Zum Inhalt springen

Versicherungsmakler / Versicherungsfragen

Welche Versicherungen brauchen Berufsfeuerwehrleute in Österreich?

Kurz gesagt

Welche Versicherungen Berufsfeuerwehrleute in Österreich brauchen, hängt von der Stadt ab, bei der sie angestellt sind. Wichtig sind fast immer eine Berufsunfähigkeitsversicherung, denn der Einsatzdienst verlangt volle Gesundheit, mit 30 Jahren als Richtwert etwa 70 bis 130 Euro im Monat, und eine Amts- und Organhaftpflicht mit Schutz für Einsatzfahrzeuge.

Welche Versicherungen brauchen Berufsfeuerwehrleute in Österreich?

Was es kostet

Veröffentlichte Prämien für Österreich und Richtwerte, Stand 2022 bis 2026.

BeispielRichtwert
Gruppenpolizze Berufs- und Organhaftpflicht im öffentlichen Dienstab etwa 12 Euro im Jahr
Paket mit Haftpflicht und Unfallschutz im Dienst48 Euro im Jahr, mit Freizeit 84 Euro
Berufsunfähigkeit, Exekutive oder vergleichbarer Einsatzberuf, 30 Jahre, 1.500 Euro Renteetwa 70 bis 130 Euro im Monat
Private Unfallversicherung, guter Schutzetwa 150 bis 300 Euro im Jahr
Sonderklasse mit Selbstbehalt, 25 bis 35 Jahreetwa 80 bis 99 Euro im Monat

Stand Oktober 2026.

Die Haftpflicht- und Unfallprämien stammen aus veröffentlichten Unterlagen.

Der Wert für die Berufsunfähigkeit im Einsatzberuf und die Werte im Rechenbeispiel sind Richtwerte

aus der Angebotspraxis.

Ihre Prämie hängt von Stadt, Alter und Gesundheit ab; das genaue Angebot holen wir ein.

Rechenbeispiel

Feuerwehrmann, 30, Berufsfeuerwehr einer Landeshauptstadt

Fünf Jahre im Dienst, pendelt aus dem Umland, Gruppenpolizze der Personalvertretung vorhanden.

Berufsunfähigkeit, 1.500 Euro Renteetwa 70 bis 130 Euro im Monat
Haftpflicht und Unfall im Dienst über Gruppenpolizze, 84 Euro im Jahr7 Euro im Monat

Zusammen etwa 77 bis 137 Euro im Monat. Die Berufsunfähigkeit macht den größten Teil aus und ist der wichtigste Baustein.

Berufsfeuerwehr in Österreich: wenige Städte, eigenes Dienstrecht

Anders als in Deutschland gibt es in Österreich Berufsfeuerwehren nur in den sechs Landeshauptstädten Wien, Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz und Salzburg. Der Großteil des Feuerwehrwesens ist freiwillig. Berufsfeuerwehrleute sind bei ihrer Stadt angestellt und dem Feuerwehrdienst zugeteilt.

Für Ihre Versicherungen heißt das: Ob Sie Beamter oder Vertragsbediensteter sind, wie Sie kranken- und unfallversichert sind und welche Pension Ihnen bei Dienstunfähigkeit zusteht, richtet sich nach dem Dienstrecht Ihrer Stadt und Ihres Landes. Fragen Sie bei Ihrer Personalstelle nach, bevor Sie privat ergänzen.

Einsatzdienst und Berufsunfähigkeit

Atemschutz, Hitze, schweres Gerät und Schichtdienst setzen eine Gesundheit voraus, die über den Innendienst hinausgeht. Für Berufsfeuerwehrleute ist der Verlust der Einsatztauglichkeit deshalb das größte finanzielle Risiko, auch wenn ein Wechsel in Verwaltung oder Leitstelle möglich bleibt.

Eine Dienstunfähigkeitsklausel wie in Deutschland ist in Österreich unüblich. Die Berufsunfähigkeitsversicherung prüft nach ihren eigenen Bedingungen. Beschreiben Sie Ihren Beruf im Antrag deshalb genau mit Einsatzdienst, Atemschutz und Nachtdienst, sonst wird später nur der Schreibtisch bewertet. Manche Anbieter nehmen Berufsfeuerwehrleute nur mit Zuschlag oder gar nicht.

Haftung bei Einsätzen und Einsatzfahrten

Schädigen Sie im Einsatz einen Bürger, haftet nach dem Amtshaftungsgesetz zuerst die Stadt als Rechtsträger. Bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit kann sie Rückersatz von Ihnen verlangen, das Gericht kann ihn bei grober Fahrlässigkeit mäßigen.

Schäden am Fahrzeug oder Gerät der Stadt fallen unter das Organhaftpflichtgesetz, dort schon bei leichter Fahrlässigkeit. Gruppenpolizzen für den öffentlichen Dienst enthalten teils einen Sonderschutz für Schäden mit Kraftfahrzeugen. Für Berufsfeuerwehrleute ist das der wichtigste Punkt der Amtshaftpflicht.

Reihenfolge für Berufsfeuerwehrleute

Die Tabelle ordnet nach Dringlichkeit, die Prämien sind Richtwerte.

RangVersicherungRichtwert
1Berufsunfähigkeit mit genauer Beschreibung des Einsatzdienstesetwa 70 bis 130 Euro im Monat mit 30
2Amts- und Organhaftpflicht mit Kfz-SchutzGruppenpolizzen ab etwa 12 Euro im Jahr
3Unfallversicherung für die Freizeitetwa 150 bis 300 Euro im Jahr
nach WunschSonderklasseetwa 80 bis 155 Euro im Monat mit 25 bis 35

Was Berufsfeuerwehrleute nicht doppelt brauchen

Viele Personalvertretungen haben Gruppenpolizzen für Haftpflicht und Unfall im Dienst. Prüfen Sie diese zuerst, ein Schaden wird nur einmal ersetzt. Eine eigene Unfallversicherung nur für den Dienst ist neben der gesetzlichen Absicherung selten nötig.

Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr und Selbstständige sind nicht Thema dieser Seite. Für Betriebe gibt es eigene Seiten nach Betriebsart.

Schritt für Schritt

  1. Bei der Personalstelle klären, welches Dienst- und Pensionsrecht für Sie gilt.
  2. Gruppenpolizzen der Personalvertretung auf Kfz-Schutz und Summen prüfen.
  3. Berufsunfähigkeit mit genauer Beschreibung des Einsatzdienstes beantragen.
  4. Unfallschutz für die Freizeit ergänzen, wenn keine Gruppenpolizze ihn enthält.
  5. Verträge nach jeder Änderung im Dienst prüfen, etwa beim Wechsel in die Leitstelle.

Checkliste

  • Berufsbeschreibung nennt Einsatzdienst, Atemschutz und Nachtdienst
  • Verzicht auf abstrakte Verweisung
  • Amtshaftpflicht mit Sonderschutz für Kraftfahrzeuge
  • Summe für Organhaftpflicht ausreichend
  • Keine doppelten Gruppenpolizzen

Häufige Fehler

  • Den Beruf im Antrag als Verwaltung angeben
  • Eine Amtshaftpflicht ohne Schutz für Einsatzfahrzeuge wählen
  • Deutsche Regeln wie Beihilfe oder Dienstunfähigkeitsklausel auf Österreich übertragen

Fragen und Antworten

Häufig gefragt

Wo gibt es in Österreich Berufsfeuerwehren?

In den sechs Landeshauptstädten Wien, Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz und Salzburg.

Sonst arbeiten Feuerwehren freiwillig.

Hafte ich für einen Unfall mit dem Einsatzfahrzeug?

Gegenüber der Stadt schon bei leichter Fahrlässigkeit nach dem Organhaftpflichtgesetz,

das Gericht kann den Ersatz aber mäßigen oder erlassen.

Gibt es eine Dienstunfähigkeitsversicherung für die Feuerwehr?

Eine Klausel wie in Deutschland ist in Österreich unüblich.

Sie sichern sich mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung ab, die nach eigenen Bedingungen prüft.

Was kostet eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Berufsfeuerwehrleute?

Als Richtwert etwa 70 bis 130 Euro im Monat mit 30 Jahren für 1.500 Euro Rente,

manche Anbieter verlangen Zuschläge.

Quellen

NAMMERT Versicherungsmakler

Angebot anfordern

Wir vergleichen Versicherer und melden uns.

Kostenlos, die Vergütung zahlt der Versicherer.

1Für wen?
2Welche Versicherungen?

Mehrere möglich. Zu jeder Sparte erscheinen die Angaben, die ein Versicherer braucht.

Privat

Gewerbe

4Ihr bisheriger Vertrag
5Wie erreichen wir Sie?

Passende Fragen

Ihr Makler: Norman Nammert, unter der Marke NAMMERT.

Versicherungsmakler nach § 34d Abs. 1 GewO mit Sitz in Deutschland.

Vermittlerregister D-C08Q-TOSD4-37.

In Österreich tätig im Rahmen der Dienstleistungsfreiheit.

Die NAMMERT Assekuradeur GmbH ist ein eigenes Unternehmen.

Sie vermittelt Ihren Vertrag nicht.

Erstinformation lesen · Stand

War das hilfreich?

Norman Nammert Stefan Heinz Josy Olivia Jäkel

Kostenloser Rückruf

Lieber sprechen? Wir rufen zurück.

Nummer und Wunschzeit genügen, jemand aus unserem Team meldet sich.

Jede und jeder hier hat den Sportbootführerschein See und Binnen.

Wer neu anfängt, macht ihn im ersten Jahr, die Kosten übernehmen wir.

  • Kostenlos und unverbindlich
  • Beratung ohne Versicherungslatein
  • Angebot direkt im Gespräch möglich

Sofort erreichbar: +49 3375 29 12 77 · WhatsApp · info@nammert.com

Wunschzeit

Ihre Angaben nutzen wir nur für den Rückruf. Mehr dazu im Datenschutz.