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Versicherungsmakler / Versicherungsfragen

Welche Versicherungen brauchen Journalisten in Österreich?

Kurz gesagt

Welche Versicherungen Journalisten in Österreich brauchen: Für Entschädigungen nach dem Mediengesetz haftet der Medieninhaber, nicht der angestellte Journalist. Persönlich treffen Sie aber Strafverfahren, etwa wegen übler Nachrede. Zuerst kommt deshalb eine Berufsunfähigkeitsversicherung ab etwa 20 Euro im Monat, dann ein Rechtsschutz mit Strafrecht für etwa 233 bis 484 Euro im Jahr.

Welche Versicherungen brauchen Journalisten in Österreich?

Was es kostet

Veröffentlichte Prämien, Stand Oktober 2026.

BeispielRichtwert
Berufsunfähigkeit, Büroberuf, 29 Jahre, 1.000 Euro Renteab etwa 20 Euro im Monat
Berufsunfähigkeit, Jurist, 32 Jahre, 3.000 Euro Renteab etwa 86 Euro im Monat
Rechtsschutz, Familie mit Kfz und Privatetwa 233 bis 484 Euro im Jahr
Private Unfallversicherung, guter Schutzetwa 150 bis 300 Euro im Jahr

Stand Oktober 2026, aus den genannten Quellen.

Die Werte im Rechenbeispiel sind Richtwerte aus der Angebotspraxis.

Ihre Prämie hängt von Alter, Gesundheit und Tätigkeit ab; das genaue Angebot holen wir ein.

Rechenbeispiel

Redakteur, 35 Jahre, Tageszeitung in Wien, 2.800 Euro netto

Der Medieninhaber trägt Entschädigungen, der Redakteur sichert Arbeitskraft und Strafverfahren ab.

Berufsunfähigkeit, 1.800 Euro RenteRichtwert etwa 55 bis 85 Euro im Monat
Rechtsschutz mit Strafrechtetwa 20 bis 40 Euro im Monat

Zusammen etwa 75 bis 125 Euro im Monat.

Wer haftet, wenn ein Bericht teuer wird

Wird in einem Medium der Tatbestand der üblen Nachrede, Beschimpfung, Verspottung oder Verleumdung hergestellt, hat der Betroffene nach § 6 Mediengesetz einen Entschädigungsanspruch gegen den Medieninhaber. Für angestellte Journalisten ist das zunächst ein Risiko des Verlags.

Ein Strafverfahren nach § 111 StGB richtet sich dagegen gegen Sie persönlich. Gegenüber dem Dienstgeber haften Sie für Fehler nach dem Dienstnehmerhaftpflichtgesetz, bei leichter Fahrlässigkeit gemäßigt.

Reihenfolge für Journalisten in Österreich

Was Journalisten zuerst absichern, hängt von Einsatzgebiet und Alter ab.

RangVersicherungPrämieHinweis
1Berufsunfähigkeitab etwa 20 Euro im Monat, BüroberufPension greift erst unter der Hälfte der Arbeitsfähigkeit
2Rechtsschutz mit Strafrechtetwa 233 bis 484 Euro im Jahr, FamilieBedingungen auf Ehrdelikte prüfen
3Private Unfallversicherungetwa 150 bis 300 Euro im JahrFreizeit und Reisen
4Haushaltsversicherung mit Privathaftpflichtnach WohnungSchäden in der Freizeit

Reporter im Ausland

Die Musterbedingungen für die Unfallversicherung in Österreich schließen Kriegsereignisse aus. Wer als Reporter in Krisengebiete reist, braucht einen ausdrücklichen Einschluss, den oft der Dienstgeber organisiert. Lassen Sie sich den Schutz schriftlich geben.

Was angestellte Journalisten in Österreich meist nicht brauchen

Eine eigene Vermögensschadenhaftpflicht brauchen angestellte Journalisten nicht. Freie Journalisten auf eigene Rechnung schon; dafür gibt es unsere Seiten zu den Betriebsarten.

Schritt für Schritt

  1. Beim Dienstgeber fragen, wie Strafverfahren aus der Berichterstattung unterstützt werden.
  2. Berufsunfähigkeitsversicherung anfragen.
  3. Rechtsschutz mit Strafrecht abschließen und Ehrdelikte in den Bedingungen prüfen.
  4. Vor Auslandseinsätzen den Schutz bei Kriegsereignissen klären.

Checkliste

  • Berufsunfähigkeit
  • Rechtsschutz mit Strafrecht
  • Unfallschutz für Reisen
  • Haushaltsversicherung mit Privathaftpflicht

Häufige Fehler

  • Glauben, der Verlag trage auch Strafverfahren
  • Ohne Kriegseinschluss in Krisengebiete reisen
  • Die Berufsunfähigkeitspension überschätzen

Fragen und Antworten

Häufig gefragt

Haften Journalisten in Österreich für Berichte?

Entschädigungen nach § 6 Mediengesetz zahlt der Medieninhaber.

Strafverfahren betreffen Sie persönlich.

Was kostet eine Berufsunfähigkeitsversicherung?

In Beispielen für Büroberufe ab etwa 20 Euro im Monat für 1.000 Euro Rente.

Brauchen Journalisten einen Rechtsschutz?

Für Strafverfahren aus der Berichterstattung ist er sinnvoll,

wenn der Dienstgeber keine Hilfe zusagt.

Sind Auslandseinsätze unfallversichert?

Die Musterbedingungen schließen Kriegsereignisse aus, dafür braucht es einen Einschluss.

Quellen

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