Betriebshaftpflicht
Deckt Personen- und Sachschäden an Locations, bei Passanten und Mitwirkenden. Wichtig sind eingeschlossene Mietsachschäden an Räumen.
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Ein Drehtag mit Team, Technik und Location kostet schnell 15.000 Euro. Fällt die Hauptdarstellerin aus, schlägt Hagel auf den Kamerakran oder beschädigt das Team die Stuckdecke im gemieteten Palais, ist dieses Geld weg. Hier steht, welche Versicherungen eine Produktionsfirma in Österreich braucht und welche nur für einzelne Projekte.
Die Frage, die hier fast jeder zuerst stellt
Die Grundversicherungen laufen besser als Jahresvertrag: Haftpflicht, eigenes Equipment, Mietgeräte bis zu einer Jahressumme. Für große Projekte kommt eine Produktionsversicherung dazu, die Ausfallkosten bei Krankheit von Schlüsselpersonen oder zerstörtem Material übernimmt. Förderstellen und Sender fragen oft genau danach. Diese Sonderdeckungen holen wir je Projekt über spezialisierte Versicherer ein.
Gemietete Wohnungen, Schlösser und Geschäftslokale werden mit Licht, Kabeln und Dollyschienen bespielt. Kratzer im Parkett und Brandflecken sind Alltag.
Kameras, Optiken und Licht vom Verleih sind oft mehr wert als das eigene Material, und die Verleihverträge verlagern das Risiko vollständig auf Sie.
Erkrankt die Regisseurin oder der Hauptdarsteller, stehen Team und Technik bezahlt herum. Ohne Produktionsausfallversicherung trägt das die Firma.
Eine defekte Festplatte nach dem Dreh vernichtet Tage an Arbeit. Nachdrehen kostet oft mehr als der ursprüngliche Drehtag.
Stunts, Höhenarbeit, Fahrzeugszenen und schwere Lasten: Verletzte Komparsen oder Passanten sind Haftpflichtfälle.
Nicht geklärte Musikrechte, erkennbare Marken oder Personen ohne Freigabe können einen fertigen Film blockieren.
Einschätzung im Vergleich zu anderen Branchen, 1 gering bis 5 hoch.
Unverzichtbar
Deckt Personen- und Sachschäden an Locations, bei Passanten und Mitwirkenden. Wichtig sind eingeschlossene Mietsachschäden an Räumen.
Versichert eigene und gemietete Kameras, Optiken, Licht und Ton gegen Bruch, Diebstahl und Transportschäden, auch am Drehort.
Dringend empfohlen
Für Vermögensschäden beim Auftraggeber und Rechteverletzungen, etwa bei Werbefilmen mit knappen Sendeterminen.
Zahlt laufende Kosten, wenn Studio oder Schnittplatz nach Brand oder Wasserschaden ausfallen. Für Ausfälle am Set gibt es die projektbezogene Produktionsversicherung.
Sinnvoll je nach Betrieb
Wer mehrere Transporter, Kamerawagen oder Generatorfahrzeuge betreibt, spart mit einem Flottenvertrag.
Luftaufnahmen brauchen eine gewerbliche Drohnenhaftpflicht nach dem Luftfahrtgesetz.
Schützt vor Erpressung mit verschlüsseltem Rohmaterial und vor Datenlecks bei unveröffentlichten Produktionen.
Die Beiträge hängen stark vom Projektvolumen ab. Kleine Produktionsfirmen kommen mit Jahresverträgen aus, bei Spielfilmen und großen Werbeproduktionen wird die Versicherung je Projekt mit einem Anteil am Budget kalkuliert.
| Versicherung | Beispiel | Richtwert |
|---|---|---|
| Betriebshaftpflicht | Produktionsfirma mit bis zu fünf Fixangestellten, 5 Mio. Euro Deckung, Mietsachschäden eingeschlossen | etwa 600 bis 1.500 Euro im Jahr |
| Elektronikversicherung | Eigenes Kamera-, Licht- und Tonequipment im Neuwert von 80.000 Euro, Allgefahren | etwa 1.200 bis 2.800 Euro im Jahr |
| Elektronikversicherung | Jahresdeckung für Mietgeräte bis 150.000 Euro Einzelwert | etwa 800 bis 2.000 Euro im Jahr |
| Berufshaftpflicht | Werbefilmproduktion, 500.000 Euro Vermögensschaden | etwa 700 bis 1.600 Euro im Jahr |
| Drohnenversicherung | Gewerbliche Drohnenhaftpflicht, 3 Mio. Euro | etwa 168 bis 230 Euro im Jahr |
Zum Vergleich: Haftpflicht und Equipmentversicherung einer kleinen Produktionsfirma kosten im Jahr etwa so viel wie die Miete eines Kamerapakets für zwei bis drei Drehtage.
Richtwerte ohne 11 Prozent Versicherungssteuer, Stand September 2026, aus unserer Angebotspraxis; die Drohnenbeiträge aus öffentlich genannten Tarifen. Produktionsausfall- und Negativversicherungen werden je Projekt kalkuliert und sind hier nicht enthalten.
01
Für: Videograf oder Zwei-Personen-Firma mit eigenem Equipment
Zusammen etwa 900 bis 2.000 Euro im Jahr
Dieses Paket anfragen02
Für: Werbe- und Imagefilme mit Mietgeräten, Locations und Auftraggebern aus der Wirtschaft
Zusammen etwa 2.500 bis 5.500 Euro im Jahr
Dieses Paket anfragen03
Für: Produktionsfirma mit Studio, Schnitt, Fahrzeugen und Fixangestellten
Zusammen etwa 6.000 bis 14.000 Euro im Jahr
Dieses Paket anfragenSechs Schäden, die bei Produktionen wirklich vorkommen, hier alle an einem Drehtag in Wien. Tippen Sie sich durch und sehen Sie, wer zahlt.
Beim Ausladen rollt ein Lichtwagen gegen die Glastür der gemieteten Altbauwohnung.
Ein gemietetes Zoomobjektiv fällt vom Stativkopf. Der Verleih stellt die Reparatur und den Nutzungsausfall in Rechnung.
Ein Passant stolpert über ein schlecht abgedecktes Kabel am Gehsteig und bricht sich den Arm.
Die Drohne streift bei einer Kranfahrt eine Hausfassade und stürzt auf ein geparktes Auto.
Der Werbespot für eine Brauerei wird nicht rechtzeitig fertig, weil Rohmaterial falsch gesichert wurde. Die gebuchte TV-Schaltung verfällt.
Aus dem Kamerawagen vor dem Hotel werden zwei Kamerabodies und ein Monitor gestohlen.
Welches Paket hätten Sie gehabt?
Beispielhafte Summen, ohne Selbstbeteiligung. Ob und wie viel gezahlt wird, hängt von den Bedingungen ab.
Wir bauen eine Grundausstattung, die das ganze Jahr läuft, und ergänzen sie je Projekt um Produktionsausfall und Sonderrisiken über spezialisierte Versicherer.
Als Makler holen wir mehrere Angebote ein und achten auf das Kleingedruckte zu Mietgeräten, Nachtzeit und Drehorten im Ausland.
In der Bootsversicherung regulieren wir selbst. Das hilft, wenn ein Verleih nach einem Objektivschaden hohe Forderungen stellt.
Wir sind ein deutscher Makler, in Österreich im Rahmen der Dienstleistungsfreiheit tätig, und für Sie kostenlos, weil der Versicherer die Vergütung zahlt.
Fragen und Antworten
Zuerst eine Betriebshaftpflicht mit Mietsachschäden und eine Versicherung für das Equipment. Wer Auftragsproduktionen für Unternehmen macht, braucht zusätzlich eine Vermögensschadenhaftpflicht.
Sie zahlt Mehrkosten, wenn ein Dreh durch Krankheit einer Schlüsselperson, zerstörtes Material oder bestimmte äußere Ereignisse verschoben oder abgebrochen werden muss. Sie wird je Projekt abgeschlossen.
Nur, wenn fremde Geräte ausdrücklich eingeschlossen sind. Viele Verträge versichern nur Eigentum. Eine eigene Mietgerätedeckung ist meist günstiger als die Tagesprämie des Verleihs.
Eine kleine Firma zahlt für Haftpflicht und eigenes Equipment etwa 900 bis 2.000 Euro im Jahr. Mit Vermögensschäden, Mietgeräten und Drohne sind es eher 2.500 bis 5.500 Euro.
Die Produktion, die die Location gemietet hat. Die Betriebshaftpflicht zahlt nur, wenn Mietsachschäden eingeschlossen sind. Protokollieren Sie den Zustand vor und nach dem Dreh mit Fotos.
Angemeldete Beschäftigte sind über die AUVA unfallversichert. Für Selbstständige in der Crew und für Komparsen ohne Anstellung empfehlen wir eine Gruppenunfallversicherung je Projekt.
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Wer zahlt, wenn die Hochzeitsbilder verloren gehen?

Wer zahlt, wenn eine Session-Aufnahme verloren geht?

Brauche ich für jede Veranstaltung eine eigene Versicherung?
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Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2025 (WZ 2025). Alle Betriebsarten
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Zur BootsversicherungNAMMERT Assekuradeur GmbH mit Sitz in Deutschland, Versicherungsmakler mit Erlaubnis nach § 34d Abs. 1 GewO, Vermittlerregister D-C08Q-TOSD4-37, in Österreich tätig im Rahmen der Dienstleistungsfreiheit. Bei Boots- und Yachtversicherungen sind wir Assekuradeur und nicht Makler. Erstinformation lesen · Stand
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