Photovoltaik
Die PV-Allgefahrenversicherung ersetzt Module, Wechselrichter und Unterkonstruktion nach Hagel, Sturm, Blitz, Überspannung, Diebstahl und Bedienfehlern.
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Hagel im Weinviertel, Eis an den Rotorblättern im Waldviertel, Hochwasser am Kraftwerk an der Ybbs: In Österreich trifft das Wetter Energieanlagen genau dort, wo sie gebaut werden. Dazu kommen Marktprämien nach dem Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz, die nur fließen, solange die Anlage einspeist. Hier steht, wie Betreiber von Solar-, Wind- und Wasserkraftanlagen ihre Anlage und ihren Ertrag absichern.
Die Frage, die hier fast jeder zuerst stellt
Nur, wenn Sie eine Ertragsausfallversicherung abgeschlossen haben, die meist zusammen mit der Allgefahren- oder Maschinenversicherung angeboten wird. Sie zahlt nach einem versicherten Sachschaden die entgangene Vergütung oder Marktprämie für die vereinbarte Dauer. Einspeisebeschränkungen durch den Netzbetreiber ohne Sachschaden sind in der Regel nicht gedeckt.
Hagelkörner über vier Zentimeter zerschlagen Module, Föhnstürme reißen Unterkonstruktionen aus dem Boden. Im Osten Österreichs sind Hagelzüge jeden Sommer ein Thema.
Kupferkabel, Wechselrichter und Module verschwinden nachts von abgelegenen Freiflächen. Zäune allein halten organisierte Täter nicht auf.
Wechselrichter fallen aus, Windkraftgetriebe brauchen einen Kran, Turbinen in Kleinwasserkraftwerken leiden unter Geschiebe. Ersatzteile haben lange Lieferzeiten.
Eis von Rotorblättern trifft Wege und Fahrzeuge, ein Brand in der Gondel ist kaum zu löschen. Beides endet oft vor Gericht.
Hochwasser beschädigt Wehranlagen, Öl aus Trafo oder Getriebe gelangt ins Erdreich. Sanierungen nach dem Umwelthaftungsrecht sind teuer.
Anlagen werden über das Internet überwacht und geregelt. Ein Angriff auf das Leitsystem legt ganze Parks still.
Einschätzung im Vergleich zu anderen Branchen, 1 gering bis 5 hoch.
Unverzichtbar
Die PV-Allgefahrenversicherung ersetzt Module, Wechselrichter und Unterkonstruktion nach Hagel, Sturm, Blitz, Überspannung, Diebstahl und Bedienfehlern.
Deckt Schäden an Dritten durch Eiswurf, Brand, herabfallende Teile und Stromunfälle; Umweltschäden sollten ausdrücklich eingeschlossen sein.
Für Windkraftanlagen, Turbinen und Transformatoren gegen Materialfehler, Kurzschluss und Getriebeschäden, die keine Feuerversicherung deckt.
Dringend empfohlen
Zahlt entgangene Vergütung und Marktprämie, solange die Anlage nach einem Sach- oder Maschinenschaden stillsteht.
Für die Bauzeit: Montageschäden, Unwetter und Diebstahl auf der Baustelle bis zur Inbetriebnahme.
Für Leitsysteme, Fernüberwachung und Handelsschnittstellen, die gezielt angegriffen werden.
Sinnvoll je nach Betrieb
Für Hochwasser, Vermurung und Lawinen an Wasserkraftanlagen und Anlagen in exponierter Lage, wenn nicht schon in der Allgefahrendeckung.
Für Geschäftsführer von Betreibergesellschaften, Bürgerbeteiligungsmodellen und Energiegemeinschaften mit vielen Anteilseignern.
Die Prämien richten sich nach Leistung, Technik, Standort und Selbstbehalt. Photovoltaik ist vergleichsweise günstig, Windkraft wegen Getriebe und Gondel deutlich teurer, Wasserkraft hängt stark von der Hochwasserlage ab.
| Versicherung | Beispiel | Richtwert |
|---|---|---|
| Photovoltaik | PV-Freiflächenanlage 1 MWp, Allgefahren mit Ertragsausfall, Selbstbehalt 1.000 Euro | etwa 1.500 bis 3.500 Euro im Jahr |
| Photovoltaik | Dachanlage 100 kWp auf einem Gewerbebetrieb | etwa 250 bis 600 Euro im Jahr |
| Maschinenbruch | Windkraftanlage 3 MW, Maschinenbruch mit Ertragsausfall | etwa 12.000 bis 30.000 Euro im Jahr |
| Betriebshaftpflicht | Betreibergesellschaft mit PV- und Windanlagen, 10 Mio. Euro Summe mit Umwelthaftung | etwa 800 bis 2.500 Euro im Jahr |
| Maschinenbruch | Kleinwasserkraftwerk 500 kW, Maschinenbruch mit Ertragsausfall | etwa 2.500 bis 6.000 Euro im Jahr |
Zum Vergleich: Die Allgefahrenversicherung einer PV-Freifläche mit 1 MWp kostet im Jahr etwa so viel wie der Stromerlös einer einzigen sonnigen Sommerwoche.
Richtwerte ohne 11 Prozent Versicherungssteuer, Stand September 2026, aus unserer Angebotspraxis und öffentlich genannten Spannen. Energieanlagen werden immer einzeln kalkuliert; das Angebot holen wir mit Ihren technischen Daten und Wartungsverträgen ein.
01
Für: Dachanlage auf einem Betrieb oder Energiegemeinschaft mit wenigen Anlagen
Zusammen etwa 400 bis 1.000 Euro im Jahr
Dieses Paket anfragen02
Für: PV-Freifläche oder einzelne Windkraftanlage mit Finanzierung
Zusammen etwa 3.000 bis 30.000 Euro im Jahr, je nach Technik
Dieses Paket anfragen03
Für: Betreiber mehrerer Parks und Kraftwerke, im Bau und im Betrieb
Zusammen nach Portfolio, ab etwa 25.000 Euro im Jahr
Dieses Paket anfragenSechs Dinge, die Energieerzeugern wirklich passieren. Hier alle an einem einzigen Tag im Juli. Tippen Sie sich durch den Tag und sehen Sie, wer zahlt.
Über Nacht wurden auf der Freifläche 1.200 Meter Kupferkabel ausgegraben und gestohlen, drei Stränge liefern keinen Strom.
Das Getriebe einer Windkraftanlage fällt aus. Kran, Ersatzgetriebe und Montage.
Die Anlage steht elf Wochen, bis das Getriebe getauscht ist.
Das Leitsystem des Parks ist verschlüsselt, die Fernsteuerung ausgefallen. Forensik und Neuaufsetzen.
Ein Hagelzug zerschlägt einen Teil der Module auf der zweiten Freifläche.
Aus einem beschädigten Trafo läuft Öl ins Erdreich eines angrenzenden Ackers. Aushub und Entsorgung.
Welches Paket hätten Sie gehabt?
Beispielhafte Summen, ohne Selbstbeteiligung. Ob und wie viel gezahlt wird, hängt von den Bedingungen ab.
Wir stimmen Allgefahren, Maschinenbruch und Ertragsausfall so aufeinander ab, dass zwischen Hagel, Defekt und Stillstand keine Lücke bleibt.
Energieanlagen zeichnen nur wenige Häuser. Als Makler holen wir Angebote mehrerer Versicherer ein und vergleichen Bedingungen, Selbstbehalte und Ertragsdauer.
Bei Booten regulieren wir Schäden selbst und wissen, wie ein Totalschaden mit Gutachter und Versicherer schnell geklärt wird.
Ein Familienbetrieb, der seit 1989 Sachwerte versichert, in Österreich als deutscher Makler über die Dienstleistungsfreiheit tätig. Die Vergütung trägt der Versicherer.
Fragen und Antworten
Gesetzlich nicht. Finanzierende Banken und Grundeigentümer bei Pachtflächen verlangen aber fast immer Allgefahren, Haftpflicht und oft Ertragsausfall.
Für 1 MWp mit Allgefahren und Ertragsausfall etwa 1.500 bis 3.500 Euro im Jahr, je nach Lage, Hagelzone und Selbstbehalt.
Manchmal gegen Feuer, Sturm und Hagel, aber selten gegen Überspannung, Diebstahl, Bedienfehler und Ertragsausfall. Für gewerbliche Anlagen ist eine eigene PV-Versicherung besser.
Der Betreiber, wenn er die Gefahr nicht ausreichend abgesichert hat, etwa mit Eiserkennung und Warnschildern. Die Betriebshaftpflicht deckt berechtigte Ansprüche.
Wenn der Vertrag die entgangene Vergütung einschließlich Marktprämie nennt, ja. Achten Sie auf die Berechnungsgrundlage im Vertrag.
Die Anlagen versichert meist der jeweilige Eigentümer. Die Gemeinschaft selbst braucht eine Haftpflicht und bei einem Verein oder einer Genossenschaft eine D&O für den Vorstand.
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Wir melden uns innerhalb eines Werktags. Wenn etwas eilt: +49 3375 29 12 77.

Lohnt sich die Hagelversicherung, wenn der Staat ohnehin nach Katastrophen hilft?

Zahlt die Haftpflicht, wenn meine Installation zwei Jahre später einen Brand auslöst?

Versichert uns nach mehreren Bränden in der Branche überhaupt noch jemand?
Diese Seite gilt für folgende Wirtschaftszweige (ÖNACE entspricht auf Klassenebene der europäischen NACE):
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2025 (WZ 2025). Alle Betriebsarten
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Zur BootsversicherungNAMMERT Assekuradeur GmbH mit Sitz in Deutschland, Versicherungsmakler mit Erlaubnis nach § 34d Abs. 1 GewO, Vermittlerregister D-C08Q-TOSD4-37, in Österreich tätig im Rahmen der Dienstleistungsfreiheit. Bei Boots- und Yachtversicherungen sind wir Assekuradeur und nicht Makler. Erstinformation lesen · Stand
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