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Versicherungsmakler / Versicherungsfragen

Wie versichere ich ein Segelflugzeug in Österreich?

Kurz gesagt

Ein Segelflugzeug versichern Sie in Österreich mit der Halterhaftpflicht nach § 164 Luftfahrtgesetz: unter 500 Kilogramm mindestens 750.000 Sonderziehungsrechte, rund 0,9 Millionen Euro, bis unter 1.000 Kilogramm das Doppelte. Ein Doppelsitzer braucht zusätzlich eine Pflichtdeckung für den Passagierplatz. Vergleichstarife beginnen bei etwa 132 Euro im Jahr; Kasko ist freiwillig.

Wie versichere ich ein Segelflugzeug in Österreich?

Was es kostet

Österreichische Prämien für Segelflugzeuge werden kaum veröffentlicht. Zur Einordnung deutsche Tarife für einen Doppelsitzer mit 750 kg, Stand Oktober 2026, inklusive deutscher Versicherungsteuer.

BeispielRichtwert
Halterhaftpflicht Doppelsitzer, 2 Millionen Euroab etwa 132 Euro im Jahr
Passagierhaftpflicht Doppelsitzer, 3 Millionen Euroab etwa 353 Euro im Jahr
Kasko, Summe 60.000 Euro, 2.000 Euro Selbstbehalt je Teilschadenab etwa 789 Euro im Jahr
Sitzplatzunfall, 20.000 Euro je Sitzab etwa 42 Euro im Jahr

Die Beispiele stammen aus deutschen Tarifen und dienen nur zur Einordnung;

österreichische Prämien und die heimische Versicherungssteuer weichen ab und sind Richtwert aus

der Angebotspraxis.

SZR mit rund 1,20 Euro gerechnet.

Ein konkretes Angebot holt Norman Nammert als Versicherungsmakler ein.

Rechenbeispiel

Eigener Doppelsitzer, 750 kg, Wert 60.000 Euro

Welche Summen das Gesetz verlangt und was Sie zur Einordnung an Prämie rechnen können.

Halterhaftpflicht nach § 151 LFG, unter 1.000 kgmindestens 1.500.000 SZR
Ein Passagierplatz, privatmindestens 128.821 SZR
Haftpflicht und Passagier, Vergleichswertab etwa 485 Euro im Jahr
Kasko, Vergleichswertab etwa 789 Euro im Jahr

Zur Einordnung rund 1.270 Euro im Jahr mit Kasko, rund 485 Euro ohne Kasko, gerechnet mit deutschen Tarifen.

Haftpflicht für das Segelflugzeug

Das Luftfahrtgesetz verlangt für jedes Luftfahrzeug eine Halterhaftpflicht, auch für das Segelflugzeug ohne Motor. Nach § 164 deckt sie Schäden an Personen und Sachen außerhalb des Flugzeugs, etwa den Flurschaden bei einer Außenlandung im Maisfeld oder einen Schaden beim Windenstart.

Die Mindestsumme richtet sich nach § 151 LFG und der höchstzulässigen Abflugmasse. Viele Segelflugzeuge liegen je nach Wasserballast knapp unter oder über 500 Kilogramm; maßgeblich ist der Wert im Flughandbuch. Ein SZR war Ende September 2026 rund 1,20 Euro wert.

Höchstzulässige AbflugmasseSumme nach § 151 LFGEtwa in Euro
weniger als 500 kg750.000 SZR0,9 Millionen
weniger als 1.000 kg1.500.000 SZR1,8 Millionen

Der zweite Sitz im Doppelsitzer

§ 164 Absatz 2 LFG verlangt eine Haftpflicht je vorhandenem Passagierplatz. Für Luftfahrzeuge bis 2.700 Kilogramm genügen bei nichtgewerblichen Flügen 128.821 SZR. Im Doppelsitzer ist der hintere Sitz damit pflichtversichert, auch wenn er bei Überlandflügen oft leer bleibt.

Zur Einordnung: Ein deutscher Tarif nennt für einen Doppelsitzer mit 750 Kilogramm eine Passagierhaftpflicht über 3 Millionen Euro ab 353 Euro im Jahr.

Segelflugzeug im Verein

Fliegen Sie ein Segelflugzeug Ihres Vereins, ist in der Regel der Verein Halter und schließt die Polizzen ab. Fragen Sie nach Summen, Kasko und Selbstbehalt, denn manche Vereine beteiligen Mitglieder nach einem Bruch am Selbstbehalt.

Ein eigenes Segelflugzeug oder eines einer Haltergemeinschaft versichern Sie selbst. Alle Piloten gehören dann in die Pilotenklausel.

Kasko für Außenlandung, Hagel und Transport

Die Kasko ersetzt Schäden am eigenen Segelflugzeug durch Außenlandung, harte Landung, Rollschaden, Hagel, Feuer, Diebstahl und Vandalismus, je nach Polizze auch beim Transport im Anhänger. Bergung und Rückholung sind oft in Grenzen eingeschlossen.

Zur Einordnung nennt ein deutscher Tarif für einen Doppelsitzer mit 60.000 Euro Versicherungssumme und 2.000 Euro Selbstbehalt je Teilschaden ab 789 Euro im Jahr. Für ein älteres Segelflugzeug mit geringem Wert lohnt die Kasko oft nicht.

Unfallschutz im Segelflugzeug

Manche Unfallpolizzen schließen Unfälle als Pilot eines Luftfahrzeugs aus; die deutschen Musterbedingungen tun das, wenn für das Fliegen eine Berechtigung nötig ist. Prüfen Sie den Luftfahrtabschnitt Ihrer Polizze, bevor Sie sich als Segelflieger darauf verlassen.

Eine Sitzplatzunfallversicherung für das Segelflugzeug zahlt feste Summen bei Tod oder Invalidität. Ein deutscher Tarif nennt 20.000 Euro je Sitz ab etwa 42 Euro im Jahr.

Schritt für Schritt

  1. Höchstzulässige Abflugmasse mit Wasserballast aus dem Flughandbuch ablesen.
  2. Klären, ob der Verein oder Sie Halter sind.
  3. Haftpflicht nach § 151 LFG und Passagierplatz versichern.
  4. Über die Kasko nach Wert und Rücklage entscheiden.
  5. Unfallpolizze auf den Luftfahrtausschluss prüfen.

Checkliste

  • Versicherungsnachweis an Bord
  • Summe passt zur Gewichtsklasse
  • Passagierplatz im Doppelsitzer gedeckt
  • Pilotenklausel vollständig
  • Transport im Anhänger geklärt

Häufige Fehler

  • Den hinteren Sitz im Doppelsitzer nicht versichern
  • Abflugmasse ohne Wasserballast ansetzen
  • Selbstbehalt im Verein nicht kennen
  • Als Pilot auf die normale Unfallpolizze vertrauen

Fragen und Antworten

Häufig gefragt

Wie versichere ich ein Segelflugzeug, das in Deutschland zugelassen ist?

Entscheidend ist, dass die Polizze die Pflichtsummen beider Länder und Ihre Flugplätze im

Geltungsbereich abdeckt.

Lassen Sie sich das vor Vertragsabschluss bestätigen.

Braucht ein Einsitzer eine Passagierdeckung?

Nein.

Die Pflicht nach § 164 Absatz 2 LFG knüpft an vorhandene Passagierplätze an;

ein Einsitzer hat keinen.

Zahlt die Kasko den Flurschaden des Bauern?

Nein, den zahlt die Halterhaftpflicht.

Die Kasko ersetzt nur Schäden am eigenen Segelflugzeug.

Was sind Sonderziehungsrechte?

Eine Rechnungseinheit des Internationalen Währungsfonds.

Ende September 2026 entsprach ein SZR rund 1,20 Euro.

Wer vermittelt die Versicherung?

Norman Nammert vermittelt als Versicherungsmakler.

Die Courtage zahlt der Versicherer.

Quellen

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Ihr Makler: Norman Nammert, unter der Marke NAMMERT.

Versicherungsmakler nach § 34d Abs. 1 GewO mit Sitz in Deutschland.

Vermittlerregister D-C08Q-TOSD4-37.

In Österreich tätig im Rahmen der Dienstleistungsfreiheit.

Die NAMMERT Assekuradeur GmbH ist ein eigenes Unternehmen.

Sie vermittelt Ihren Vertrag nicht.

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