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Versicherungsmakler / Betriebsarten / Bildung und Soziales

Versicherungen für Privatschulen, Internate und Nachhilfeinstitute in Österreich

Eine Privatschule mit Öffentlichkeitsrecht hat andere Pflichten als ein Nachhilfeinstitut, aber eines verbindet beide: Eltern vertrauen Ihnen ihre Kinder an, und sie erwarten, dass für jeden Unfall, jede Skiwoche und jeden Datenverlust jemand geradesteht. Hier steht, was ein privater Schulerhalter in Österreich versichern sollte und was es kostet.

Versicherungen für Privatschulen und Nachhilfe

Die Frage, die hier fast jeder zuerst stellt

Sind unsere Schüler über die AUVA versichert?

An Privatschulen mit Öffentlichkeitsrecht ja, über die gesetzliche Schülerunfallversicherung, auch bei Schulveranstaltungen. Ohne Öffentlichkeitsrecht und bei Nachhilfe, Lernbetreuung oder Kursen besteht dieser Schutz in der Regel nicht. Dann ist eine Gruppenunfallversicherung sinnvoll, und die Haftpflicht der Schule bleibt in jedem Fall nötig.

Was in dieser Branche schiefgeht

  1. 01

    Pause und Turnsaal

    Ein Kind stürzt auf der Stiege, eines verletzt sich beim Völkerball. Eltern fragen immer, ob die Aufsicht gereicht hat.

  2. 02

    Skikurs und Sprachreise

    Schulveranstaltungen im Ausland sind der Höhepunkt des Jahres und das größte Haftungsrisiko: Pisten, Busse, Unterkünfte.

  3. 03

    Chemie und Werkraum

    Experimente, Lötkolben, Kreissägen im Werkunterricht. Ein Fehler reicht für Verbrennungen oder Schnittverletzungen.

  4. 04

    Daten von Kindern

    Zeugnisse, Förderbedarf, Gesundheitsangaben und Fotos auf Lernplattformen. Ein Datenleck trifft Kinder besonders.

  5. 05

    Gebäude und Ausstattung

    Laptops, Beamer, Physiksammlung, Bibliothek. Einbrüche in Schulen am Wochenende sind häufig, ebenso Wasserschäden in den Ferien.

  6. 06

    Streit mit Eltern

    Schulgeld, Ausschluss eines Schülers, Vorwurf der falschen Förderung. Solche Konflikte landen immer öfter bei Anwälten.

Risiko-Radar
Haftung 4Feuer und Wasser 3Diebstahl 2Cyber 3Ausfall 3Gesundheit 3

Einschätzung im Vergleich zu anderen Branchen, 1 gering bis 5 hoch.

Welche Versicherungen Sie brauchen

Unverzichtbar

Betriebshaftpflicht

Deckt Verletzung der Aufsichtspflicht, Unfälle im Gebäude und bei Schulveranstaltungen sowie Schäden an Sachen von Schülern und Eltern.

Dringend empfohlen

Gruppenunfallversicherung

Für Schüler ohne gesetzlichen Schutz, etwa in Nachhilfe oder Nachmittagsbetreuung, und als Ergänzung bei Skikurs und Sportwochen.

Betriebsinhalt

Für Möbel, IT, Laborausstattung und Bibliothek gegen Feuer, Einbruch, Leitungswasser und Sturm.

Berufshaftpflicht

Für Vermögensschäden aus Beratung und Unterricht, etwa bei falscher Schullaufbahnberatung oder Fehlern bei Prüfungsanmeldungen.

Cyberversicherung

Für Lernplattform, Schülerverwaltung und Gesundheitsdaten, deren Verlust der Datenschutzbehörde gemeldet werden muss.

Sinnvoll je nach Betrieb

D&O-Versicherung

Für Vorstand oder Geschäftsführung des Schulerhalters, oft ein Verein, eine Stiftung oder eine GmbH.

Betriebsgebäude

Für das eigene Schulgebäude, Internat oder Turnsaal, wenn der Schulerhalter Eigentümer ist.

Betriebliche Vorsorge

Eine Pensionskassen- oder Zukunftssicherungslösung hilft, Lehrkräfte zu halten, die im öffentlichen Dienst mehr bekämen.

Was es kostet: Beispielprämien

Die Prämien richten sich nach Zahl der Schüler und Lehrkräfte, nach Art der Schule und nach Schulveranstaltungen im Ausland. Nachhilfeinstitute zahlen wenig, Internate mit Sportangebot deutlich mehr.

VersicherungBeispielRichtwert
BetriebshaftpflichtNachhilfeinstitut mit einem Standort, 3 Mio. Euro Summeetwa 150 bis 400 Euro im Jahr
BetriebshaftpflichtPrivatschule mit 200 Schülern, inklusive Schulveranstaltungen im Auslandetwa 800 bis 2.000 Euro im Jahr
BetriebsinhaltAusstattung und IT im Wert von 250.000 Euroetwa 500 bis 1.200 Euro im Jahr
CyberversicherungSchule mit Lernplattform und Schülerverwaltung, 500.000 Euro Summeetwa 800 bis 2.000 Euro im Jahr
GruppenunfallversicherungNachhilfeschüler pauschal, bis 300 Teilnehmeretwa 200 bis 500 Euro im Jahr

Zum Vergleich: Haftpflicht, Inhalt und Cyber einer kleinen Privatschule kosten im Jahr etwa so viel wie das Jahresschulgeld für ein bis zwei Kinder an einer konfessionellen Privatschule.

Richtwerte ohne 11 Prozent Versicherungssteuer, Stand September 2026, aus unserer Angebotspraxis und öffentlich genannten Spannen. Öffentliche Tarife für Schulen gibt es kaum; das genaue Angebot holen wir für Ihre Schule ein.

Quellen der Preisbeispiele

Unsere Vorschläge: drei Pakete

01

Start

Für: Nachhilfe- oder Lerninstitut mit einem Standort

  • Betriebshaftpflicht
  • Gruppenunfallversicherung

Zusammen etwa 350 bis 900 Euro im Jahr

Dieses Paket anfragen

02

Schule

Für: Privatschule oder Schulerhalterverein mit Schulveranstaltungen

  • Betriebshaftpflicht
  • Betriebsinhalt
  • Cyberversicherung
  • Berufshaftpflicht

Zusammen etwa 2.000 Euro bis 5.000 Euro im Jahr

Dieses Paket anfragen

03

Rundum

Für: Schule mit eigenem Gebäude, Internat und mehreren Standorten

  • Betriebshaftpflicht
  • Betriebsinhalt
  • Cyberversicherung
  • Berufshaftpflicht
  • Betriebsgebäude
  • D&O-Versicherung
  • Gruppenunfallversicherung
  • Betriebliche Vorsorge

Zusammen etwa 6.000 Euro im Jahr und mehr

Dieses Paket anfragen

Der schlimmste Tag in der Privatschule

Sechs Dinge, die Privatschulen und Nachhilfeinstituten wirklich passieren. Hier alle an einem einzigen Schultag im Februar. Tippen Sie sich durch den Tag und sehen Sie, wer zahlt.

Schaden bis jetzt74.500 Euro
  1. Nach dem Wochenende zeigt sich: Einbruch in den EDV-Saal, 18 Laptops und zwei Beamer sind weg.

    19.000 Euro · Zahlt: Betriebsinhalt

  2. In der Pause stürzt ein Schüler über einen losen Handlauf auf der Stiege und bricht sich den Arm. Die Eltern fordern Schmerzensgeld.

    6.500 Euro · Zahlt: Betriebshaftpflicht

  3. Beim Skikurs in Tirol fährt eine Schülerin in eine Absperrung, die Begleitlehrerin hatte die Gruppe getrennt. Hubschrauber und Operation.

    24.000 Euro · Zahlt: Betriebshaftpflicht

  4. Auf der Lernplattform waren Förderberichte öffentlich einsehbar. Meldung, Anwalt, Information der Familien.

    12.000 Euro · Zahlt: Cyberversicherung

  5. Ein Nachhilfeschüler ohne gesetzlichen Unfallschutz stürzt vom Fahrradständer und bricht sich das Handgelenk, es bleibt eine Einschränkung.

    4.000 Euro · Zahlt: Gruppenunfallversicherung

  6. Eltern werfen der Schule vor, ihr Kind zu spät zur externen Reifeprüfung angemeldet zu haben. Ein Schuljahr und die Kosten dafür.

    9.000 Euro · Zahlt: Berufshaftpflicht

Welches Paket hätten Sie gehabt?

Davon zahlt die Versicherung: 0 Euro
Aus eigener Tasche: 74.500 Euro

Beispielhafte Summen, ohne Selbstbeteiligung. Ob und wie viel gezahlt wird, hängt von den Bedingungen ab.

Konkrete Tipps vom Makler

  1. Lassen Sie Schulveranstaltungen im In- und Ausland, Skikurse und Sportwochen ausdrücklich im Vertrag nennen.
  2. Prüfen Sie, welche Ihrer Schüler über die AUVA versichert sind. Für Nachhilfe, Kurse und Betreuung ohne Öffentlichkeitsrecht brauchen Sie eine eigene Unfallversicherung.
  3. Nehmen Sie Schäden an Sachen von Schülern ein, etwa Brillen, Instrumente und Handys, mit einer angemessenen Summe.
  4. Versichern Sie IT und Laborausstattung mit Einbruch und Vandalismus, gerade für die Ferien und Wochenenden.
  5. Schließen Sie eine Cyberversicherung ab, bevor Sie eine Lernplattform mit Gesundheits- und Förderdaten betreiben.
  6. Regeln Sie im Schulvertrag, welche Versicherung bei Schulveranstaltungen gilt, und informieren Sie die Eltern schriftlich.

Warum NAMMERT für Ihren Betrieb

Wir verstehen Aufsicht und Unfall

Bei Schulen gehören Haftpflicht, Schülerunfallversicherung und private Ergänzung zusammen. Wir zeigen, wo die AUVA endet und was Sie ergänzen sollten.

Mehrere Versicherer, klare Wahl

Als Makler holen wir Angebote mehrerer Versicherer ein und prüfen, ob Skikurse, Auslandsreisen und Lernplattformen wirklich drin sind.

Schadenerfahrung aus erster Hand

Bei Booten regulieren wir Schäden selbst. Dieses Wissen hilft, wenn nach einem Unfall beim Skikurs schnell geklärt werden muss, wer zahlt.

Familienbetrieb seit 1989

Seit 1989 in Familienhand, in Österreich als deutscher Makler über die Dienstleistungsfreiheit tätig. Für den Schulerhalter entstehen durch uns keine Kosten.

Fragen und Antworten

Häufig gefragt

Braucht eine Privatschule eine Haftpflichtversicherung?

Gesetzlich ist sie nicht allgemein vorgeschrieben, praktisch verlangen sie Schulerhalter, Förderstellen und Vermieter. Ohne sie haftet der Schulerhalter mit seinem Vermögen für jeden Aufsichtsfehler.

Sind Privatschüler über die AUVA unfallversichert?

An Privatschulen mit Öffentlichkeitsrecht ja. Bei Schulen ohne Öffentlichkeitsrecht, bei Nachhilfe und Kursen in der Regel nicht.

Deckt die Haftpflicht den Skikurs im Ausland?

Wenn Schulveranstaltungen im Ausland eingeschlossen sind, ja. Prüfen Sie das vor jeder Reise, besonders bei Zielen außerhalb Europas.

Was kostet die Versicherung eines Nachhilfeinstituts?

Die Haftpflicht beginnt bei etwa 150 Euro im Jahr, mit Unfallversicherung für die Schüler meist zwischen 350 und 900 Euro.

Wer haftet, wenn eine Lehrkraft einen Fehler macht?

Gegenüber den Eltern zunächst der Schulerhalter. Die Betriebshaftpflicht deckt angestellte und freie Lehrkräfte mit, wenn sie im Vertrag genannt sind.

Sind Schülerdaten versichert?

In der Betriebshaftpflicht meist nicht. Für Datenlecks, Meldepflichten und Ansprüche der Familien brauchen Sie eine Cyberversicherung.

NAMMERT Versicherungsmakler

Angebote für Privatschule anfordern

Die empfohlenen Versicherungen sind schon angekreuzt. Ändern Sie, was nicht passt, wir holen Angebote ein und melden uns mit einem Vergleich.

1Für wen?
2Welche Versicherungen?

Mehrere möglich. Zu jeder gewählten Sparte erscheinen die Angaben, die ein Versicherer für ein Angebot braucht.

Privat

Gewerbe

3Angaben zu Ihren Wünschen

Betriebshaftpflichtversicherung

Berufshaftpflicht und Vermögensschadenhaftpflicht

Betriebsinhaltsversicherung

Cyberversicherung für Betriebe

Gruppenunfallversicherung für Dienstnehmer

4Ihr bisheriger Vertrag
5Wie erreichen wir Sie?

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Hafte ich, wenn ein Unternehmen meinen Rat umsetzt und Geld verliert?

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Diese Seite gilt für folgende Wirtschaftszweige (ÖNACE entspricht auf Klassenebene der europäischen NACE):

  • 85.20 Grundschulen
  • 85.31 Allgemeinbildende weiterführende Schulen
  • 85.32 Berufsbildende weiterführende Schulen
  • 85.33 Postsekundärer, nicht tertiärer Unterricht
  • 85.40 Tertiärer Unterricht
  • 85.53 Fahr- und Flugschulen
  • 85.61 Vermittlungstätigkeiten für Erziehung und Unterricht
  • 85.69 Erbringung von Dienstleistungen für Erziehung und Unterricht a. n. g.

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2025 (WZ 2025). Alle Betriebsarten

Boot oder Yacht? Da sind wir nicht Makler, sondern Assekuradeur: eigene Tarife, eigene Schadenregulierung.

Zur Bootsversicherung

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