Alles zur Versicherung: Private Krankenversicherung
Brauche ich in Österreich eine private Krankenversicherung?
Versicherungen
Bootsversicherung, alle Bootstypen Haftpflicht Kasko Rechtsschutz Insassen-Unfall Yacht und Superyacht Für Gewerbekunden Alle anderen Versicherungen (Makler) Nach Revier Nur Haftpflicht? Nach Werft Oldtimer und SonderfälleWechseln
Bootsversicherung vergleichen Police prüfen lassen Wechsel übernehmen lassenÜber uns
Wer wir sind Wann wir nicht passen Wer trägt Ihr Risiko? Kundenstimmen KontaktWissen
Wissen A bis Z Spiele und Werkstücke Rechner und Werkzeuge Branchennachrichten Warnlage Gefahrenstellen Fahrtgebiet und Standort Gestohlen gemeldet Magazin und PodcastIm Schadenfall
Schaden melden Notruf +49 3375 29 28 95 Kunden-Login Beitrag berechnenVersicherungsmakler / Versicherungsfragen / Private Krankenversicherung
Kurz gesagt
In Österreich ist die private Krankenversicherung ein Zusatz zur Pflichtversicherung, die Frage lautet also: Was kostet Sonderklasse oder Wahlarzt in der Pension? Ein Tarif, der mit 35 rund 100 Euro kostet, liegt nach 30 Jahren mit jährlich 5 Prozent Anpassung bei gut 400 Euro im Monat. Einen Zuschuss aus der Pension gibt es nicht, und ein Neuabschluss ist nach 60 bis 65 kaum noch möglich.
Öffentlich genannte Prämien und Anpassungen in Österreich, Stand 2026, dazu eine Rechnung über 30 Jahre.
| Beispiel | Richtwert |
|---|---|
| Volle Sonderklasse, 35 Jahre, Wien, mit Selbstbehalt | etwa 99 Euro im Monat, ohne Selbstbehalt etwa 155 Euro |
| Volle Sonderklasse, 50 Jahre, ohne Selbstbehalt | etwa 110 bis 140 Euro im Monat |
| Neuabschluss ab etwa 50 mit breitem Umfang | oft über 200 Euro im Monat |
| Prämienanpassung 2025, Versicherte über 45 | etwa 7,6 Prozent |
Richtwerte, Stand September 2026, aus öffentlich genannten Beispielrechnungen. Die Entwicklung über 30 Jahre ist eine Rechnung mit angenommenen Anpassungen, keine Vorhersage. Ihre Prämie hängt von Tarif, Bundesland und Selbstbehalt ab.
Rechenbeispiel
Sonderklasse mit Selbstbehalt, Start mit 100 Euro im Monat, angenommene Anpassung 5 Prozent im Jahr.
| Prämie mit 35 | 100 Euro |
| Prämie mit 65, gerechnet | rund 430 Euro |
| Pension brutto, angenommen | 2.000 Euro |
| Krankenversicherungsbeitrag davon, 6 Prozent | 120 Euro |
| Zuschuss zur privaten Prämie | 0 Euro |
Rund 550 Euro im Monat für gesetzliche und private Krankenversicherung zusammen. Ein höherer Selbstbehalt oder ein kleinerer Tarif kann die private Prämie deutlich senken.
In Österreich bleiben Sie auch in der Pension gesetzlich krankenversichert, von jeder Pension gehen 6 Prozent an die Krankenversicherung. Die private Versicherung kommt obendrauf und zahlt Sonderklasse, Wahlarzt oder Zahn.
Es gibt deshalb keinen Zuschuss der Pensionsversicherung zur privaten Prämie, und der Arbeitgeberanteil fällt ohnehin nie an. Die volle Prämie zahlen Sie aus der Pension.
Die Prämie richtet sich nach dem Eintrittsalter. In jungen Jahren zahlen Sie mehr, als Ihr Risiko kostet, und der Versicherer legt das als Alterungsrückstellung zurück. Wegen Ihres Alters oder einer Krankheit darf er die Prämie nach § 178f VersVG nicht erhöhen.
Erhöht wird trotzdem, wenn die Kosten im Gesundheitswesen, ein vereinbarter Index oder die Lebenserwartung steigen. Diese Anpassungen treffen alle Versicherten eines Tarifs und summieren sich über Jahrzehnte.
| Jahre nach Abschluss | Bei 4 Prozent im Jahr | Bei 6 Prozent im Jahr |
|---|---|---|
| heute | 100 Euro | 100 Euro |
| nach 10 Jahren | rund 148 Euro | rund 179 Euro |
| nach 20 Jahren | rund 219 Euro | rund 321 Euro |
| nach 30 Jahren | rund 324 Euro | rund 574 Euro |
Die Pension ist meist deutlich niedriger als das letzte Gehalt, die Prämie aber höher als je zuvor. Wer mit 65 für Sonderklasse und Wahlarzt 400 Euro oder mehr zahlt, spürt das bei einer durchschnittlichen Pension deutlich.
Kündigen ist dann die schlechteste Lösung. Die Alterungsrückstellung bleibt beim Versicherer, und ein neuer Vertrag mit 65 ist kaum zu bekommen.
Schließen Sie jung ab und wählen Sie einen Umfang, den Sie auch in der Pension tragen können. Ein Selbstbehalt senkt die Prämie spürbar, bei 1.000 bis 2.000 Euro um rund 30 bis 40 Prozent.
Einzelne Tarife bieten inzwischen Bausteine an, die die Prämie ab 65 senken, weil Sie davor etwas mehr zahlen. Fragen Sie beim Abschluss danach.
Wechseln Sie beim eigenen Versicherer in einen kleineren Tarif oder erhöhen Sie den Selbstbehalt. Die angesparte Alterungsrückstellung wird dabei angerechnet, und bis zum bisherigen Umfang ist meist keine neue Gesundheitsprüfung nötig.
Bei vorübergehender Geldnot kann eine Anwartschaft helfen: Sie zahlen nur einen Teil der Prämie, der Schutz ruht, und Sie steigen später ohne neue Prüfung wieder ein.
Fragen und Antworten
Nicht zwingend, aber sie wird teurer. Wer jung abschließt und einen Selbstbehalt wählt, hält die Prämie in einem tragbaren Rahmen.
Nein. Erlaubt sind nur Anpassungen für alle Versicherten eines Tarifs, etwa wegen gestiegener Kosten.
Nein. Sie zahlen 6 Prozent Ihrer Pension an die gesetzliche Krankenversicherung und die private Prämie voll selbst.
Nur selten. Die meisten Versicherer nehmen bis 60 oder 65 auf, mit Gesundheitsprüfung und hoher Prämie.
Der Vertrag ruht gegen eine kleinere Prämie. Sie behalten Ihre Rechte und können später ohne neue Gesundheitsprüfung wieder einsteigen.
Für Verträge ab 2016 nicht mehr. Ältere Verträge können im Einzelfall anders behandelt werden.
NAMMERT Versicherungsmakler
Wir vergleichen mehrere Versicherer und melden uns mit einem Vorschlag. Für Sie kostenlos, die Vergütung zahlt der Versicherer.
Danke, Ihre Anfrage ist bei uns.
Wir melden uns innerhalb eines Werktags. Wenn etwas eilt: +49 3375 29 12 77.
Alles zur Versicherung: Private Krankenversicherung
Brauche ich in Österreich eine private Krankenversicherung?
Was kostet eine private Krankenversicherung in Österreich?
Für eine gesunde Person um 30 kostet eine Sonderklasse-Versicherung in Österreich meist ab etwa 80 Euro im Monat, eine …
Was tun bei einer Prämienerhöhung der privaten Krankenversicherung?
Prüfen Sie zuerst, ob die Erhöhung auf einen erlaubten Grund gestützt ist, und fragen Sie dann beim eigenen Versichere …
Kann ich von der privaten Krankenversicherung zurück zur ÖGK?
Die meisten müssen gar nicht zurück, denn in Österreich ersetzt die private Versicherung die Pflichtversicherung nicht …
NAMMERT Assekuradeur GmbH mit Sitz in Deutschland, Versicherungsmakler mit Erlaubnis nach § 34d Abs. 1 GewO, Vermittlerregister D-C08Q-TOSD4-37, in Österreich tätig im Rahmen der Dienstleistungsfreiheit. Bei Boots- und Yachtversicherungen sind wir Assekuradeur und nicht Makler. Erstinformation lesen · Stand
War das hilfreich?
Kostenloser Rückruf
Nummer und Wunschzeit genügen, jemand aus unserem Team meldet sich. Jede und jeder hier hat den Sportbootführerschein See und Binnen: Wer neu anfängt, macht ihn im ersten Jahr, die Kosten übernehmen wir.
Sofort erreichbar: +49 3375 29 12 77 · WhatsApp · info@nammert.com
Danke, wir melden uns so schnell wie möglich.
Ihre Rückrufbitte ist bei uns eingegangen. Sie möchten nicht warten? Rufen Sie uns an: +49 3375 29 12 77.
Jetzt selbst berechnen