Welche Versicherungen sind für Kinder in Österreich wirklich sinnvoll?
Wirklich sinnvoll sind für Kinder in Österreich zuerst drei Versicherungen: die Haftpflicht i …
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Kurz gesagt
Welche Versicherungen braucht man in Österreich wirklich und welche nicht? Pflicht sind die Sozialversicherung über die Arbeit und für ein Auto die Kfz-Haftpflicht. Wirklich wichtig ist eine Haushaltsversicherung mit Privathaftpflicht, klein ab etwa 48 Euro im Jahr. Wer vom Einkommen lebt, braucht eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Handy und Begräbniskostenversicherung sind meist überflüssig.
Veröffentlichte Prämien in Österreich für wichtige und meist überflüssige Polizzen.
| Beispiel | Richtwert |
|---|---|
| Haushaltsversicherung, kleine Wohnung mit 50 Quadratmetern | ab etwa 48 Euro im Jahr |
| Berufsunfähigkeit, 25 Jahre, Bürotätigkeit, 1.000 Euro Rente | etwa 25 bis 35 Euro im Monat |
| Ablebensversicherung, 30 Jahre, 200.000 Euro, 20 Jahre | etwa 9 bis 19 Euro im Monat |
| Eigenheimversicherung, Einfamilienhaus | etwa 200 bis 600 Euro im Jahr |
| Handyversicherung, Gerät bis 250 Euro, ohne Diebstahl | etwa 35 bis 77 Euro im Jahr |
| Kreditrestschuldversicherung, Kredit 100.000 Euro über 20 Jahre | Einmalprämien von 1.332,66 bis 4.581,60 Euro |
Werte aus veröffentlichten Tarifbeispielen und amtlichen Angaben, Stand Oktober 2026.
Ihre Prämie hängt von Alter, Wohnort und Umfang ab; das genaue Angebot holen wir ein.
Rechenbeispiel
So sieht der Schutz aus, den diese Familie wirklich braucht, ohne Extras.
| Haushaltsversicherung mit Haftpflicht, 70 Quadratmeter in Wien | etwa 72 bis 180 Euro im Jahr |
| Eigenheimversicherung | etwa 200 bis 600 Euro im Jahr |
| Ablebensversicherung je Elternteil, zwei Verträge | etwa 216 bis 456 Euro im Jahr |
| Berufsunfähigkeit des Verdieners, 1.000 Euro Rente | etwa 300 bis 420 Euro im Jahr |
Zusammen etwa 790 bis 1.660 Euro im Jahr, rund 66 bis 138 Euro im Monat.
Eine Versicherung braucht man wirklich, wenn der Schaden Sie finanziell ruinieren würde: ein schwerer Personenschaden, der Ausfall Ihres Einkommens oder ein zerstörtes Haus. Kleine Schäden wie ein kaputtes Handy zahlen Sie besser selbst.
Wer in Österreich Handy und Reisegepäck versichert, aber keine Berufsunfähigkeitsversicherung hat, obwohl er wirklich vom Gehalt lebt, setzt die Prioritäten falsch.
Pflicht ist die Sozialversicherung: Wer arbeitet, ist über den Dienstgeber kranken, unfall und pensionsversichert (§ 4 ASVG). Für jedes zugelassene Kraftfahrzeug muss eine Kfz-Haftpflichtversicherung bestehen (§ 59 KFG). Wirklich wichtig ist außerdem eine Privathaftpflicht, meist in der Haushaltsversicherung eingeschlossen.
Wer vom Arbeitseinkommen lebt, braucht wirklich eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Wer Partner oder Kinder versorgt oder einen Kredit hat, braucht eine Ablebensversicherung. Eigentümer brauchen eine Eigenheimversicherung.
| Versicherung | Für wen wirklich | Richtwert |
|---|---|---|
| Sozialversicherung | alle Erwerbstätigen, Pflicht | Anteil vom Gehalt |
| Kfz-Haftpflicht | Fahrzeughalter, Pflicht | je nach Fahrzeug |
| Haushalt mit Haftpflicht | alle mit eigener Wohnung | ab etwa 48 Euro im Jahr |
| Berufsunfähigkeit | alle, die vom Einkommen leben | 25 Jahre, Büro: etwa 25 bis 35 Euro im Monat |
| Ablebensversicherung | Familie oder Kredit | 30 Jahre, 200.000 Euro: etwa 9 bis 19 Euro im Monat |
| Eigenheim | Hauseigentümer | etwa 200 bis 600 Euro im Jahr |
Eine private Unfallversicherung ist in Österreich sinnvoll, weil die AUVA nur bei Arbeits und Schulunfällen zahlt und Freizeitunfälle nicht deckt. Sie ersetzt aber keine Berufsunfähigkeitsversicherung, weil sie bei Krankheit nicht zahlt.
Eine private Krankenzusatzversicherung für die Sonderklasse ist ein Komfort, den man nicht wirklich braucht, aber früh günstiger bekommt. Eine Reiseversicherung ist für Reisen außerhalb Europas wichtig.
Eine Handyversicherung für ein Gerät bis 250 Euro kostet etwa 35 bis 77 Euro im Jahr, mit Diebstahl mehr; über drei Jahre zahlen Sie so bis zu 231 Euro, fast den Wert des Geräts. Eine Begräbniskostenversicherung kostet bei Eintritt mit 70 rund 60,35 Euro im Monat; eine eigene Rücklage ist meist günstiger.
Kreditrestschuldversicherungen der Banken kosteten in einer Studie der Arbeiterkammer für einen Kredit von 100.000 Euro einmalig 1.332,66 bis 4.581,60 Euro. Eine Ablebensversicherung ist für diesen Zweck wirklich oft die günstigere Wahl.
Wer allein zur Miete wohnt, kein Auto hat und angestellt ist, kommt mit Haushaltsversicherung samt Haftpflicht und einer Berufsunfähigkeitsversicherung aus. Mehr braucht man in dieser Lage wirklich nicht.
Norman Nammert vermittelt als Versicherungsmakler und prüft mit Ihnen, welche Versicherungen Sie in Österreich wirklich brauchen und welche nicht. Die Courtage zahlt der Versicherer, für Sie ist die Durchsicht kostenlos.
Fragen und Antworten
Die Sozialversicherung für Erwerbstätige und die Kfz-Haftpflicht für zugelassene Fahrzeuge.
Eine Privathaftpflicht, am einfachsten in der Haushaltsversicherung.
Sie ist sinnvoll, weil die AUVA Freizeitunfälle nicht deckt.
Wichtiger ist aber die Berufsunfähigkeitsversicherung.
Meist Handy, Begräbniskosten und Kreditrestschuldversicherungen.
Nein, aber sie enthält meist die Privathaftpflicht und ist deshalb für fast alle sinnvoll.
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Ihr Makler: Norman Nammert, unter der Marke NAMMERT.
Versicherungsmakler nach § 34d Abs. 1 GewO mit Sitz in Deutschland.
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