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Die Kfz-Haftpflicht ist Pflicht. Ab drei Fahrzeugen bündelt ein Flottenvertrag Haftpflicht und Kasko für Zugmaschinen, Auflieger und Transporter.
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Ein Sattelzug mit 24 Tonnen Ladung auf der A1, ein Lenker, der zwölf Stunden unterwegs ist, und ein Auftraggeber, der für jeden Kratzer an der Ware die CMR zitiert. Frächter tragen drei Risiken gleichzeitig: das Fahrzeug, die Ladung und die Menschen am Steuer. Hier steht, was davon Pflicht ist, was dringend empfohlen und was ein Lkw in Österreich im Jahr kostet.
Die Frage, die hier fast jeder zuerst stellt
Ja, das sollten Sie. Österreich hat die CMR über das Unternehmensgesetzbuch auch für Inlandstransporte übernommen. Sie haften also auch zwischen Linz und Graz mit bis zu 8,33 Sonderziehungsrechten je Kilogramm, bei grober Fahrlässigkeit unbegrenzt. Gesetzlich vorgeschrieben ist die Versicherung nicht, aber fast jeder Auftraggeber verlangt den Nachweis, und ohne sie zahlen Sie Ladungsschäden selbst.
Ein Auffahrunfall mit einem 40-Tonner im Stau verursacht schnell Personenschäden in Millionenhöhe. Dafür ist die Kfz-Haftpflicht mit hoher Deckungssumme da.
Mangelhafte Ladungssicherung, eine Vollbremsung, Nässe durch eine undichte Plane: Die Ware ist kaputt und der Auftraggeber verlangt Ersatz nach CMR.
Planenschlitzer und Komplettdiebstähle auf Autobahnparkplätzen in ganz Europa. Bei unbewachtem Parken über Nacht wird es für den Frächter teuer.
Fällt das Kühlaggregat aus, ist die Ladung Fleisch oder Medikamente verdorben. Ob das versichert ist, hängt von einer eigenen Klausel ab.
Nach einem Unfall steht der Lkw wochenlang in der Werkstatt. Leasingrate, Lenker und Aufträge laufen weiter.
Lange Lenkzeiten, Be- und Entladen, Kupplungsarbeit bei Nacht: Lenker haben ein hohes Unfall- und Gesundheitsrisiko.
Einschätzung im Vergleich zu anderen Branchen, 1 gering bis 5 hoch.
Unverzichtbar
Die Kfz-Haftpflicht ist Pflicht. Ab drei Fahrzeugen bündelt ein Flottenvertrag Haftpflicht und Kasko für Zugmaschinen, Auflieger und Transporter.
Die CMR-Versicherung deckt Ihre Haftung für Verlust, Beschädigung und Lieferfristüberschreitung der Ladung, im Inland wie im Ausland.
Dringend empfohlen
Für Schäden, die nicht beim Fahren entstehen, etwa beim Be- und Entladen mit dem Stapler oder auf dem Betriebsgelände.
Zahlt laufende Kosten, wenn der Betriebshof nach einem Brand ausfällt. Für den Stillstand einzelner Lkw gibt es Zusatzbausteine in der Kasko.
Für Verkehrsstrafverfahren, Streit um Frachtlohn und arbeitsrechtliche Fragen mit Lenkern.
Sinnvoll je nach Betrieb
Ergänzt die AUVA für Lenker, auch bei Unfällen in der Ruhezeit im Ausland und in der Freizeit.
Sichert offene Frachtrechnungen gegen Speditionen und Verlader, die zahlungsunfähig werden.
Beim Frächter macht die Kfz-Versicherung den größten Teil aus. Den Beitrag bestimmen Gesamtgewicht, Einsatzgebiet, Schadenverlauf und ob Kasko dazukommt. Die CMR-Deckung wird je Fahrzeug oder nach Umsatz berechnet.
| Versicherung | Beispiel | Richtwert |
|---|---|---|
| Flottenversicherung | Kfz-Haftpflicht für eine Sattelzugmaschine, Fernverkehr EU, guter Schadenverlauf | etwa 2.000 bis 4.500 Euro im Jahr |
| Flottenversicherung | Vollkasko für eine neue Zugmaschine im Wert von 140.000 Euro | etwa 3.000 bis 6.500 Euro im Jahr |
| Flottenversicherung | Kleintransporter bis 3,5 t, Haftpflicht, inklusive motorbezogener Versicherungssteuer | etwa 900 bis 1.800 Euro im Jahr |
| Transportversicherung | CMR-Vollschutz je Lkw über 7,5 t, Inland und EU | etwa 500 bis 1.300 Euro im Jahr |
| Betriebshaftpflicht | Frächter mit zehn Lkw und Betriebshof, 5 Mio. Euro | etwa 700 bis 1.800 Euro im Jahr |
Zum Vergleich: Haftpflicht und CMR-Deckung für einen Lkw kosten im Jahr etwa so viel wie zwei bis vier volle Tankfüllungen einer Sattelzugmaschine.
Richtwerte ohne 11 Prozent Versicherungssteuer und ohne Kraftfahrzeugsteuer, Stand September 2026, aus unserer Angebotspraxis und im Abgleich mit öffentlich genannten Kfz-Prämien. Öffentliche CMR-Tarife gibt es in Österreich kaum; die Prämie wird je Fahrzeug oder nach Umsatz berechnet.
01
Für: Unternehmer mit einem Lkw oder Transporter, meist selbst am Steuer
Zusammen etwa 2.500 bis 6.000 Euro im Jahr ohne Kasko
Dieses Paket anfragen02
Für: Betrieb mit drei bis zehn Lkw und angestellten Lenkern
Zusammen etwa 5.500 bis 12.000 Euro je Lkw im Jahr mit Kasko
Dieses Paket anfragen03
Für: Transportunternehmen mit eigenem Betriebshof, Werkstatt und Fernverkehr
Zusammen individuell, Flottenrabatt ab etwa zehn Fahrzeugen
Dieses Paket anfragenSechs Schäden, die Frächter wirklich kennen, alle an einem Montag auf der Westautobahn und darüber hinaus. Tippen Sie sich durch und sehen Sie, wer zahlt.
Ein Lenker fährt im Frühnebel am Stauende auf einen Pkw auf. Zwei Verletzte, drei beschädigte Fahrzeuge.
Beim Kunden wird eine Ladung Maschinenteile mit Rostschäden abgewiesen: Die Plane war undicht.
Die Zugmaschine hat nach dem Unfall einen Totalschaden an Kabine und Rahmen.
Auf dem Betriebshof beschädigt ein Stapler beim Umladen den Pkw eines Kunden.
Nach einer Kontrolle droht ein Verwaltungsstrafverfahren wegen Lenkzeiten, dazu Streit mit dem Lenker.
Auf einem Rastplatz in Italien wird die Plane aufgeschlitzt, Elektrogeräte sind weg.
Welches Paket hätten Sie gehabt?
Beispielhafte Summen, ohne Selbstbeteiligung. Ob und wie viel gezahlt wird, hängt von den Bedingungen ab.
Als Assekuradeur für Boote und Yachten arbeiten wir täglich mit Transport, Obhut und Haftung. Bei der CMR-Deckung zählt dieselbe Genauigkeit.
Für Flotte und CMR holen wir Angebote mehrerer Versicherer ein und vergleichen Auflagen, Selbstbehalte und Schadenfreiheitsrabatte.
Weil wir in der Bootsversicherung selbst regulieren, kennen wir die Belege, die ein Versicherer nach einem Diebstahl oder Unfall sehen will.
Deutscher Makler, in Österreich im Rahmen der Dienstleistungsfreiheit tätig. Kostenlos für Sie, die Vergütung zahlt der Versicherer.
Fragen und Antworten
Die Kfz-Haftpflicht nach dem KHVG für jedes Fahrzeug. Eine Güterschadenversicherung ist in Österreich nicht vorgeschrieben, wird von Auftraggebern aber fast immer verlangt.
Nach der CMR mit 8,33 Sonderziehungsrechten je Kilogramm Bruttogewicht, das sind derzeit rund 10 Euro je Kilogramm. Bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit ist die Haftung unbegrenzt.
Für Haftpflicht und CMR etwa 2.500 bis 6.000 Euro im Jahr, mit Vollkasko für eine neue Zugmaschine eher 5.500 bis 12.000 Euro, je nach Schadenverlauf.
Im Inland nicht, das Kleintransportgewerbe ist ein freies Gewerbe. Für grenzüberschreitende Fahrten mit Fahrzeugen zwischen 2,5 und 3,5 t braucht es seit Mai 2022 eine Konzession.
Ja, wenn Sie haften und die Parkplatz- und Sicherungsauflagen eingehalten wurden. Unbewachtes Parken mit hochwertiger Ladung kann den Schutz kosten.
Bei Arbeitsunfällen leistet die AUVA auch im Ausland. Eine Gruppenunfallversicherung ergänzt das mit Kapital und Bergungskosten.
NAMMERT Versicherungsmakler
Die empfohlenen Versicherungen sind schon angekreuzt. Ändern Sie, was nicht passt, wir holen Angebote ein und melden uns mit einem Vergleich.
Wir melden uns innerhalb eines Werktags. Wenn etwas eilt: +49 3375 29 12 77.

Wie hoch hafte ich eigentlich als Spediteur?

Wer zahlt, wenn beim Tragen der Kasten des Kunden kaputtgeht?

Wer zahlt, wenn ein Paket verschwindet, das ich vor die Tür gestellt habe?
Diese Seite gilt für folgende Wirtschaftszweige (ÖNACE entspricht auf Klassenebene der europäischen NACE):
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2025 (WZ 2025). Alle Betriebsarten
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Zur BootsversicherungNAMMERT Assekuradeur GmbH mit Sitz in Deutschland, Versicherungsmakler mit Erlaubnis nach § 34d Abs. 1 GewO, Vermittlerregister D-C08Q-TOSD4-37, in Österreich tätig im Rahmen der Dienstleistungsfreiheit. Bei Boots- und Yachtversicherungen sind wir Assekuradeur und nicht Makler. Erstinformation lesen · Stand
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