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Versicherungsmakler / Versicherungsfragen

Welche Versicherungen sollte ich ab 50 in Österreich prüfen?

Kurz gesagt

Welche Versicherungen sollte ich ab 50 in Österreich prüfen? Vor allem die Pflege: Das Pflegegeld beträgt 206,20 bis 2.214,80 Euro im Monat und ist ein pauschaler Zuschuss; auf Ihr Vermögen darf für Heimkosten nicht zugegriffen werden. Dazu die Berufsunfähigkeit bis zur Pension, die Ablebensversicherung nach dem Kredit und die Unfallversicherung, deren Leistungen sich ab 75 ändern können.

Welche Versicherungen sollte ich ab 50 in Österreich prüfen?

Was es kostet

Veröffentlichte Prämien und amtliche Werte in Österreich, die ab 50 zählen.

BeispielRichtwert
Pflegegeld Stufe 1 bis Stufe 7, 2026206,20 bis 2.214,80 Euro im Monat
Seniorentarif Unfall, 75 Jahre, rund 50.000 Euro mit Hilfeleistungenetwa 150 bis 400 Euro im Jahr
Eigenheimversicherung, Einfamilienhausetwa 200 bis 600 Euro im Jahr
Sterbeversicherung, Eintritt mit 70, Summe 7.500 Eurorund 60,35 Euro im Monat

Werte aus veröffentlichten Tarifbeispielen und amtlichen Angaben, Stand Oktober 2026.

Ihre Prämie hängt von Alter, Wohnort und Umfang ab; das genaue Angebot holen wir ein.

Rechenbeispiel

Paar, beide 50, Eigenheim, Kredit fast getilgt

So sieht der Grundschutz aus, wenn die Ablebensversicherung nach dem Kredit ausläuft.

Haushaltsversicherung mit Haftpflicht, 70 Quadratmeteretwa 72 bis 180 Euro im Jahr
Eigenheimversicherungetwa 200 bis 600 Euro im Jahr
Ablebensversicherung nach Tilgung0 Euro, ausgelaufen

Zusammen etwa 272 bis 780 Euro im Jahr; Berufsunfähigkeit und Pflegevorsorge kommen gesondert dazu.

Pflege ab 50: worum es in Österreich geht

In Österreich darf für die Kosten eines Pflegeheims nicht auf das Vermögen der Bewohner, ihrer Angehörigen oder Erben zugegriffen werden (§ 330a ASVG). Ab 50 geht es deshalb vor allem um die Pflege zu Hause, die viele möglichst lange wollen.

Das Pflegegeld beträgt 2026 je nach Stufe 206,20 bis 2.214,80 Euro im Monat. Ob das für mobile Dienste oder eine 24-Stunden-Betreuung reicht, hängt vom Bedarf ab. Eine private Pflegeversicherung schließen Sie ab 50 noch mit überschaubaren Gesundheitsfragen ab; später wird sie teurer oder unmöglich.

Berufsunfähigkeit und Einkommen bis zur Pension

Prüfen Sie ab 50 das Endalter Ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung: Endet der Vertrag vor dem Pensionsantritt, entsteht eine Lücke. Prüfen Sie auch, ob die Rente noch zu Ihrem Einkommen passt. Ein neuer Vertrag ab 50 ist teuer und an Gesundheitsfragen gebunden.

Die staatliche Berufsunfähigkeits oder Invaliditätspension hat strenge Voraussetzungen. Wer ab 50 keine private Absicherung hat, sollte mit der Pensionsversicherung klären, welche Leistung im Ernstfall zu erwarten ist.

Ablebensversicherung und Kredit ab 50

Ab 50 sind die Kinder oft aus dem Haus und der Kredit fast getilgt. Gleichen Sie die Summe der Ablebensversicherung mit der Restschuld und dem Bedarf des Partners ab. Ist niemand mehr abhängig, kann der Vertrag weg; sonst senken Sie die Summe.

Laufen kapitalbildende Lebensversicherungen ab 50 noch viele Jahre, prüfen Sie Ablauf und Garantie. Statt einer Kündigung mit Verlust können Sie den Vertrag prämienfrei stellen (§ 173 VersVG).

Unfall, Eigenheim und Auto ab 50 überprüfen

Manche Unfallversicherungen ändern den Leistungsumfang mit dem 75. Lebensjahr. Prüfen Sie ab 50, was Ihr Vertrag im Alter vorsieht, und achten Sie auf Hilfeleistungen wie Haushaltshilfe nach einem Sturz. Ein Seniorentarif mit 75 Jahren und rund 50.000 Euro kostet etwa 150 bis 400 Euro im Jahr.

Die Eigenheimversicherung prüfen Sie ab 50 auf Naturkatastrophen und eine nach Umbauten passende Summe; ein Einfamilienhaus kostet etwa 200 bis 600 Euro im Jahr. Die Kfz-Haftpflicht vergleichen Sie am besten alle paar Jahre.

Was ab 50 meist überflüssig ist

Eine Sterbe oder Begräbniskostenversicherung kostet bei Eintritt mit 70 und 7.500 Euro Summe rund 60,35 Euro im Monat. Wer lange lebt, zahlt oft mehr ein, als ausgezahlt wird; ein eigenes Sparbuch für die Bestattung ist ab 50 meist günstiger.

Norman Nammert vermittelt als Versicherungsmakler und prüft mit Ihnen ab 50 Pflege, Berufsunfähigkeit, Ablebens und Unfallversicherung. Die Courtage zahlt der Versicherer, für Sie ist die Durchsicht kostenlos.

Schritt für Schritt

  1. Alle Polizzen mit Prämie, Summe und Endalter auflisten.
  2. Den Pflegebedarf zu Hause durchdenken und das Pflegegeld gegenrechnen.
  3. Endalter der Berufsunfähigkeitsversicherung prüfen.
  4. Ablebensversicherung mit der Restschuld abgleichen.
  5. Unfallversicherung auf Leistungen im Alter prüfen.

Checkliste

  • Pflegevorsorge entschieden
  • Berufsunfähigkeit reicht bis zur Pension
  • Ablebensversicherung passt zum Kredit
  • Unfallversicherung mit Hilfeleistungen
  • Eigenheim gegen Naturkatastrophen geprüft

Häufige Fehler

  • Die Pflegevorsorge aufschieben, bis Gesundheitsfragen den Abschluss verhindern
  • Eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit frühem Endalter nicht bemerken
  • Eine Lebensversicherung mit Verlust kündigen statt prämienfrei zu stellen
  • Eine teure Begräbniskostenversicherung statt eigener Rücklage abschließen

Fragen und Antworten

Häufig gefragt

Darf der Staat für das Pflegeheim auf mein Vermögen zugreifen?

Nein.

Der Pflegeregress ist in Österreich verboten (§ 330a ASVG).

Lohnt sich eine private Pflegeversicherung ab 50?

Für viele ja, vor allem für die Pflege zu Hause.

Je früher, desto leichter kommen Sie durch die Gesundheitsfragen.

Brauche ich ab 50 noch eine Ablebensversicherung?

Nur wenn ein Kredit läuft oder der Partner von Ihrem Einkommen abhängt.

Ändert sich die Unfallversicherung im Alter?

Manche Tarife ändern den Leistungsumfang mit dem 75.

Lebensjahr.

Lesen Sie die Bedingungen Ihres Vertrags.

Wie hoch ist das Pflegegeld 2026?

Je nach Stufe 206,20 bis 2.214,80 Euro im Monat.

Quellen

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In Österreich tätig im Rahmen der Dienstleistungsfreiheit.

Die NAMMERT Assekuradeur GmbH ist ein eigenes Unternehmen.

Sie vermittelt Ihren Vertrag nicht.

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