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Deckt Vermögensschäden aus Buchungs- und Beratungsfehlern, die in der Reisebranche der häufigste und teuerste Schadenfall sind.
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Wer in Österreich Pauschalreisen veranstaltet, darf ohne Insolvenzabsicherung und Eintragung im Veranstalterverzeichnis keinen Euro Anzahlung nehmen. Daneben entstehen die teuren Fälle im Alltag: ein falsch gebuchter Flug, ein abgelaufener Reisepass, den niemand geprüft hat, ein gehacktes Buchungssystem. Hier steht, was ein Reisebüro in Österreich absichern muss und sollte.
Die Frage, die hier fast jeder zuerst stellt
Als Veranstalter von Pauschalreisen oder Vermittler verbundener Reiseleistungen brauchen Sie eine Insolvenzabsicherung nach der Pauschalreiseverordnung und die Eintragung Ihrer Reiseleistungsausübungsberechtigung im GISA. Die Summe ist der höchste Wert aus 13.000 Euro, 18 Prozent des relevanten Jahresumsatzes und 50 Prozent des umsatzstärksten Monats. Anzahlungen sind frühestens elf Monate vor Reiseende und bis 20 Tage vor Abreise höchstens mit 20 Prozent erlaubt, außer die Absicherung deckt alles.
Ein Zahlendreher im Datum, der falsche Flughafen, ein Name, der nicht zum Pass passt: Umbuchungen und Ersatzflüge kosten schnell mehrere tausend Euro.
Wer zur Visumpflicht oder zum Reisepass berät und irrt, haftet für die geplatzte Reise.
Fällt eine Airline oder ein Leistungsträger aus, müssen Sie als Veranstalter trotzdem leisten. Ihre Insolvenzabsicherung greift nur bei Ihrer eigenen Pleite.
Reisedaten, Passkopien und Kreditkarten machen Reisebüros zu lohnenden Zielen. Ein Datenleck muss binnen 72 Stunden gemeldet werden.
Baustelle neben dem Hotel, fehlender Meerblick: Preisminderungen und Schadenersatz für entgangene Urlaubsfreude treffen den Veranstalter.
Bei selbst geführten Gruppenreisen haften Sie für Organisationsfehler vor Ort, etwa bei einer schlecht gewählten Wanderroute.
Einschätzung im Vergleich zu anderen Branchen, 1 gering bis 5 hoch.
Unverzichtbar
Deckt Vermögensschäden aus Buchungs- und Beratungsfehlern, die in der Reisebranche der häufigste und teuerste Schadenfall sind.
Dringend empfohlen
Für Personen- und Sachschäden im Geschäftslokal und, als Veranstalter, aus eigenen Reiseleistungen wie geführten Gruppenreisen.
Für Datenlecks, Betrug über gefälschte Zahlungsaufforderungen und Ausfall des Buchungssystems in der Hauptsaison.
Sinnvoll je nach Betrieb
Für Einrichtung, Technik und Prospektlager im Geschäftslokal.
Für Rechner, Drucker und Telefonanlage, ohne die kein Kunde bedient werden kann.
Für Streit mit Leistungsträgern um Rückzahlungen oder mit Kunden um Preisminderung.
Für eigene Reisen zu Inspektionen und Messen, mit Reisekranken und Stornoschutz.
Die größte Position ist für Veranstalter die Insolvenzabsicherung, deren Summe sich nach dem Umsatz richtet und deren Prämie der Versicherer nach Ihrer Bonität festlegt. Die Vermögensschadenhaftpflicht ist im Vergleich günstig und sollte trotzdem nie fehlen.
| Versicherung | Beispiel | Richtwert |
|---|---|---|
| Berufshaftpflicht | Reisebüro als Vermittler, Vermögensschäden bis 250.000 Euro | etwa 400 bis 900 Euro im Jahr |
| Berufshaftpflicht | Kleiner Veranstalter mit eigenen Pauschalreisen, 500.000 Euro | etwa 900 bis 2.000 Euro im Jahr |
| Betriebshaftpflicht | Geschäftslokal mit drei Mitarbeitern, eigene Gruppenreisen | etwa 250 bis 600 Euro im Jahr |
| Cyberversicherung | Buchungssystem, Kundendaten, Kartenzahlung | etwa 500 bis 1.200 Euro im Jahr |
Zum Vergleich: Die Vermögensschadenhaftpflicht eines Reisebüros kostet im Jahr ungefähr so viel wie die Provision aus zwei bis drei Pauschalreisen für eine Familie.
Richtwerte ohne 11 Prozent Versicherungssteuer, Stand September 2026, aus unserer Angebotspraxis. Die Regeln zur Insolvenzabsicherung stammen von der WKO. Deren Prämie ist nicht enthalten, weil sie von Umsatz und Bonität abhängt; die Versicherungslösung ist meist günstiger als eine Bankgarantie.
01
Für: Reisebüro, das fremde Pauschalreisen verkauft
Zusammen etwa 650 bis 1.500 Euro im Jahr
Dieses Paket anfragen02
Für: Reisebüro mit Geschäftslokal, Buchungssystem und Angestellten
Zusammen etwa 1.400 bis 3.200 Euro im Jahr
Dieses Paket anfragen03
Für: eigene Pauschalreisen und Gruppenreisen, zusätzlich zur Insolvenzabsicherung
Zusammen etwa 2.500 bis 5.500 Euro im Jahr
Dieses Paket anfragenSechs Dinge, die in Reisebüros wirklich passieren, hier alle an einem Tag Anfang Juli. Tippen Sie sich durch und sehen Sie, wer zahlt.
Eine Familie steht am Flughafen Wien, der Flug war für den Vormonat gebucht. Ersatzflüge für vier Personen in der Hauptsaison.
Ein Kunde darf nicht nach Übersee einreisen, weil die elektronische Einreisegenehmigung fehlte, zu der Sie beraten hatten.
Eine gefälschte Mail eines Hotelpartners bringt Ihre Buchhaltung dazu, eine Rechnung auf ein fremdes Konto zu zahlen.
Eine Kundin stolpert über die Kante des Prospektständers im Geschäft und bricht sich das Handgelenk.
Auf Ihrer geführten Wanderreise verletzt sich ein Teilnehmer auf einem gesperrten Weg, den die Reiseleitung gewählt hatte.
Ein Blitzschlag zerstört Server und Telefonanlage, zwei Tage lang geht keine Buchung hinaus.
Welches Paket hätten Sie gehabt?
Beispielhafte Summen, ohne Selbstbeteiligung. Ob und wie viel gezahlt wird, hängt von den Bedingungen ab.
Die Insolvenzabsicherung schützt Ihre Kunden, nicht Sie. Wir sorgen dafür, dass auch Ihre eigenen Fehler versichert sind.
Wir holen Angebote für Vermögensschaden, Haftpflicht und Cyber ein und erklären die Unterschiede, statt nur den Preis zu nennen.
In der Bootsversicherung regulieren wir Schäden selbst und wissen, wie wichtig eine saubere Dokumentation ist, gerade bei Beratungsfehlern.
Wir sind ein deutscher Makler und in Österreich im Rahmen der Dienstleistungsfreiheit tätig. Die Vergütung zahlt der Versicherer.
Fragen und Antworten
Wenn Sie Pauschalreisen veranstalten oder verbundene Reiseleistungen vermitteln, ja. Wer nur fremde Pauschalreisen im Namen des Veranstalters verkauft, braucht sie in der Regel nicht, sollte das aber mit der WKO klären.
Mindestens 13.000 Euro, sonst der höhere Wert aus 18 Prozent des relevanten Jahresumsatzes und 50 Prozent des umsatzstärksten Monats. Wer im stärksten Monat über eine Million Euro umsetzt, kann unter Bedingungen auf 18 Prozent des Jahresumsatzes, mindestens 500.000 Euro, gehen.
Das legt der Versicherer nach Umsatz und Bonität fest, oft mit Sicherheiten. Die Versicherungslösung ist meist günstiger als eine Bankgarantie; ein Angebot holen wir auf Wunsch ein.
Nein. Das ist ein reiner Vermögensschaden, den nur eine Vermögensschadenhaftpflicht deckt.
Ja. Für die Insolvenzabsicherung braucht es eine rund um die Uhr erreichbare Stelle im Inland, die im Ernstfall Rückzahlungen und Rückreisen organisiert. Das übernimmt meist der Versicherer oder ein von ihm beauftragter Dienstleister.
Angestellte Reiseleiter sind bei der AUVA für Arbeitsunfälle versichert. Für Behandlungskosten im Ausland und Rücktransport ist eine Reiseversicherung sinnvoll.
NAMMERT Versicherungsmakler
Die empfohlenen Versicherungen sind schon angekreuzt. Ändern Sie, was nicht passt, wir holen Angebote ein und melden uns mit einem Vergleich.
Wir melden uns innerhalb eines Werktags. Wenn etwas eilt: +49 3375 29 12 77.

Hafte ich, wenn einem Gast im Zimmer etwas gestohlen wird?

Reicht die gesetzliche Mindestsumme für einen Reisebus?

Brauche ich für jede Veranstaltung eine eigene Versicherung?
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Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2025 (WZ 2025). Alle Betriebsarten
Boot oder Yacht? Da sind wir nicht Makler, sondern Assekuradeur: eigene Tarife, eigene Schadenregulierung.
Zur BootsversicherungNAMMERT Assekuradeur GmbH mit Sitz in Deutschland, Versicherungsmakler mit Erlaubnis nach § 34d Abs. 1 GewO, Vermittlerregister D-C08Q-TOSD4-37, in Österreich tätig im Rahmen der Dienstleistungsfreiheit. Bei Boots- und Yachtversicherungen sind wir Assekuradeur und nicht Makler. Erstinformation lesen · Stand
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