Berufshaftpflicht
Zahlt, wenn Ihr Kunde durch einen Entwurfsfehler, falsche Druckdaten oder eine Schutzrechtsverletzung Geld verliert.
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Ein Logo, das einer fremden Marke zu ähnlich sieht. Ein Schnittmuster mit falschem Maß, nach dem 2.000 Jacken genäht werden. Eine Verpackung, deren Stanzform nicht passt. Designfehler zeigen sich oft erst beim Kunden und dort werden sie teuer. Hier steht, wie Sie sich als Designerin oder Designer in Österreich dagegen absichern.
Die Frage, die hier fast jeder zuerst stellt
Ja, wenn Sie dem Kunden ein freies Logo zugesagt haben, und das ist fast immer der Fall. Der Markeninhaber verlangt Unterlassung und Kosten vom Kunden, der Kunde fordert Umgestaltung, Neudruck und Anwaltskosten von Ihnen. Das deckt eine Vermögensschadenhaftpflicht mit eingeschlossenen Schutzrechtsverletzungen. Eine Markenrecherche vor der Übergabe senkt das Risiko deutlich.
Logos, Stoffmuster und Produktformen können eingetragene Rechte Dritter verletzen, auch ohne Absicht. Die Kosten der Umstellung trägt am Ende oft die Designerin.
Ein Fehler im Schnittmuster, in der Stanzkontur oder in der technischen Zeichnung vervielfacht sich in der Produktion mit jeder Stückzahl.
Falsch angelegte Druckdaten, fehlende Beschnittzugaben oder falsche Farbprofile führen zu Fehlauflagen, die der Kunde nicht abnimmt.
Wenn ein Griff bricht oder eine Kante verletzt, prüft der Hersteller, ob der Fehler schon im Entwurf lag.
Leihgaben von Kunden, Stoffe und Prototypen im Atelier sind wertvoll und oft nicht über den Kunden versichert.
Ein Festplattendefekt oder Verschlüsselungstrojaner kurz vor der Abgabe kostet Tage an Arbeit und manchmal den Kunden.
Einschätzung im Vergleich zu anderen Branchen, 1 gering bis 5 hoch.
Unverzichtbar
Zahlt, wenn Ihr Kunde durch einen Entwurfsfehler, falsche Druckdaten oder eine Schutzrechtsverletzung Geld verliert.
Dringend empfohlen
Für Personen- und Sachschäden, etwa bei Terminen beim Kunden oder wenn Ihr Produktdesign später einen Schaden mitverursacht.
Grafikrechner, Tablets, Plotter und 3D-Drucker sind teuer und fallen durch Bedienfehler, Überspannung oder Diebstahl aus.
Sinnvoll je nach Betrieb
Deckt Atelier, Stoffe, Muster und Prototypen gegen Feuer, Leitungswasser und Einbruch.
Hilft bei Datenverlust durch Hackerangriffe und bezahlt Wiederherstellung und Betriebsausfall.
Für den Streit um nicht bezahlte Honorare oder Nutzungsrechte, der bei Kreativen häufig vorkommt.
Die Beiträge hängen vor allem von der Art des Designs ab. Kommunikationsdesign ist günstig zu versichern, Produkt- und Industriedesign kostet deutlich mehr, weil Folgeschäden am Produkt möglich sind.
| Versicherung | Beispiel | Richtwert |
|---|---|---|
| Berufshaftpflicht | Grafikdesign als Ein-Personen-Unternehmen, 100.000 Euro Vermögensschaden | etwa 250 bis 500 Euro im Jahr |
| Berufshaftpflicht | Produkt- oder Industriedesign mit technischen Zeichnungen, 500.000 Euro Deckung | etwa 700 bis 1.800 Euro im Jahr |
| Betriebshaftpflicht | Kleines Studio, 3 Mio. Euro pauschal für Personen- und Sachschäden | etwa 150 bis 350 Euro im Jahr |
| Elektronikversicherung | Arbeitsplätze, Tablets und Plotter mit 15.000 Euro Neuwert | etwa 150 bis 350 Euro im Jahr |
Zum Vergleich: Die Haftpflicht mit Vermögensschäden für ein Grafikstudio kostet im Jahr etwa so viel wie ein einfaches Logo für ein Kleinunternehmen.
Richtwerte ohne 11 Prozent Versicherungssteuer, Stand September 2026, geschätzt aus unserer Angebotspraxis und im Abgleich mit öffentlich genannten Beiträgen für Kreativberufe. Für Modedesign mit eigener Kollektion kommt die Ware dazu. Das genaue Angebot holen wir für Sie ein.
01
Für: Grafikdesignerin oder Illustrator mit Gewerbeschein, Arbeit am eigenen Rechner
Zusammen etwa 250 bis 500 Euro im Jahr
Dieses Paket anfragen02
Für: Studio mit eigenen Räumen, Technik und ein bis drei Mitarbeitenden
Zusammen etwa 600 bis 1.300 Euro im Jahr
Dieses Paket anfragen03
Für: Produkt- oder Modedesign mit Prototypen, Mustern und Industriekunden
Zusammen etwa 1.700 bis 3.800 Euro im Jahr
Dieses Paket anfragenSechs Schäden, die Designerinnen und Designern wirklich passieren, verteilt auf einen einzigen Mittwoch. Tippen Sie sich durch und sehen Sie, wer zahlt.
Ein Markeninhaber verlangt die Unterlassung eines Logos, das Sie für eine Bäckereikette entworfen haben. Schilder und Verpackungen müssen neu.
Die Stanzkontur einer Faltschachtel ist um zwei Millimeter zu klein. 20.000 Schachteln passen nicht.
Beim Kundentermin fällt Ihr Musterkoffer auf den Parkettboden im Showroom und hinterlässt tiefe Kerben.
Der 3D-Drucker überhitzt, das Gehäuse schmilzt, die Elektronik ist hin.
Ein Verschlüsselungstrojaner sperrt den Server mit allen offenen Projekten.
Einbruch ins Atelier: Laptop, Tablet und die Prototypen einer Leuchtenserie sind weg.
Welches Paket hätten Sie gehabt?
Beispielhafte Summen, ohne Selbstbeteiligung. Ob und wie viel gezahlt wird, hängt von den Bedingungen ab.
Bei Designpolizzen liegt der Unterschied zwischen den Versicherern in den Ausschlüssen für Konstruktion, Schutzrechte und Druckdaten. Genau dort vergleichen wir.
Als Makler sind wir an kein Haus gebunden und holen für Ihr Studio mehrere Angebote ein.
Atelier, Technik, Auto und Ihre private Vorsorge laufen bei uns zusammen, mit einer Nummer und einer Mail.
Wir sind ein deutscher Makler, in Österreich im Rahmen der Dienstleistungsfreiheit tätig. Für Sie ist die Beratung kostenlos, die Vergütung zahlt der Versicherer.
Fragen und Antworten
Gesetzlich nicht. Sie ist aber die wichtigste Versicherung, weil Designfehler selten Menschen verletzen, aber oft viel Geld kosten.
Wenn Schutzrechtsverletzungen eingeschlossen sind, zahlt die Versicherung die Ansprüche und wehrt unberechtigte ab. Wer bewusst kopiert, ist nie gedeckt.
Für ein Grafikdesign-Einzelunternehmen etwa 250 bis 500 Euro im Jahr. Produktdesign mit technischen Zeichnungen liegt deutlich höher, etwa ab 700 Euro.
Nicht automatisch. Fremdes Eigentum in Ihrer Obhut braucht einen eigenen Einschluss, sonst bleiben Sie bei Diebstahl oder Brand darauf sitzen.
Die Haftpflicht nicht, aber ein Rechtsschutz für Selbstständige mit Vertragsrechtsschutz. Achten Sie auf die Wartezeit von meist drei Monaten.
Auch als Neue Selbstständige sind Sie über die SVS pflichtversichert, die Unfallversicherung läuft über die AUVA. Eine Haftpflicht brauchen Sie trotzdem selbst.
NAMMERT Versicherungsmakler
Die empfohlenen Versicherungen sind schon angekreuzt. Ändern Sie, was nicht passt, wir holen Angebote ein und melden uns mit einem Vergleich.
Wir melden uns innerhalb eines Werktags. Wenn etwas eilt: +49 3375 29 12 77.

Reicht der Gruppenvertrag meiner WKO-Fachgruppe?

Wer zahlt, wenn der Kunde wegen eines Bildes auf seiner Website abgemahnt wird?

Wer zahlt, wenn die Hochzeitsbilder verloren gehen?
Diese Seite gilt für folgende Wirtschaftszweige (ÖNACE entspricht auf Klassenebene der europäischen NACE):
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2025 (WZ 2025). Alle Betriebsarten
Boot oder Yacht? Da sind wir nicht Makler, sondern Assekuradeur: eigene Tarife, eigene Schadenregulierung.
Zur BootsversicherungNAMMERT Assekuradeur GmbH mit Sitz in Deutschland, Versicherungsmakler mit Erlaubnis nach § 34d Abs. 1 GewO, Vermittlerregister D-C08Q-TOSD4-37, in Österreich tätig im Rahmen der Dienstleistungsfreiheit. Bei Boots- und Yachtversicherungen sind wir Assekuradeur und nicht Makler. Erstinformation lesen · Stand
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