Betriebshaftpflicht
Mit erweiterter Produkthaftpflicht für Bauprodukte, einschließlich Aus- und Einbaukosten, und Umwelthaftpflicht.
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Ein Betonfertigteil mit zu wenig Bewehrung, eine Charge Fliesen mit Haarrissen, ein Tunnelofen, der nach einem Defekt abkühlt und springt: In der Baustoffherstellung kommen die großen Schäden oft erst Jahre später auf der Baustelle ans Licht. Hier steht, wie Betonwerke, Ziegeleien, Glaser und Keramiker sich absichern und was es kostet.
Die Frage, die hier fast jeder zuerst stellt
Den Ersatz des Materials selbst tragen Sie im Rahmen der Gewährleistung. Die viel höheren Kosten für Stemmen, Ausbau, Entsorgung und neuen Einbau zahlt eine erweiterte Produkthaftpflicht mit dem Baustein Aus- und Einbaukosten. Ohne diesen Einschluss bleibt genau dieser Teil bei Ihnen. Für Hersteller von Bauprodukten ist er deshalb der wichtigste Punkt im Vertrag.
Fliesen mit falscher Rutschklasse, Beton mit zu geringer Festigkeit, Glas mit Einschlüssen: Der Ausbau kostet oft zehnmal so viel wie das Material.
Tunnelöfen, Glaswannen und Brennöfen laufen rund um die Uhr. Ein Ausfall zerstört die Ladung und oft das Feuerfestmaterial.
Glas, Keramik und Fertigteile brechen beim Verladen, im Lkw oder beim Abladen auf der Baustelle.
Quarzstaub schädigt die Lunge. Berufskrankheiten sind in der Branche ein Dauerthema für AUVA und Arbeitsinspektorat.
Kräne, Stapler und tonnenschwere Teile verursachen Quetschungen und Unfälle mit Dritten auf dem Werksgelände.
Waschwasser mit Zement, Glasurschlämme und Öl aus Fahrzeugen können Gewässer und Boden belasten.
Einschätzung im Vergleich zu anderen Branchen, 1 gering bis 5 hoch.
Unverzichtbar
Mit erweiterter Produkthaftpflicht für Bauprodukte, einschließlich Aus- und Einbaukosten, und Umwelthaftpflicht.
Ersetzt Öfen, Formen, Rohstoffe und Fertigware nach Brand, Sturm oder Einbruch.
Dringend empfohlen
Für Brennöfen, Pressen, Mischanlagen und Kräne, deren Bruch die Produktion stoppt.
Überbrückt die Zeit, bis ein Ofen neu zugestellt oder eine Anlage ersetzt ist.
Für Fahrmischer, Kranwagen und Lkw, die täglich auf Baustellen fahren.
Sinnvoll je nach Betrieb
Deckt Bruch an Glas und Keramik auf dem Weg zum Kunden.
Ergänzt die AUVA in einer Branche mit vielen schweren Arbeitsunfällen.
Entscheidend ist, ob Ihre Produkte tragend verbaut werden. Ein Hersteller von Betonfertigteilen zahlt für die Produkthaftpflicht deutlich mehr als eine Töpferei, die Geschirr und Kunst verkauft.
| Versicherung | Beispiel | Richtwert |
|---|---|---|
| Betriebshaftpflicht | Keramikwerkstatt oder Glaserei mit Fertigung, drei Dienstnehmer | etwa 700 bis 1.600 Euro im Jahr |
| Betriebshaftpflicht | Betonwerk mit Fertigteilen und Aus- und Einbaukosten, 5 Mio. Euro Versicherungssumme | etwa 4.000 bis 12.000 Euro im Jahr |
| Maschinenbruch | Brennofen und Pressen mit Neuwert 1 Mio. Euro | etwa 2.000 bis 5.000 Euro im Jahr |
| Betriebsinhalt | Einrichtung, Formen und Lager im Wert von 800.000 Euro | etwa 1.500 bis 4.000 Euro im Jahr |
| Flottenversicherung | Vier Lkw und Fahrmischer, Haftpflicht und Kasko | etwa 8.000 bis 16.000 Euro im Jahr |
Zum Vergleich: Die Haftpflicht einer kleinen Keramikwerkstatt kostet im Jahr ungefähr so viel wie ein handgefertigtes Speiseservice für zwölf Personen.
Richtwerte aus unserer Angebotspraxis, Stand September 2026, ohne 11 Prozent Versicherungssteuer; für Fahrzeuge kommt die motorbezogene Versicherungssteuer dazu. Veröffentlichte Tarife für Baustoffwerke gibt es in Österreich kaum.
01
Für: Töpferei, Glasbläserei oder Glaserei mit eigener Fertigung
Zusammen etwa 1.200 bis 3.000 Euro im Jahr
Dieses Paket anfragen02
Für: Ziegelei, Betonwarenwerk oder Fliesenhersteller mit Ofen und Lager
Zusammen etwa 8.000 bis 20.000 Euro im Jahr
Dieses Paket anfragen03
Für: Fertigteilwerk mit Fuhrpark und Lieferung auf Baustellen
Zusammen etwa 25.000 bis 60.000 Euro im Jahr
Dieses Paket anfragenSechs Schäden, wie sie Baustoff-, Glas- und Keramikhersteller wirklich erleben. Hier alle an einem Donnerstag. Tippen Sie sich durch und sehen Sie, wer zahlt.
Die Steuerung des Tunnelofens fällt aus, die Ladung kühlt zu schnell ab und springt.
Ein Bauträger meldet Risse in Deckenelementen eines Wohnbaus. Zwölf Elemente müssen ausgebaut werden.
Ein Fahrmischer beschädigt beim Rückwärtsfahren auf der Baustelle ein Gerüst und einen Pkw.
Ein Abholer wird auf dem Werksgelände von einem Stapler angefahren.
Eine Lieferung Glasscheiben bricht beim Abladen auf der Baustelle.
Ein Kabelbrand in der Mischanlage legt das Werk für sechs Wochen still.
Welches Paket hätten Sie gehabt?
Beispielhafte Summen, ohne Selbstbeteiligung. Ob und wie viel gezahlt wird, hängt von den Bedingungen ab.
Als Makler vergleichen wir, wie Versicherer Aus- und Einbaukosten, Nachhaftung und Mängel am Bau regeln, und zeigen Ihnen die Unterschiede.
Bei Booten regulieren wir Schäden selbst. Wir wissen, welche Belege ein Versicherer nach einem Ofenschaden verlangt.
Wir betreuen Haftpflicht, Sach und Flotte zusammen, in Österreich im Rahmen der Dienstleistungsfreiheit, Telefon +49 3375 29 12 77.
Für Sie ohne Kosten, weil der Versicherer uns vergütet.
Fragen und Antworten
Ja. Das Produkthaftungsgesetz verlangt Deckungsvorsorge, und bei tragenden Bauteilen ist das Haftungsrisiko besonders hoch.
Nur mit dem Baustein Aus- und Einbaukosten. Das Material selbst bleibt Gewährleistung.
Mit einer Transportversicherung ja. Die Betriebshaftpflicht zahlt nur, wenn Sie dabei fremde Sachen beschädigen.
Anerkannte Berufskrankheiten wie Silikose zahlt die AUVA. Eine private Unfall- oder Berufsunfähigkeitsversicherung schließt Krankheiten meist nicht ein.
Haftpflicht und Inhalt zusammen beginnen bei etwa 1.200 Euro im Jahr, abhängig von Ofen und Lagerwert.
Nach dem Produkthaftungsgesetz bis zu zehn Jahre ab Inverkehrbringen. Vertragliche Ansprüche richten sich nach Gewährleistung und Liefervertrag.
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Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2025 (WZ 2025). Alle Betriebsarten
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