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Kontrollfahrt am Steg, automatisch
Eine Marina auf Krk lässt 1.400 Liegeplätze automatisiert kontrollieren. Für österreichische Eigner ist das kein fernes Thema: Punat ist eines der nächstgelegenen Adriareviere.
Technik NAMMERT Assekuradeur GmbH
Die Marina Punat auf der Insel Krk setzt nach eigenen Angaben als erster Yachthafen einen KI-gesteuerten Kontrollroboter ein. Er fährt die rund 1.400 Liegeplätze ab und übernimmt, was sonst Personal von Hand erledigt: Er registriert, wenn ein Boot anders liegt als zuvor, und prüft den Zustand von Leinen, Fendern und Persenningen. Der Eigner bekommt das als digitalen Kontrollbericht.
Für viele Boote aus Österreich ist das der Heimathafen, nicht ein Urlaubsziel. Von Wien oder Graz aus ist Krk in wenigen Stunden erreicht, entsprechend viele Eigner liegen dort dauerhaft und sehen ihr Boot zwischen den Törns wochenlang nicht. Genau dann ist die Frage, wer zwischendurch nachschaut, mehr als eine technische Spielerei.
Der interessanteste Teil ist eine Wärmebildkamera. Sie erkennt Hitzestaus unter Deck bei Booten, auf denen gerade niemand ist. Genau daraus entstehen Brände, die niemand bemerkt, bis sie auf den Nachbarn übergreifen.
Ob sich der Roboter durchsetzt, ist offen. Der Gedanke dahinter setzt sich sicher durch: Ein Hafen, der weiß, was an seinen Stegen passiert, meldet Schäden früher und kleiner.
Was das für Eigner heißt
Uns interessiert der Kontrollbericht, nicht der Roboter. Nach einem Sturmschaden ist die schwierigste Frage oft, wie das Boot vorher festgemacht war. Ein datierter Bericht des Hafens beantwortet sie in einem Satz. Wer einen Hafen mit solcher Dokumentation hat, sollte sie im Schadenfall gleich mitschicken.
Dieser Abschnitt ist unsere Sicht als Assekuradeur, nicht Teil der Meldung. Was Ihr eigener Vertrag leistet, steht in Ihren Bedingungen; im Zweifel rufen Sie an.
Woher wir das haben
Der Text oben ist unser eigener. Aus den genannten Quellen stammen die Sachverhalte und Zahlen, keine Formulierungen.