Zur BootsversicherungNAMMERT Assekuradeur GmbH mit Sitz in Deutschland, Versicherungsmakler mit Erlaubnis nach § 34d Abs. 1 GewO, Vermittlerregister D-C08Q-TOSD4-37, in Österreich tätig im Rahmen der Dienstleistungsfreiheit. Bei Boots- und Yachtversicherungen sind wir Assekuradeur und nicht Makler. Erstinformation lesen · Stand
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