Alles zur Versicherung: Berufshaftpflicht
Welche Berufe brauchen in Österreich eine Berufshaftpflicht?
Versicherungen
Bootsversicherung, alle Bootstypen Haftpflicht Kasko Rechtsschutz Insassen-Unfall Yacht und Superyacht Für Gewerbekunden Alle anderen Versicherungen (Makler) Nach Revier Nur Haftpflicht? Nach Werft Oldtimer und SonderfälleWechseln
Bootsversicherung vergleichen Police prüfen lassen Wechsel übernehmen lassenÜber uns
Wer wir sind Wann wir nicht passen Wer trägt Ihr Risiko? Kundenstimmen KontaktWissen
Wissen A bis Z Spiele und Werkstücke Rechner und Werkzeuge Branchennachrichten Bootsfinanzierung Warnlage Gefahrenstellen Fahrtgebiet und Standort Gestohlen gemeldet Magazin und Podcast Mitmachen Rennkalender und MessenIm Schadenfall
Schaden melden Notruf +49 3375 29 28 95 Kunden-Login Beitrag berechnenVersicherungsmakler / Versicherungsfragen / Berufshaftpflicht
Kurz gesagt
Was eine Berufshaftpflichtversicherung in Österreich kostet, hängt vor allem vom Beruf ab: Unternehmensberater mit bis zu 30.000 Euro Umsatz zahlen ab rund 170 Euro netto im Jahr, mit 100.000 Euro Umsatz und 1 Million Euro Summe rund 515 Euro. Allgemeinmediziner zahlen etwa 200 bis 350 Euro. Dazu kommen 11 Prozent Versicherungssteuer.
Veröffentlichte Jahresprämien in Österreich, Stand 2026. Beraterprämien netto ohne Versicherungssteuer.
| Beispiel | Richtwert |
|---|---|
| Berater, Umsatz bis 30.000 Euro, Summe 150.000 Euro | rund 170 Euro netto im Jahr |
| Berater, Umsatz bis 30.000 Euro, Summe 300.000 Euro | rund 245 Euro netto im Jahr |
| Berater, Umsatz bis 100.000 Euro, Summe 300.000 Euro | rund 300 Euro netto im Jahr |
| Berater, Umsatz bis 100.000 Euro, Summe 1 Million Euro | rund 515 Euro netto im Jahr |
| Berater, Umsatz bis 500.000 Euro, Summe 1 Million Euro | rund 640 Euro netto im Jahr |
| Allgemeinmedizin, Kinderheilkunde, Psychiatrie, Summe 4 bis 5 Millionen Euro | etwa 200 bis 350 Euro im Jahr |
| Innere Medizin, Urologie, HNO, Dermatologie | etwa doppelt so viel, also rund 400 bis 700 Euro im Jahr |
Stand Oktober 2026.
Die Beraterprämien stammen aus einem veröffentlichten Tarif, netto zuzüglich 11 Prozent Versicherungssteuer.
Die Ärzteprämien stammen aus einem veröffentlichten Ratgeber ohne genanntes Datum.
Mindestsummen laut Gesetzestext und Unternehmensserviceportal.
Für Rechtsanwälte, Ziviltechniker und Architekten fanden wir keine belastbaren veröffentlichten Prämien, sie hängen stark von Umsatz und Fach ab.
Die Aussagen zu Tätigkeitsbeschreibung, Rückwärtsdeckung und Nachhaftung in einfachen Polizzen sind Richtwerte aus der Angebotspraxis.
Das genaue Angebot holen wir ein.
Rechenbeispiel
So verändert die Versicherungssumme die Prämie bei sonst gleichem Profil, ohne Selbstbehalt.
| Summe 300.000 Euro | rund 300 Euro netto im Jahr |
| Summe 500.000 Euro | rund 405 Euro netto im Jahr |
| Summe 1 Million Euro | rund 515 Euro netto im Jahr |
| Umfangreichster Auftrag im Jahr | Umstellung einer Buchhaltungssoftware, 150.000 Euro Volumen |
Die 500.000 Euro reichen für ihren Auftrag. Mit 11 Prozent Versicherungssteuer zahlt sie rund 450 Euro im Jahr, knapp 38 Euro im Monat.
Zuerst zählt, wie teuer ein typischer Fehler in Ihrem Beruf werden kann. Ein falscher Rat kostet den Kunden Geld, ein Behandlungsfehler kann lebenslange Folgen haben. Deshalb zahlen Ärzte und planende Berufe ein Vielfaches dessen, was Berater zahlen.
Danach rechnen Versicherer mit Ihrem Jahresumsatz, weil mehr Aufträge mehr Gelegenheiten für Fehler bedeuten. Selbst stellen Sie die Versicherungssumme und den Selbstbehalt ein. Auf jede Prämie kommen 11 Prozent Versicherungssteuer.
| Faktor | Wirkung auf die Prämie |
|---|---|
| Beruf und Tätigkeit | sehr stark, Beratung günstig, Heilberufe und Planung teuer |
| Jahresumsatz | stark, bei 150.000 Euro Summe von rund 170 Euro (bis 30.000 Euro Umsatz) auf 350 Euro (bis 500.000 Euro) |
| Versicherungssumme | stark, 1 Million statt 300.000 Euro kostet rund 70 bis 75 Prozent mehr |
| Selbstbehalt | 100 Euro bringen 2,5 Prozent, 500 Euro 5 Prozent, 1.000 Euro 10 Prozent Nachlass |
| Versicherungssteuer | 11 Prozent zusätzlich auf jede Nettoprämie |
Für Rechtsanwälte verlangt die Rechtsanwaltsordnung mindestens 400.000 Euro je Versicherungsfall, für eine Anwaltsgesellschaft mit beschränkter Haftung 2,4 Millionen Euro. Die Nachhaftung darf dabei weder ausgeschlossen noch zeitlich begrenzt sein. Steuerberater und Wirtschaftsprüfer müssen mindestens 72.673 Euro je Schadensfall versichern, freiberufliche Ärzte 2 Millionen Euro.
Diese Summen sind die gesetzliche Untergrenze. Sie sagen nichts darüber, ob sie für Ihre Aufträge reichen. Wer große Mandate betreut, versichert mehr und zahlt entsprechend mehr.
Der niedrigste Preis entsteht oft durch eine knappe Tätigkeitsbeschreibung. Steht in der Polizze nur Unternehmensberatung, Sie übernehmen aber auch Interimsmanagement oder Datenschutzaufgaben, ist genau dieser Teil womöglich nicht versichert.
Prüfen Sie außerdem, wie oft die Summe im Jahr zur Verfügung steht. Im Beispieltarif steht sie dreifach bereit. Steht sie nur einmal bereit, ist nach einem großen Schaden für den Rest des Jahres nichts mehr übrig. Auch eine Rückwärtsdeckung für Fehler vor Vertragsbeginn und eine Nachhaftung nach Ihrem Berufsende fehlen in einfachen Polizzen manchmal.
Als Dienstnehmer schützt Sie das Dienstnehmerhaftpflichtgesetz: Für eine entschuldbare Fehlleistung haften Sie nicht, bei leichter Fahrlässigkeit kann das Gericht den Ersatz mäßigen oder erlassen. Eine eigene Polizze lohnt sich dann nur für eine Nebentätigkeit auf eigene Rechnung.
Wer nur Waren verkauft oder handwerklich arbeitet, ohne zu beraten, ist mit einer Betriebshaftpflicht meist besser bedient als mit einer reinen Vermögensschadenpolizze.
Fragen und Antworten
Für Berater mit kleinem Umsatz etwa 15 bis 45 Euro im Monat mit Steuer. Ärzte und planende Berufe zahlen deutlich mehr.
Ja, 11 Prozent kommen auf die Nettoprämie und werden mit ihr eingehoben. Vergleichen Sie Angebote deshalb immer mit Steuer.
Ein Behandlungsfehler kann Schmerzengeld, Verdienstentgang und Pflegekosten auslösen. Das Gesetz verlangt deshalb mindestens 2 Millionen Euro je Fall.
Oft ja. Im Beispieltarif bringen 1.000 Euro Selbstbehalt 10 Prozent Nachlass, kleine Forderungen regeln viele ohnehin selbst.
Ja, der Umsatz ist eine Rechengröße. Melden Sie Zuwächse, sonst riskieren Sie Kürzungen im Schadenfall.
Als Selbstständiger in der Regel ja, als Betriebsausgabe. Klären Sie den Einzelfall mit Ihrer Steuerberatung.
NAMMERT Versicherungsmakler
Wir vergleichen Versicherer und melden uns. Kostenlos, die Vergütung zahlt der Versicherer.
Danke, Ihre Anfrage ist bei uns.
Wir melden uns innerhalb eines Werktags. Wenn etwas eilt: +49 3375 29 12 77.
Alles zur Versicherung: Berufshaftpflicht
Welche Berufe brauchen in Österreich eine Berufshaftpflicht?
Welche Berufe brauchen in Österreich eine Berufshaftpflichtversicherung?
Welche Berufe in Österreich eine Berufshaftpflichtversicherung brauchen, steht im jeweiligen …
Was ist eine Vermögensschadenhaftpflicht und wer braucht sie in Österreich?
Eine Vermögensschadenhaftpflicht zahlt, wenn Sie durch einen beruflichen Fehler bei anderen e …
Was ist der Unterschied zwischen Berufs- und Betriebshaftpflicht in Österreich?
Was ist der Unterschied zwischen beiden in Österreich? Die Betriebshaftpflicht zahlt, wenn Ih …
Ihr Makler: Norman Nammert, Versicherungsmakler nach § 34d Abs. 1 GewO mit Sitz in Deutschland, unter der Marke NAMMERT.
Vermittlerregister D-C08Q-TOSD4-37, in Österreich tätig im Rahmen der Dienstleistungsfreiheit.
Die NAMMERT Assekuradeur GmbH ist ein eigenes Unternehmen und vermittelt Ihren Vertrag nicht.
Erstinformation lesen · Stand
War das hilfreich?
Kostenloser Rückruf
Nummer und Wunschzeit genügen, jemand aus unserem Team meldet sich.
Jede und jeder hier hat den Sportbootführerschein See und Binnen.
Wer neu anfängt, macht ihn im ersten Jahr, die Kosten übernehmen wir.
Sofort erreichbar: +49 3375 29 12 77 · WhatsApp · info@nammert.com
Danke, wir melden uns so schnell wie möglich.
Ihre Rückrufbitte ist eingegangen. Nicht warten? Rufen Sie an: +49 3375 29 12 77.
Jetzt selbst berechnen