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Langebro: Kopenhagens Durchfahrt steht auf der Kippe
Die Stadt Kopenhagen stellt zur Debatte, ob die Langebro nach der Sanierung noch für Schiffe geöffnet wird. Spätestens ab Mitte 2028 sind Öffnungen technisch nicht mehr zu haben.
Markt NAMMERT Assekuradeur GmbH
Kopenhagen hat am 9. September 2026 eine Anhörung über sechs Wochen begonnen. Es geht um die Langebro, die Klappbrücke über den Hafen, die derzeit etwa 100 Mal im Jahr aufgeht, überwiegend für Ausflugsschiffe, daneben für Hausboote, Arbeitsboote und private Segelyachten. Die Stadt legt zwei Sanierungswege vor, eine weiterhin bewegliche Brücke und eine dauerhaft geschlossene.
Bemerkenswert ist, dass die geschlossene Lösung nicht als Notlösung geführt wird, sondern gleichrangig. Für die bewegliche Sanierung stehen 400 bis 417 Millionen Kronen im Raum. Zur geschlossenen Variante nennen die herangezogenen Quellen verschiedene Summen, deshalb bleibt sie hier ohne Zahl; unstrittig ist nur, dass sie erheblich günstiger käme. Geschlossen misst die Durchfahrt rund sieben Meter über normalem Wasserstand.
Wer von Österreich aus eine Ostseesaison plant, sollte sich ein anderes Datum merken: Ab Mitte 2028 sind Brückenöffnungen wegen des Zustands der Klappen nicht mehr zu bestellen. Der Südhafen ist damit für Boote mit stehendem Mast auf Jahre hinaus nur eingeschränkt erreichbar, gleich wie die Anhörung ausgeht. Entschieden wird im Frühjahr 2027 in den Budgetverhandlungen der Stadt.
Was das für Eigner heißt
Eine gesperrte Durchfahrt berührt die Polizze nicht, die Umwege sehr wohl. Es trifft Segelyachten mit stehendem Mast, Hausboote und hohe Kajütboote, während Motorboote unter sieben Meter Aufbauhöhe weiter passieren. Wer deswegen den Mast legt, das Boot verholt oder überwintert, klärt am besten vorher, wie Kran, Transport und Landliegezeit in der Polizze stehen, weil das eigene Fragen sind und nicht dieselben wie ein Schaden in Fahrt. Aus unserem Bestand wissen wir, dass gerade beim Legen und Stellen des Mastes oft strittig bleibt, wann der Schaden entstanden ist.
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